#Politik: Bestandsaufnahme
Es gibt ein echtes Problem für mich: Keine der potentiell in Frage kommenden Parteien macht mich derzeit glücklich. Hier die Gründe für die vier größten potentiellen Kandidaten:
- SPD: Abgehalftert. Reif für die Auflösung. Selbstdarsteller und Karrieristen, an der Spitze dann solche Müntemeier-Typen – starke Sprüche, hinterhältiges Handeln, aber letztlich zu nix zu gebrauchen.
- Grüne: Interessantes Programm, besonders der Umweltschutz-Aspekt gefällt mir. Haben sich aber durch die Politclowns an der Spitze und die unbedingte Verankerung im System einigermaßen unglaubwürdig gemacht. Wo sind denn die ehemaligen Bürgerrechtler, wo ist das Bündnis 90?
- Linke: Ebenfalls interessantes Programm. Haben aber Lafontaine an der Spitze und werden immer fundamentalistischer. Utopische Forderungen (10,00 EUR Mindestlohn, Austritt aus der NATO), Sarah Wagenknecht. Sind irgendwie zwischen Regierung und Opposition hin- und hergerissen.
- Piratenpartei: Sympathisch. Neue In-Partei. Sind aber monothematisch aufgestellt und werden deshalb immer nur eine Splitterpartei bleiben, die deshalb auch prima von den etabliert Parteien ignoriert werden kann. Damit sind sie keine echte Alternative, denn am Ende des Tages will man ja etwas verändern und tatsächlich etwas gestalten.
So, gibt es sonst noch ernsthafte Alternativen? Mir fällt nichts ein. Ich suche eine Partei, die eine Mischung aller vier Parteien darstellt:
- Links der Mitte, wie die SPD es mal war
- Ökologisch, wie die Grünen es sind
- Sozial, wie die Linke
- Netzpolitisch auf dem Laufenden, wie die Piraten
Und das gibt es derzeit nicht. Würde es sowas geben, dann wäre es eine echte Alternative, da bin ich mir sicher.
Und wenn es etwas nicht gibt, was macht man da…? Richtig.
Mitmachen!
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