Archive for the 'Respekt' Category

Für die Reinheit der deutschen Sprache!

Einfach großartig, wie Miro Jennerjahn von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im sächsischen Landtag auf einen Antrag der NPD reagiert, die die Reinheit der deutschen Sprache und den Verzicht auf Anglizismen fordert.

Miro Jennerjahn (BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN)

Ganz großes Popcorn-Kino, brilliant recherchiert und von Anfang bis Ende auf den Punkt gebracht. Klasse.

Steve Jobs, 1955-2011

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#Respekt: Die wichtigen Dinge

Lassen wir mal den ganzen Quatsch beiseite: Es gibt im Leben viel wichtigere Dinge als Politik, Sport, Geld. Liebe, Familie und Freunde sind es, die ein Leben wirklich lebenswert machen.

Um so schlimmer ist es, wenn selbst diese Dinge nicht mehr genug sind, und Menschen die einsame Entscheidung treffen, sich selbst das Leben zu nehmen. Schlimm für sie, noch viel schlimmer jedoch für die Hinterbliebenen und die eventuell anderweitig Beteiligten.

Es ist für mich deshalb äußerst schockierend und auch unfassbar, wenn sich ein Mensch das Leben nimmt. So, wie gestern im Falle von Robert Enke, dem Torwart von Hannover 96 geschehen. Er ließ sich von einem Zug überfahren – und stürzte damit Lokführer, Rettungskräfte, seine Frau, seine adoptierte Tochter und viele, viele andere Menschen in Verzweiflung und tiefe Trauer.

Was muss einen Menschen treiben, der so alles hinter sich lässt? Wie viele seelische Qualen muss dieser Mensch gelitten haben, wenn er sich dafür entscheidet, seine geliebten Menschen zurück zu lassen? Nein, mich interessiert nicht, dass es sich um eine Berühmtheit handelt, sondern die Frage ist bei jedem Selbstmord zu stellen. Und auch die Erschütterung sollte bei jedem Selbstmord die gleiche sein.

Ich bin tief getroffen. Und ich fühle mit der Familie und den unschuldig Beteiligten.

Vielleicht sollten wir uns doch manchmal mehr auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren.

POLITIK: Revolution!

Es ist geschafft, er ist im Amt. Lebendig. Fordernd. Anders.

Ich freue mich. Auch wenn die Aufgaben, die vor ihm liegen, enorm sind. Fast nicht zu schaffen. Aber versuchen muss man es.

Ich drück die Daumen für uns alle.

APPLE: Kaum was Neues auf der Messe, sechs Monate MacBook Pro

Naja, doch ein paar Neuerungen gab es schon bei den Kollegen aus Cupertino – iTunes wird bald komplett DRM-frei sein. Dazu ein 17 Zoll MacBook Pro mit ohne glänzendem Display.

Ansonsten gibt es nur Updates von der Apple-Front zu berichten – iWorks und iPhoto werden halt ein wenig aufgefrischt. Keine neuen iMacs, keine neuen Mac Pro, keine neuen Mac Mini. Was ich besonders schade finde: Kein iNetBook. Das wäre mal was Feines gewesen.

Bei mir gibt es mittlerweile fast den sechsten Monat mit dem MacBook Pro zu feiern (ja, das MacBook Pro der letzen “alten” Generation). Auch wenn die Kollegen in der Agentur ihre neuen MacBook Pro lieben (lernen), ich bin mit meinem Gerät mehr als glücklich – Verarbeitung, Haptik, Qualität und Display sind komplett über jeden Zweifel erhaben, OS X 10.5 ist ein äußerst angenehmes Betriebssystem.

Mittlerweile habe ich den Großteil aller noch in der VM laufenden Anwendungen und Spiele neu für Mac OS angeschafft – Civ IV, Office 2008 und Fireworks CS4 waren hier die dicksten Brocken. Auf eine Bootcamp-Partition verzichte ich seit der Anschaffung des MacBook Pro komplett, bei mir läuft alles, was Windows benötigt, in der virtuellen Maschine – zur Zeit ist hier Parallels 4 mein Favorit, da es um Klassen schneller als VMWare Fusion 2 läuft.

Was läuft jetzt noch regelmäßig unter Windows? Das ist schnell aufgezählt: VS 2008 Pro samt VisualSVN und ReSharper 4, Eclipse 3.2 Europa für die Java-Entwicklung und der Windows Live Writer. Für den habe ich als einzige Nicht-Entwicklungs-Software bisher keinen passenden Ersatz gefunden.

Der Rest: Mac OS. Inklusive übrigens Synchronisationssoftware für die Windows Mobile Smartphones (und das iPhone, natürlich). Und bis auf die tägliche Entwicklungsarbeit bleibt für mich festzuhalten:

Switched. Completely.

DOTNET: Weihnachten, schon jetzt

Die Firma DevExpress, vielen sicherlich ein  Begriff aufgrund der Refactor!-PlugIns fürs Visual Studio (VB und ASP.NET), macht allen .NET-Entwicklern ein hübsches, kleines Weihnachtsgeschenk: 60 Controls (WindowsForms und WebForms) für umme.

Was man tun muss? Nix anderes, als sich unter http://www.devexpress.com/60 zu registrieren und anschließend im Download-Center die Komponenten herunter zu laden. Bei der Installation kann man natürlich die Trial-Versionen angewählt lassen, muss es aber nicht. ;-)

Also, frohes Fest!

MUSIKE: Hin und weg

Achtung! Gänsehautgefahr!

Normalerweise gebe ich einen Scheiß nicht viel auf die Telekom-Werbung und mir ist egal, was die Masse mag, aber hier haben sie es echt geschafft, mir einen der besten Momente der letzten Jahre zu präsentieren:

Wer es im Originial sehen möchte:

Und das Beste ist: Auch wenn Paul Potts vielleicht nicht der am Besten ausgebildete Sänger der Welt ist (im iTunes kann man das “wundervoll” nachlesen), geht Nessun Dorma brutal unter die Haut.

Und das ganze Album, wenn ich ehrlich bin. Sollte man sich unbedingt zulegen, die 10 bis 14 EUR sind echt gut investiert.

Wahnsinn.

Via Thomas und Robert und Eli.

RESPEKT: Endlich traut sich jemand!

SPON berichtet gerade, dass Yvonne Bönisch, ihres Zeichens Olympiasiegerin im Judo 2004, an der Eröffnungsfeier der olympischen Spiele in Peking nicht teilnehmen will und sich weitere Protestmaßnahmen vorbehält.

Absoluten Respekt und vollste Hochachtung dafür! Schade aber, dass sowas die Ausnahme ist – von mündigen Bürgern könnte man durchaus mehr erwarten. Die Herrschaften Sportler sind allerdings durch und durch korrumpiert auf ihren eigenen Vorteil bedacht angehalten, sich zurück zu halten- und halten deswegen den Mund. Könnte ja ein Sponsor nicht gut finden, sowas.

Schlimmer ist nur noch, dass das ja kein spezielles Problem der Sportler ist, sondern durchaus im Kleinen anfängt: Da wird weggeschaut, da wird der Mund gehalten, da wird lieber nix gesagt – man könnte ja irgendwelche Nachteile erfahren. Feiglinge.

Nochmal: Vollste Hochachtung für diese Haltung. Könnten sich eine Menge Leute eine Scheibe von abschneiden.