Archive for the 'Weltherrschaft' Category

#Medien: Nie wieder Nicole!

Heute Abend geschah (Musik-)Historisches: Lena gewann den European Song Contest, und zwar nicht (ausschließlich) mit gesanglichem Können, sondern mit einer wahnsinnig charmanten Mischung aus Gesang und ihrer Art. Ich nehme da – neben dem Sieg von Lena – mehrere gute Nachrichten mit:

  • Nie wieder müssen wir Nicole als einzige deutsche ESC-Gewinnerin ertragen müssen
  • Raab vs. Bohlen: Uneinholbar : 0.
  • Selten hat sich Deutschland europaweit so charmant und liebenswürdig präsentiert
  • Geschichte geschieht und ich bin dabei. :-)

Hach, herrlich. :-)

#POLITIK: Eine echte Alternative…

…sind die Piraten momentan nicht. Werden sie auch niemals werden, solange sich das Profil dieser Partei nicht grundsätzlich ändert. Der Grund: Sie sind absolut monothematisch aufgestellt.

Persönlich finde ich das Thema der Piraten (wie man unschwer erkennen kann) durchaus enorm wichtig und richtig, aber ich wage zu bezweifeln, ob es auf Dauer trägt. Die Menschen wollen umfassende Antworten, wollen umfassende Konzepte und Lösungen sehen – und damit können die Piraten nicht dienen, damit wollen sie nicht dienen.

Angenommen, es soll eine Alternative her, eine Alternative zu SPD, Grünen und Linkspartei, die aus verschiedenen Gründen mehr oder weniger schwierig zu wählen sind. Eine Alternative, die sich somit im linken Spektrum ansiedeln müsste, eine, die sowohl sozial, als auch ökologisch und internetaffin ist. Über Inhalte zu sprechen verbietet sich an dieser Stelle (noch), jedoch könnte man schon einmal folgende grundsätzliche Forderungen und Ideen postulieren:

  • Transparenz in der Entscheidungsfindung und in der Meinungsbildung
  • Strikte Offenheit gegenüber Mitgliedern und Interessierten
  • Verhinderung von Zensur
  • Soziale Kompetenz
  • Starker Fokus auf Ökologie
  • Schutz der Bürger- und Freiheitsrechte

Organisatorisch (man hat es an der Debatte in den letzten Wochen gesehen) müsste eine derartige Organisation mindestens zweigeteilt sein:

  • Ein parlamentarischer Zweig (Partei), der versuchen muss, Entscheidungsgewalt und -Befähigung zu erreichen
  • Ein außerparlamentarischer Zweig (Lobby-Vereinigung, Verein), der es schaffen kann, Medien und Öffentlichkeit zu erreichen

Der Aufbau dieser Strukturen dürfte Zeit kosten, dürfte Energien verschlingen und für so manche durchgemachte Nacht sorgen. Es wird sich aber lohnen, denn damit könnten letztlich Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten geschaffen werden, mit deren Hilfe sich politische Ziele durchsetzen ließen.

Es müsste nur jemand mitmachen. Ich wäre dabei.

#Witzig: Pauli? Hilton?

Man kann die beiden ja auch schon mal verwechseln, die strohdoofe nicht wirklich schöne überschätzte unsägliche Gabriele Pauli und die strohdoofe nicht wirklich schöne überschätzte unsägliche Paris Hilton. So geschehen in der heutigen TAZ


Wie gesagt, kann ja schon mal passieren… :-)

KINO: StarTrek

Um es kurz zu sagen:

Oh. Mein. Gott. Ist der Film geil.


Der Rest im Kino. Hier noch einer der Trailer:


Und das Beste: Der Film ist noch viel besser als der Trailer.

Tipp: Im Original ansehen.

AU JA: David Faustino is back!

Bud Bundy war seine Rolle, ein klassischer Kinderstar, der danach mehr oder weniger in ein Loch fiel. Heute betreibt er einen Pornoladen, ist chronisch pleite, versucht sich ständig, das Leben zu nehmen … und scheitert grandios.

Zusammen mit Corin Nemec (Parker Lewis, wem das noch was sagt) hat David Faustino für das amerikanische Portal Crackle.com eine ungemein sehenswerte, komplett anarchische, von derben Begrifflichkeiten und nackter Haut nur so strotzende Internet-Show produziert, in der er und Nemec die Hauptrollen spielen.

From Crackle: Star-ving Ep 1 feat Ed O’Neill & David Faustino

Mit dabei sind auch immer wieder die anderen “Married with Children”-Darsteller, sowie andere bekanntere oder unbekanntere Stars.

Ansehen!

MEDIEN: Fringe

Sehr geil, was da im März auf uns zukommt: “Fringe“, die neue Serie von J.J. Abrams, seines Zeichens der Erfinder meiner Lieblingsserie “Lost“.

fringe-logo-ff Ich habe mir gerade auf Hulu.com den Piloten angeschaut – der hat zwar seine Längen, aber insgesamt entwickelt sich die Story genau so, wie ich eine gutgemachte Serie erwarte: Mysteriös, spannend, undurchschaubar. Das Rezept funktioniert bei “Lost” ja bereits seit Jahren – nun eben auch bei “Fringe”.

Die Story ist schnell erzählt: Ein Flug aus Hamburg landet in Boston – alle an Bord sind tot und furchtbar entstellt (sehr komisch: Die Versuche, Deutsch zu sprechen). Die tapfere Agentin Olivia Dunham macht sich dran, den Fall aufzuklären – kommt aber letztlich nicht allzu weit. Stattdessen wird ihr Freund erst entstellt, dann geheilt und stirbt zuletzt in ihren Armen (der Gute ist aber für den weiteren Verlauf der Handlung nicht wirklich wichtig). Aber: Nun ist sie angefixt und setzt sich auf die Spur des Mysteriums.

Die Story ist so lala, aber nimmt zum Ende hin gut Fahrt auf. Es schaut sich spannend, die Geheimnisse werden gut angedeutet, es gibt undurchschaubare Charaktere und es ist schlicht spannend und gut gemacht.

Klingt nach mehr. Auf Hulu.com sind ja bereits die nächsten Episoden online – mit der richtigen Software kann man die bequem in Deutschland schauen (http://www.hotspotshield.com).

Schauen!

WELTHERRSCHAFT: Tue Gutes…

…und sprich darüber. Mache ich hiermit.

Meine gute Tat: Ich habe gerade eben eine monatliche Spendenlastschrift von 50,00 EUR an die Wikimedia Foundation Deutschland beauftragt.

Nicht nur, weil irgendwann mal Weihnachten ist, sondern weil jeder die Wikipedia nutzt, kaum jemand sie jedoch finanziert. Und der Betrieb von Servern und Applikationen kostet Geld – ich weiß das zur Abwechslung mal selber. :-)

Ach so, sowas könnt ihr auch machen. Online, geht ganz schnell.

AU JA: Tanken wie früher

Gestern ging für mich ein Traum in Erfüllung: Ich konnte völlig legal zu Preisen tanken, die ich seit langer Zeit schon nicht mehr gesehen habe.

Man beachte den unten stehenden Preis auf dem folgenden Foto:

photo

Herrlich, daran könnte man sich fast gewöhnen.

Andererseits: Der Umweltschutz… Irgendwie habe ich ja ein schlechtes Gewissen – schließlich sorgt ein höherer Preis dafür, dass mehr Leute ihr Auto stehen lassen, was dann der Umwelt gut tut.

Einigen wir uns darauf: Gestern fand ich es mal gut, als ich den Mietwagen auftanken musste. Heute bin ich wieder für die Umwelt.

Gut?

SYSTEMMITTEILUNG: Schwein gehabt!

Da häte ich doch beinahe hunderte von Euro für eine Anti-SPAM-Lösung für meinen Exchange-Server ausgegeben, die ich letztlich überhaupt nicht benötigt habe. Glück gehabt.

Was passiert ist?

Seit heute früh habe ich keine E-Mails mehr bekommen. Und zwar noch nicht mal die üblichen zweihundert Junk-Mails, die hier bis zum späten Vormittag für gewöhnlich aufschlagen. Stutzig geworden, habe ich mir über diverse Accounts selbst E-Mails gesendet – die kamen auch nicht an.

Okay, wird wohl der ASSP-Proxy sein, dachte ich. Also hab ich den Dienst beendet und neu gestartet – nix. Es gab aber auch keine Fehlermeldungen, es kamen schlicht keine Mails durch. Ein kurzes Umstellen auf den Exchange-Server hat auch nur bestätigt, dass es Exchange nicht sein kann – binnen Minuten kamen Mails.

Der nächste Schritt war dann, per Telnet zu versuchen, mir Mails zukommen zu lassen. Hat funktioniert, es ist alles angekommen. Das war der Moment, in dem ich seeeehr nachdenklich wurde – wieso kommen Mails per Telnet durch, per externem Mailserver aber nicht? Also hab ich den Operator! angerufen – bei dem kamen dann nicht mal die Telnet-Mails durch. Er jedoch erhielt eine Fehlermeldung, die inhaltlich besagte, dass keine Ressourcen frei wären.

WTF? Auf dem Systemlaufwerk waren mehr als 1 GB frei, auf der Datenpartition sanfte 280 GB?! Unverständlich, aber auch durch das irritierte und nervöse Augenrollen änderte sich nix. Aus einem unerfindlichen Grund schien ASSP komplett zerschossen zu sein.

In dem Moment erinnerte ich mich an ein Posting des Kollegen Wille über eine Anti-SPAM-Lösung für den Exchange. Also hab ich mir die Testversion geladen, installiert und konfiguriert und wurde innerhalb von Sekunden mit E-Mails überschüttet. Und eine nette Administrationsoberfläche hatte das Teil! Herrlich! Nur SPAM- / Anti-SPAM-technisch ist es grauenvoll zu konfigurieren, was mich dann nicht wirklich in Ruhe ruhen ließ.

Also hab ich mir die neueste ASSP-Lösung geladen, über die scheinbar kaputte Lösung drüber installiert – und plötzlich lief auch mein gewohnter Anti-SPAM-Proxy wieder.

Hach, es sind die kleinen Dinge im Leben, die mich glücklich machen. :-)

GOOGLE: Ein Wochenende ohne die Datenkrake

Der folgende Beitrag enthält persönliche Eindrücke, es ist kein objektiver Test.

Ich hab mir mal den Spaß gemacht, und ein Wochenende ohne die Datenkrake verbracht. Nein, ich meine jetzt nicht, dass ich den Computer ausgelassen hätte, sondern ich hab mal explizit auf sowas wie die Suchmaschine und Google Mail verzichtet…

Was soll ich sagen: Es geht! Tatsächlich, unglaublich!

Gesucht habe ich vom Rechner aus primär mit Live Search. Ich hatte dabei – es ging hier um ein paar programmiertechnische Probleme und ein Telefon, für das ich mich interessiere – nicht das Gefühl, dass mir etwas durch die Lappen ging. Live Search ist um Klassen besser geworden, seit ich es im letzten Jahr mal aus versehen genutzt habe. Vor allem hatte ich das Gefühl, dass mir weniger Werbung bzw. künstlich hochgewertete Sachen untergejubelt worden sind. Ich hab auch jeden Fall alles gefunden, was ich wollte.

Ebenfalls nutzbar ist Hotmail. Ich bin dort bereits seit 1996 Kunde, insofern kenne ich den Dienst schon recht gut, und wusste, worauf ich mich einlasse. Auch hier gilt: Die Alternative ist brauchbar, allerdings muss man ganz klar feststellen, dass Google Mail die deutlich benutzerfreundlichere Oberfläche hat. Das ist speziell dann sehr auffällig, wenn es um das Löschen großer E-Mail-Mengen geht – bei Google Mail kann man einfach filtern, bei Hotmail heißt es klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, klicken, …

Eine Alternative zur Alternative stellt für mich in diesem Kontext Apples Me-Dienst dar. Speziell die Mail-Funktionalitäten sind sehr angenehm und brauchbar umgesetzt, jedoch gibt es nach wie vor wohl Probleme mit der Stabilität (die ich jedoch nicht hatte). Aber, und das ist der größte Nachteil von Me: Es ist Abo-Ware. Man bezahlt fürs Jahr 79,00 EUR. Das wird sicherlich viele potentielle Interessenten abschrecken.

Für mich bleibt nach dem Wochenende festzuhalten: Ich werde mich bewusst um eine alternative Suchmaschine bemühen. Derzeit ist Live Search hier meine erste Wahl. Auch E-Mail-technisch werde ich Alternativen nutzen – Google Mail muss aufgrund des Datenhungers seines Betreibers nicht mehr sein.

Ich versuche also, mich zukünftig so weit als möglich vom Googlenet fern zu halten. Mal sehen, ob und wie es klappt.

GOOGLE: Google Chrome – oder etwa nicht?

Jetzt wird es ernst mit der Welt Datenherrschaft. Google bringt seinen eigenen Browser.

Nö, das ist kein Me-too-Post, keine Sorge.

Kurz die Fakten: Google bringt mit Chrome einen eigenen Browser auf Basis von Webkit heraus. Webkit ist die Engine, die auch unter Apples Safari steckt. Google wird den Browser kostenlos abgeben (klar, was anderes erlaubt der Markt auch nicht) und der Browser wird speziell darauf fokussiert sein, die Einfachheit ins Browsing zurück zu bringen. Daneben hat er dann so tolle Features, wie etwa den Verzicht auf ein dediziertes Suchfeld (muss man auch nicht haben, läuft ohnehin alles über Google), den Verzicht auf die klassische Bookmark-Verwaltung, eine neue JavaScript-Engine und das Google Gears-Framework fest eingebaut.

Klingt gut, speziell wenn man auch das Feature der auf dem Desktop abgelegten Webapplikationen mit hineinrechnet.

Für mich klingt das aber eigentlich überhaupt nicht mehr gut. Ich fasse das mal mit anderen Worten zusammen:

  • Google bringt einen eigenen Browser, damit man anderen Browseranbietern kein Geld mehr für die Integration der Google-Suche bezahlen muss (Mozilla, Apple).
  • Google pusht mit diesem Browser seine eigenen Dienste, speziell auch die bisher total untergegangenen webbasierten Office-Dienste. Die Daten bleiben natürlich bei Google auf dem Server.
  • Google pusht mit diesem Browser sein proprietäres Gears-Framework, mit dessen Hilfe man angeblich auf Technologien wie Flash, Silverlight, u.ä. an vielen Stellen verzichten kann.
  • Google speichert in der Standardeinstellung (die die meisten Benutzer eh nicht verändern werden) alle Suchanfragen und besuchten Webseiten auf seinem Server.

Tut mir leid, aber das klingt grauenvoll. Datenschutz? Konkurrenz? Was ist das? Für mich sieht es so aus: Hier beginnt jemand, seine Marktmacht auszunutzen. Wer einmal angefangen hat, dem Datenkraken seine Daten zu überlassen, wird damit nicht aufhören. Er fördert damit das googlesche Geschäftsmodell der scheinbar freien Software (scheinbar deshalb, weil ja Daten und Informationen abgegeben werden), mit dem andere Firmen einfach nicht mithalten können, wollen sie nicht ebenfalls Datenkraken sein.

Der Google Browser wird seinen Weg machen, genau wie das neue Mobiltelefon-Betriebssystem Android, was genau nach den selben Ideen vorgeht: Scheinbar kostenlose Angebote, um den Preis der persönlichen Daten. Er wird wahrscheinlich in kürzester Zeit eine sehr bedeutende Rolle auf dem Markt spielen, denn neben Google pushen auch verschiedene andere Firmen diesen Ansatz. Er wird aber in letzter Konsequenz zu weniger Vielfalt, weniger Auswahl und mehr Missbrauch von Daten führen, denn die meisten Benutzer überlassen dem Anbieter so viele Informationen, dass dieser alles durch Werbung refinanzieren kann. Wer sich das antun möchte, der soll den Google-Browser installieren. Wer so verblendet von den vielen kostenlosen Goodies ist, mag sie nutzen.

Ich mag meine informelle Selbstbestimmung. Ich werde dieses Stück Software nicht installieren.

An alle anderen: Willkommen im Googlenet. Ihr habt es nicht anders gewollt.

GESCHIEHT IHNEN RECHT: eBay-Auktion des Jahres

Da hat jemand einen Ferrari-Schlüssel abzugeben. Ist ja für sich nicht tragisch, wenn nicht die Hintergrundgeschichte wäre:

Ich biete hier meinen alten original Ferrari Schlüssel eines von meiner bescheuerten Ex-Frau geschrotteten Ferrari 360 Modena samt Schlüsselanhänger zum Kauf an.

Meine Olle hatte 2005 meinen hart erarbeiteten Ferrari in Stuttgart in einer 30er Zone quer gestellt und vor eine Hauswand gesetzt. Respekt! Der Wagen war damit ein wirschaftlicher Totalschaden (Zeitwert 120.000€). Spätestens hier hatte ich mir klar werden sollen, dass die Frau selber auch Schrott war!

Der Wagen war zwar Vollkasko versichert, aber meine Frau hatte 0,7 Promille (um 14 Uhr!) und die Versicherung weigerte sich den Schaden zu ersetzen. Mein Anwalt hatte mir vor einem Gerichtsprozess gegen die Versicherung abgeraten. Später sollte er mir zur Scheidung raten…

Zurück nach Stuttgart. Wir wohnten in NRW und ich wollte von ihr wissen, was sie denn in Stuttgart zu tun hatte. “Eine Überraschung für mich,” hatte sie damals geantwortet. Und was für eine Überraschung. Sie hatte natürlich einen Liebhaber in Stuttgart und wohl fleissig Sekt und Champagner mit ihm getrunken.

Meine Ex-Frau hat mich in unseren vier Ehejahren damit neben dem Ferrari gut 800.000€ gekostet, die Scheidung nicht mit eingerechnet.

Hier eine unvollständige und teilweise geschätze Auflistung:

Schuhe: 50.000€

Anziehsachen: 200.000€

Ferrari: 185.000€ (Neupreis)

Versicherung: 12.000€

Sprit: 30.000€

Schmuck: 200.000€

Möbel, etc.: 250.000€

Friseur, Wellness und der ganze Scheiss: 30.000€

Schönheits-Operationen: 70.000€ (es waren viele nötig!)

Naja, vielen Dank, Barbara, ich hab´s doch gerne gemacht! Nun wurde letzten Monat das Scheidungsurteil gesprochen und ich dürfte noch einmal kräfig blechen. Sie sagte, ich hätte in unsere Ehe-Zeit ja auch kräftig von ihr profitiert, andere Steuerklasse und so. Natürlich, Barbara.

Nun verkaufe ich den original Ferrari-Schlüssel, welchen ich eigentlich als Andenken aufbewahren wollte. Aber warum sollte ich mich an eine derart dämliche Frau erinnern wollen? Also jetzt kommt nach meiner Frau auch das zweite Scheiss-Ding weg aus meinem Leben.

Also, wer Lust hat an seinem Schlüsselbund einen echten Ferrari-Schlüssel baumeln zu lassen, dann fleissig bieten. Vielleicht gründe ich von dem Geld einen Verein zur Bekämpfung dämlicher Ehefrauen oder so… Für alle Emanzen: Ich bin auch nicht der Meinung, dass Frauen generell schlecht sind. Also nicht alle. Aber meine definitiv.

Der Schlüssel macht, wenn man es denn möchte, in der Öffentlichkeit schnell Eindruck und man wird häufig von netten Damen angesprochen. Man sollte nur nicht auch den Smart-Schlüssel mit am Schlüsselbund haben oder in Fahradklamotten in die Disco gehen.

Eigentlich ist es bei diesem Text auch schon wurscht, ob es sich um ein Fake handelt, oder ein echtes Schicksal dahinter steht, wobei ich zu ersterem tendiere. Aber wie gesagt: Schick mit einer netten Story hinterlegt. Ich würd denken, der Schlüssel bringt so glatt den doppelten Preis.

(via LawBlog)

APPLE: Gekauft

Jajaja, ich weiß: Im September kommen die neuen. Oder im Oktober. Aber, was soll ich sagen? Die technischen Daten haben gepasst, das aktuelle Design gefällt mir sehr gut, Mac House hat einen sehr günstigen Preis, heute war besch***es Wetter, und überhaupt: Ich wollte es so.

Ach so, was ich gekauft habe?

Das hier:

macbookpro.jpg

Lecker, gelle?

Besonders lecker sind die technischen Daten:

  • Core 2 Duo 2,4 GHz
  • 4 GByte RAM
  • 320 GByte Festplatte
  • DVD-Brenner
  • 1400×900 Display, matt, 15 Zoll
  • DVI-Ausgang
  • Alu-Gehäuse

Und was die Hitze anbelangt (manch Kollege hat sein MacBook Pro deshalb zurück gehen lassen): Ich find sie erträglich, auch auf dem Schoß. Und ein wenig Wärme an den … hmmm… Weichteilen schadet ja speziell im Winter auch nicht.

WELTHERRSCHAFT: Happy Birthday, Operator!

Wenn mich mein Kalendar nicht völlig im Stich gelassen hat, hat der Operator! heute Geburtstag.

Na denn: Alles Liebe, alles Gute, Gesundheit, Glück, Schönheit, Erfolg. Sack. :-)

WELTHERRSCHAFT: Danke! Danke! Danke!

Wer das nicht versteht, muss sich nicht grämen.

Mensch, da haben echt eine Menge Leute (und nicht nur ein paar Werbetreibende, die diese Informationen ohnehin haben) dran gedacht.

Danke, liebe Leute! Ich freu mich wirklich und es geht tatsächlich ein wenig ans Herz.

Schnief.

WELTHERRSCHAFT: Boykottiert Spanien!

Achtung. In diesem Beitrag versteckt sich Ironie.

Jenau! Ab sofort keinen Spanienurlaub mehr, kein Malle, keine spanischen Weine, keine spanischen Tapas, keine spanischen Autos, keine spanischen Frauen! Ich verspreche, nie wieder Flamengo zu tanzen und niemals wieder auf Kreta Urlaub zu machen.

Och, Leute, es war nur Fussball. Nur ein Spiel. Mit Ballack. Der wird sowieso nie was Großes gewinnen. So ist es halt.

WELTHERRSCHAFT: Guus vs. Heimat – 3:1

Und alle zusammen:

“Ohne Holland spiel’n wir die EM, spiel’n wir die EM, spiel’n wir die EM”!

Do swidanija, dorogie gollandskie drusja.

WELTHERRSCHAFT: JAAAAAAAAAAAAAAAAAH!

3:2.

JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!

BERLIN: Strikääääääää!

Tja, da hat der Kollege Pflüger wohl ordentlich ins Klo gegriffen. Und die versammelte Springer-Presse gleich mit, denn: Der Volksentscheid zum Weiterbetrieb des Flughafens Tempelhof ist gescheitert. Komplett. Ein für alle mal.

Irgendwie ist das insgesamt ein nettes Wochenende: Tolles Wetter und Springer eins in die Fresse gegeben.

Schön.

HOW-TO: Bootcamp und mehrere Windows-Partitionen

Großes Problem für alle, die ein MacBook nutzen und parallel gerne ein Windows hätten: Der dämliche Bootcamp-Assistent erlaubt lediglich die Verwendung einer einzeigen Windows-Partition. Das stellt schon mal ein gewisses Problem dar, wenn man halt mehrere Partitionen haben möchte.

Zum Glück benötigt man aber überhaupt keinen Bootcamp-Assistenten. Der macht nämlich nix anderes, als die OS X-Partition zu verkleinern. Das kann man auch übers Festplatten-Dienstprogramm haben. Folgende Vorgehensweise hat sich bewährt:

  • Im Festplatten-Dienstprogramm eine neue Partition mit einer geeigneten Größe (mindestens 20 GByte) anlegen
  • Diese Partition dann markieren und über den Reiter “Löschen” mit dem MS-DOS-Dateisystem formatieren
  • Windows-CD / -DVD rein, neustarten, die C-Taste gedrückt halten, das Setup anlaufen lassen und bei der Zielpartitionsauswahl die zuvor angelegte MS-DOS-Partition auswählen (und per NTFS formatieren!)
  • Windows fertig installieren lassen, alle Treiber raufklatschen (Leopard-DVD verwenden)
  • Ins Mac OS zurück booten
  • Im Festplatten-Dienstprogramm die dritte Partition anlegen (die OS X-Partition wieder entsprechend aufteilen), Dateisystem ist dann wieder MS-DOS
  • Zurück nach Windows, ggf. über die Datenträgerverwaltung die Partition aktivieren und formatieren, ggf. die Laufwerksbuchstaben entsprechend gerade ziehen
  • Zurück zum Kollegen Mac OS
  • Dort den Browser des Vertrauens öffnen und MACFUSE, sowie NTFS-3G (DMG-Package) installieren

Ab diesem Moment hat man drei Partitionen und kann auf die NTFS-Partitionen lesend und schreibend zugreifen. Niedlich, gelle?

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