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Swing-Applikation unter Lion?

Neee, das geht von Haus aus nicht – Apple hat unter Lion in seiner Java-Implementierung eine Bibliothek entfernt, die von Swing-Applikationen für gewöhnlich benutzt wird, wenn sie das Standard-Swing-Look & Feel benutzen: JavaRuntimeSupport.jar. Ich persönlich habe es nicht geschafft, eine JDK-Version etwa für Snow Leopard oder Leopard ans Laufen zu bekommen und bekam dann charmante Fehlermeldungen a’la java.lang.Error: Cannot load com.apple.laf.AquaLookAndFeel.

Die Lösung für das Problem besteht gar nicht darin, irgendwelche Bibliotheken nachzuinstallieren, sondern lediglich die entsprechende Applikation (oder den entsprechenden Server) mit dem generischen Metal-Look & Feel zu starten, was man über die Kommandozeilenoption -Dswing.defaultlaf=javax.swing.plaf.metal.MetalLookAndFeel erreichen kann.

Luppt.

#Info: Tue Gutes…

…und mache es dauerhaft. Wer nicht nur einmalig, sondern andauernd mit zumindest etwas Geld helfen möchte, falls irgendwo auf der Welt Katastrophen geschehen, der sollte einen Dauerauftrag an die Organisation seines Vertrauens einrichten.

Ich habe einen monatlichen Dauerauftrag für die “Aktion Deutschland hilft” eingerichtet, die einen Zusammenschluss diverser anderer Organisationen, u.a. WorldVision, CARE, AWO, Johanniter oder auch Malteser und paritätischer Wohlfahrtsverband, darstellt.

Auf diese Art ist gewährleistet, dass auch in zukünftigen Notfällen meine Hilfe ihr Ziel schnell und zuverlässig erreichen kann. Selbstverständlich gilt dies auch für andere Hilfsorganisationen, etwa “Ärzte ohne Grenzen” oder “MISEREOR”.

Für die Selbstständigen und Firmen: Alle diese Spenden sind steuerlich absetzbar.

#Fail: Das passiert, wenn man versucht, …

…ein 64-Bit-Betriebssystem auf einem Nicht-64-Bit-System zu installieren:

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So geschehen vor einigen Minuten mit Windows 7 RC (64 Bit) und meinem Intel-Atom-Netbook (32 Bit). Nein, mit der richtigen Version funktioniert es dann auch. :-)

#VIRTUELLES LEBEN: Neues Blog

Direkt nach dem neuen Twitter-Account habe ich auch ein neues Blog eingerichtet. Dieses Blog erfüllt die gleiche Aufgabe, wie der Twitter-Account, nämlich auf spannende, interessante und lesenwerte Links, Webseiten und Artikel aufmerksam zu machen. Natürlich persönlich kommentiert.

Das Blog ist unter der Adresse http://unbedingtlesen.wordpress.com erreichbar. Sollte ein Artikel oder ein Link fehlen, dann bitte einfach per E-Mail oder per Twitter Bescheid geben!

#VIRTUELLES LEBEN: Zweiter Twitter-Account

Ich weiß, ich habe erst letzte Woche angefangen, zu twittern – und schon habe ich einen zweiten Account. Offensichtlich bekomme ich nicht genug, oder?

Naja, ganz so ist es nicht. Ich stelle nur fest, das ich bestimmte Dinge trennen möchte – persönliche Dinge, Politik und Entwicklerkram sollen über https://twitter.com/samaschke laufen, aber Empfehlungen von Webseiten und anderen Dingen möchte ich getrennt halten. Deshalb gibt es ab sofort den Account

https://twitter.com/unbedingtlesen

in dem ich interessante Links posten werde. Follow me! :-)

#ASP.NET-Snippet: Textdatei nicht ständig neu laden müssen

Die Aufgabenstellung: Es soll der Inhalt einer Textdatei in ein Literal eingebunden werden, um auf diese Art einen einfachen Newsticker zu realisieren.

Das Problem: Der Inhalt wird bei jedem Request neu geladen. Deshalb gibt es potentiell Performance-Probleme.

Die Lösung: Den ASP.NET-Cache verwenden. Hier können die Daten für einen gewissen Zeitraum zwischengespeichert werden und müssen somit nicht bei jedem Request neu geladen werden.

Die Umsetzung:

lock(GetType())
{
   // News aus dem Cache holen
   String content === Cache["news"] as String;
 
   // News gefunden?
   if(null == content)
   {
      // News waren nicht im Cache, also nachladen
      content = File.ReadAllText();
 
      // Unter dem Schlüssel "news" für zehn Minuten in den
      // Cache packen, danach fliegen sie automatisch wieder raus
      Cache.Insert(
         "news", content, null,
          DateTime.Now.AddMinutes(10), TimeSpan.Zero);
   }
 
   // News ausgeben
   .Text = content;
}

Wenn es sein muss, kann zusätzlich noch eine CacheDependency verwendet werden, um das Objekt sofort aus dem Cache zu nehmen, wenn sich die Datei geändert hat.

VIRTUELLES LEBEN: Twitter

So, ich auch.

https://twitter.com/samaschke.

DOTNET: Meine Top #3 Entwicklertools

Klassisches Me-Too-Posting, aber vielleicht doch interessant. ;-) Nach Peter, Stefan und Jürgen (und einigen anderen, wie man hier nachlesen kann), hier nun auch meine Top #3 Entwicklertools.

  • An erster Stelle kommt bei mir ganz klar ReSharper in Version 4.1 – Refactoring-Features und Ergänzungen / Erweiterungen zur IDE, die sowohl für C# als auch für VB funktionieren. Ist jeden einzelnen Cent wert.
  • An zweiter Stelle kommt in jedem Fall VisualSVN als Quellcodeverwaltungstool. Damit kann ich gegen beliebige Subversion-Repositories arbeiten und halte meine Daten versioniert und synchron über Maschinen hinweg.
  • An dritter Stelle kommt bei mir kein echtes Tool, sondern ein Framework: NHibernate. Für mich DER .NET-O/R-Mapper schlechthin. Anders als das Entity-Framework kann man es ohne Umstände auch in existierende Objekthierarchien einbinden und auch an finsterste Datenbankschemata anpassen. Schnell, flexibel und was Mappings und Handhabung anbelangt kompatibel mit dem Java-Hibernate, so dass die Dokumentation hier einfach passt und man sogar mit kompletten Hibernate-Büchern arbeiten kann.

Gäbe es die Möglichkeit, mehr als drei Tools anzugeben, fielen mir spontan noch weitere Kandidaten ein: DotTrace als Profiler, iTextSharp für die PDF-Verarbeitung, NUnit als unabhängiges Komponententestframework oder auch die DevExpress-Windows-Forms-Steuerelementebibliotheken.

VIRTUELLES LEBEN: Performance bei VMWare Fusion

Ich bin ja glücklicher Mac-Benutzer (merkt man das eigentlich?), muss und möchte aber auch viel unter Windows entwickeln – allein schon, weil MonoDevelop für den Mac momentan noch eine komplett indiskutable IDE ist und es weit und breit keine Alternative gibt. Ergo: VMWare Fusion oder Parallels 4.0 zur Visualisierung verwenden. Läuft gut, klappt prima und Unity bzw. Coherence sind wirklich geile Features.

Bauchschmerzen bereitete mir allerdings immer wieder die Performance. Meine typische Entwicklungsumgebung sah so aus:

  • Windows Server 2003 32 Bit
  • 2 GByte RAM
  • Zwei IDE-Festplatten: Eine Systemplatte und eine Datenplatte
  • Visual Studio 2008
  • SQL Server 2005 Express Edition
  • Diverse Plugins für VS 2008 (ReSharper 4, DevExpress-Zeuchs, VisualSVN)

Damit konnte man recht brauchbar entwickeln, aber irgendwie war es zäh. Ich bin dann mal über ein Blogpost gestolpert und habe umgestellt:

  • Windows Server 2008 R2 RC 64 Bit
  • 2 GByte RAM
  • 2 SCSI-Festplatten
  • VS 2008, SQL 2008 Express Edition 64 Bit, diverse Plugins

Tja, was soll ich sagen: Die Performance ist um Klassen besser, obwohl ich beim W2K8 sogar die visuellen Effekte eingeschaltet habe (sieht übrigens wie Windows 7 aus, sehr angenehme Optik).

Das Geheimnis war wohl tatsächlich Kombination aus 64 Bit-OS und SCSI-Platten.

VIRTUELLES LEBEN: Newsserver

Wer wie ich häufiger in den Newsgroups unterwegs ist, benötigt einen schnellen, sicheren und zuverlässigen Newsserver, über den er dieses Kommunikationsmedium nutzen kann. Wenn es nur Microsoft-Newsgroups sein sollen, ist der einfachste Weg wohl news.microsoft.com, aber sobald es etwas außerhalb der Microsoft-Hierarchie sein soll, wird es anstrengender.

Die meisten Provider bieten eigene Newsserver-Zugänge an, allerdings schwanken Qualität und Zuverlässigkeit oft enorm. Abhilfe schaffen freie Newsserver oder kostenpflichtige Angebote.

Ich persönlich schwöre seit Jahren auf den Newsserver der TU Berlin, der allerdings nur Studenten offen steht. Allerdings gibt es ein sehr preiswertes, kostenpflichtiges Angebot unter news.individual.de – und dort sieht man dann deutlich mehr, als nur die Microsoft-Hierarchien.

Der Zugang kostet 10,00 EUR pro Jahr und ist definitiv eine Empfehlung wert.


BRAINDUMP: Mehrere Instanzen einer Applikation im Mac OS

Wer kennt das nicht: Manchmal muss es einfach mehr sein. So zum Beispiel im Mac OS, wenn man mehr als eine laufende Instanz einer Applikation (etwa einer Entwicklungsumgebung) benötigt. Nur: So von Haus aus scheint es nicht zu funktionieren, denn die meisten Applikationen sind als Einzelinstanzen designed.

Wer es doch benötigt, kann sich mit dem Terminal behelfen:

open -n /Applications/[Applikationsname].app

Das Geheimnis ist der Schalter -n, der für “new”, also neue Instanz, steht.

open -n /Applications/eclipse/Eclipse.app

Auf diese Art wird beispielsweise eine Eclipse-Instanz geöffnet. Bei den meisten Applikationen funktioniert das dann auch völlig problemlos, nur eben leider nicht von Haus aus.


AUA: Mist, vergessen!

Mist, ich habs vergessen – es ist ja wirklich auch mein Fehler: Bestimmte Leute muss man einfach ins Killfile packen, bevor man Newsgroup-Beiträge abruft.

Damit ich es nicht wieder vergesse:



Ah. Jetzt ist Frieden.


POLITIK: Ich bin schuldig!

Oh! Mein! Gott! Zensursula hat mich durchschaut, ich MUSS schuldig sein:

Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft

Okay. Machen wir aus den anderen 80% auch versierte Internetnutzer. Bitte befolgen Sie folgende Schritte:

Anleitung für gefährliches Wissen

Gehen Sie auf die Webseite www.hotspotshield.com.

Get Behind the Shield! Hotspot Shield by AnchorFree - Opera

Klicken Sie auf den Download-Button und laden Sie die angebotene Datei herunter:

Herunterladen der Datei HSS-1.15-install-anchorfree-76-conduit.zip

Entpacken Sie die Datei durch einen Rechtklick und die anschließende Auswahl von “Entpacken nach hier” aus dem Kontextmenü. Nun befindet sich eine EXE-Datei im Ordner:

InternetProfi

Führen Sie einen Doppelklick auf die EXE-Datei aus und folgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm. Um Ihre Kenntnis des Internets zu bezeugen, entfernen Sie einfach alle Häkchen auf Ihrem Weg durch den Installer.

Hotspot Shield 1.15 Setup

Hotspot Shield 1.15 Setup (2) Hotspot Shield 1.15 Setup (3) Hotspot Shield 1.15 Setup Hotspot Shield 1.15 Setup  (2)

Achtung: Als versierter Internetbenutzer kann es Ihnen geschehen, dass Sie über rote Warnhinweise stolpern. Das geschieht stets dann, wenn Sie potentiell böse Sachen machen wollen – etwa einen VPN-Treiber für Ihr System installieren möchten. Tun Sie dies, verhindern Sie beispielsweise die Nutzung der Internetfilterliste. Überlegen Sie also gründlich, bevor Sie bei der folgenden Meldung die Option “Diese Treibersoftware trotzdem installieren” auswählen:

Windows-Sicherheit

Nach einer Weile ist die Operation abgeschlossen:

Hotspot Shield 1.15 Setup  (3)

Wenn Sie die Option “Launch Hotspot Shield” aktiviert lassen, wird der VPN-Tunnel sofort aufgebaut. Anderenfalls haben Sie in Ihrem Startmenü unter “Alle Programme” > “Hotspotshield” den Eintrag “Hotspot Shield Launch”, den Sie einfach anklicken können. Ggf. müssen Sie das mit Administratorrechten machen (Rechtsklick > “Als Administrator ausführen”). Aber das wird Sie versierten Internetbenutzer nicht vor unüberwindliche Probleme stellen. :-)

So, fassen wir zusammen: Von der 80%-Masse zu den 20% gefährlichen Internetbenutzern sind es etwa zehn Minuten, ein Download und weniger als zwanzig Klicks.

Zensursula hat Sie sicher bald auf dem Kieker. Und das BKA auch. Und der Gröfaz Grimaz auch – denn der kann nun nicht mehr sehen, wo und was Sie ansurfen.

Sie gefährliches, verkommenes Subjekt, Sie!

Sollten Sie Schwierigkeiten mit Hotspot Shield unter Vista X64 (hier übrigens ein Hinweis, wie Sie das Problem mit dem TAP-Treiber lösen können und hier finden Sie eine Anleitung für eine manuelle Konfiguration) oder anderen Systemen haben, dann können Sie u.a. auch auf die kostenpflichtige (aber dafür ohnehin deutlich schnellere) Alternative PersonalVPN ausweichen.

Beiden Ansätzen gemein ist, dass Sie über einen Tunnel nicht mehr direkt über ihren Provider in Deutschland ins Netz gehen, sondern IP- und DNS-technisch als Amerikaner oder Brite handeln und mit entsprechenden Adressen unterwegs sind. Nebenbei ist die Verbindung verschlüsselt, so dass der Kollege Grimaz und die Freunde von BND und BKA hier nicht mitlauschen können. Strafbares Verhalten bleibt aber strafbares Verhalten, soviel sollte auch klar sein.

BRAINDUMP: Windows Live auf Windows 2003 oder Windows 2008

Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man es denn weiß – es geht nämlich doch, die Windows Live Suite (namentlich den Live Writer) auf offiziell nicht supporteten Microsoft-Systemen zu installieren.

Lädt man den Installer herunter (wlsetup-all.exe oder wlsetup-web.exe) und versucht dann die Installation, kommt eine kleine fiese Fehlermeldung, die besagt, dass die Installation auf einem nicht unterstützten Betriebssystem vorgenommen werden soll. Das ist jedoch reine Politik, technisch spricht überhaupt nix gegen W2K3 oder W2K8 als Systeme für den Live Writer.

Um das Setup davon zu überzeugen, sich auf einem nicht unterstützten System installieren zu lassen, ist nicht mehr als ein kleiner Ressourcen-Editor, etwa Resource Hacker, notwendig. In diesem öffnet man dann den Installer und führt folgende Schritte aus:

  1. Den Bereich CONFIG > CONFIG0 > 0 suchen
  2. Den XML-Bereich mit dem Namen IsValidOs löschen:

  3. Kompilieren des Skripts
  4. Speichern der geänderten Ressourcen

Einer nun folgenden Installation auf einem W2K3- oder W2K8-System steht nichts im Wege.

PS: Dieses Posting ist per Windows Live Writer auf Windows Server 2003 verfasst worden.

Via.

MEDIEN: Fringe

Sehr geil, was da im März auf uns zukommt: “Fringe“, die neue Serie von J.J. Abrams, seines Zeichens der Erfinder meiner Lieblingsserie “Lost“.

fringe-logo-ff Ich habe mir gerade auf Hulu.com den Piloten angeschaut – der hat zwar seine Längen, aber insgesamt entwickelt sich die Story genau so, wie ich eine gutgemachte Serie erwarte: Mysteriös, spannend, undurchschaubar. Das Rezept funktioniert bei “Lost” ja bereits seit Jahren – nun eben auch bei “Fringe”.

Die Story ist schnell erzählt: Ein Flug aus Hamburg landet in Boston – alle an Bord sind tot und furchtbar entstellt (sehr komisch: Die Versuche, Deutsch zu sprechen). Die tapfere Agentin Olivia Dunham macht sich dran, den Fall aufzuklären – kommt aber letztlich nicht allzu weit. Stattdessen wird ihr Freund erst entstellt, dann geheilt und stirbt zuletzt in ihren Armen (der Gute ist aber für den weiteren Verlauf der Handlung nicht wirklich wichtig). Aber: Nun ist sie angefixt und setzt sich auf die Spur des Mysteriums.

Die Story ist so lala, aber nimmt zum Ende hin gut Fahrt auf. Es schaut sich spannend, die Geheimnisse werden gut angedeutet, es gibt undurchschaubare Charaktere und es ist schlicht spannend und gut gemacht.

Klingt nach mehr. Auf Hulu.com sind ja bereits die nächsten Episoden online – mit der richtigen Software kann man die bequem in Deutschland schauen (http://www.hotspotshield.com).

Schauen!

APPLE: Kaum was Neues auf der Messe, sechs Monate MacBook Pro

Naja, doch ein paar Neuerungen gab es schon bei den Kollegen aus Cupertino – iTunes wird bald komplett DRM-frei sein. Dazu ein 17 Zoll MacBook Pro mit ohne glänzendem Display.

Ansonsten gibt es nur Updates von der Apple-Front zu berichten – iWorks und iPhoto werden halt ein wenig aufgefrischt. Keine neuen iMacs, keine neuen Mac Pro, keine neuen Mac Mini. Was ich besonders schade finde: Kein iNetBook. Das wäre mal was Feines gewesen.

Bei mir gibt es mittlerweile fast den sechsten Monat mit dem MacBook Pro zu feiern (ja, das MacBook Pro der letzen “alten” Generation). Auch wenn die Kollegen in der Agentur ihre neuen MacBook Pro lieben (lernen), ich bin mit meinem Gerät mehr als glücklich – Verarbeitung, Haptik, Qualität und Display sind komplett über jeden Zweifel erhaben, OS X 10.5 ist ein äußerst angenehmes Betriebssystem.

Mittlerweile habe ich den Großteil aller noch in der VM laufenden Anwendungen und Spiele neu für Mac OS angeschafft – Civ IV, Office 2008 und Fireworks CS4 waren hier die dicksten Brocken. Auf eine Bootcamp-Partition verzichte ich seit der Anschaffung des MacBook Pro komplett, bei mir läuft alles, was Windows benötigt, in der virtuellen Maschine – zur Zeit ist hier Parallels 4 mein Favorit, da es um Klassen schneller als VMWare Fusion 2 läuft.

Was läuft jetzt noch regelmäßig unter Windows? Das ist schnell aufgezählt: VS 2008 Pro samt VisualSVN und ReSharper 4, Eclipse 3.2 Europa für die Java-Entwicklung und der Windows Live Writer. Für den habe ich als einzige Nicht-Entwicklungs-Software bisher keinen passenden Ersatz gefunden.

Der Rest: Mac OS. Inklusive übrigens Synchronisationssoftware für die Windows Mobile Smartphones (und das iPhone, natürlich). Und bis auf die tägliche Entwicklungsarbeit bleibt für mich festzuhalten:

Switched. Completely.

HOW-TO: SSL v2 im IIS deaktivieren

Windows Server 2003 unterstützt von Haus aus noch das alte und schwache SSL v2. Dies kann eine potentielle Sicherheitslücke darstellen, so das man es besser deaktiviert.

Das funktioniert jedoch nur per regedit-Tool – eine komfortable Oberfläche dafür jibbet nicht. Ist jedoch nicht schwer, folgende Schritte sind ausreichend:

  • Start > Ausführen > regedit
  • HKLM > CurrentControlSet > Control > System > SecurityProviders > SCHANNEL > SSL2
  • Wenn vorhanden, dann den DWORD-Eintrag Enabled auf 0 setzen
  • Wenn nicht vorhanden, dann anlegen. ;-)

Ab diesem Zeitpunkt können Clients mit SSL v2 nicht mehr auf den sicheren Kanal zugreifen. Aktuelle Clients können natürlich weiterhin auf den Server zugreifen.

Wieder was gelernt. ;-)

WCF: Formularbasierte Authentifizierung

Recht cool ist das WCF-Feature der formularbasierten Authentifizierung, die sich der ASP.NET-Membership- und –Rollenprovider bedient. Uncool ist jedoch, dass dieses Feature nicht mit dem Standard-ConnectionString funktioniert.

Ich habe geschlagene acht Stunden benötigt, bis ich herausgefunden habe, dass das Scheitern meiner Bemühungen nicht ausschließlich auf mein eigenes Unvermögen, sondern unter anderem auch auf den ConnectionString zurück zu führen ist. Ich bin mir nicht ganz sicher, woran es tatsächlich liegt, ich denke aber, dass im Kontext eines WCF-Dienstes die Auflösung des im Standard-ConnectionString definierten Platzhalters für das Datenverzeichnis nicht funktioniert.

Die Lösung besteht darin, die Datenbank fest in eine SQL Server-Instanz einzuhängen und dann den Standard-ConnectionString zu überschreiben:


  
         connectionString=”SERVER=…; INITIAL CATALOG=…; …” />

Anschließend funktioniert es auch wie gewünscht.

APPLE: MacBook Pro – Die ersten zehn Tage

Ich weiß, es sind noch keine zehn Tage, sondern erst neun. Na und, “zehn” klingt schlicht besser…

In den letzten Tagen habe ich das MBP sehr intensiv genutzt – was Wunder, es ist ja auch mein primäres Notebook. Als Hauptsystem läuft hier Mac OS X 10.5, alle Patches und Updates sind eingespielt. Auf der Windows-Partition tummelt sich ein Vista, das ich aber – wenn ich ehrlich bin – erst zwei Mal angeworfen habe: Einmal zur Installation und einmal per VMWare, um es als Bootcamp-Partition zu missbrauchen.

Leistungsmäßig fällt mir zum Gerät eigentlich nur eines ein: Es rockt. Man kann es nicht anders bezeichnen – alles läuft flüssig und schnell, dennoch bleiben die Lüfter meistens aus. Vista meldet einen Leistungsindex von 5.2 – und der ist der Grafikkarte “geschuldet”, alle anderen Bewertungen liegen teils deutlich höher. Das Display ist die absolute Krönung – speziell, wenn man es mal mit den meisten anderen Notebook-Displays vergleicht: Eine unglaubliche Farbstabilität, auch wenn man von der Seite schaut, sehr hell, keine Pixel-Fehler, äußerst angenehme Auflösung. Apropos Auflösung: Ich werd wohl meinen stationären Monitor austauschen müssen, ich möchte nie wieder mit weniger als 1400×900 Pixeln arbeiten.

Zur Temperaturentwicklung: Auch im laufenden (Entwicklungs-) Betrieb wird das Gerät an der Oberfläche nicht zu heiß. Wenn man es auf dem Tisch betreibt, gibt es keinerlei Probleme. An der Unterseite ist es ziemlich warm, aber mit Hose oder einem Kissen dazwischen o.ä. kann man es auch auf den Oberschenkeln abstellen.

Die Akkulaufzeit ist ebenfalls sehr positiv: Schon bei einem nicht trainierten Akku habe ich beim Entwickeln knapp dreieinhalb Stunden erreicht. Das ist allemal besser, als alles, was mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Ein Zweitakku ist für cirka 90 bis 120 EUR erhältlich, das ist durchaus im Rahmen.

Zur Haptik: Das Notebook ist edel. Punkt. Das Aluminium macht enorm was her, ist widerstandsfähig und sehr leicht zu reinigen. Das Tastaturlayout passt auch, die Tastatur liegt definitiv im vorderen Mittelfeld aller von mir bisher benutzten Tastaturen. Das Schreibgefühl ist sehr angenehm. Einziger Kritikpunkt hier: Die Tasten hätten ruhig noch ein wenig größer ausfallen können.

Installation von Software ist Apple-typisch unproblemtisch. Nativ laufen hier Office 2008 Standard, Photoshop Elements 6, VMWare Fusion 1.3 (ich hatte auch mal die 2.0er Beta 2 drauf, die ist aber noch recht instabil), iWorks 08, das iLife-Paket (iTunes, iPhoto, …) und diverse andere Programme (und zum größten Teil laufen die parallel). Entwickelt wird in der VM, das funktioniert aufgrund der schon im Prozessor eingebauten Virtualisierung beeindruckend gut. Einziges Manko: Aero Glass lässt sich in einer Vista VM leider nicht aktivieren, das liegt aber an der von VMWare bereitgestellten virtuellen Grafikkarte, die einfach keine Pixel Shader beherrscht (nein, auch bei Fusion 2 nicht).

Online geht es per WLAN (klar) und HSDPA-Stick (T-Mobile) bzw. HSDPA-Express-Karte (Vodafone). Um nicht ständig die proprietären Treiber und Software-Lösungen der Netzbetreiber nutzen zu müssen, habe ich ein wenig Geld in die Software launch2net investiert, die für alle Netze und die meisten aktuellen Sticks und Karten entsprechende Treiber und Einstellungen mitbringt. Ebenfalls sehr angenehm in der Nutzung.

Was noch? Ach ja: Windows… Nö, beim jetzigen Stand will ich nicht zurück. Das ist die kurze, klare und knappe Ansage. Alles, was nicht mit .NET-Entwicklung zu tun hat, läuft nativ auf dem Mac (inklusive XCode und dem iPhone-SDK), Visual Studio 2008 in einer 2003er VM, Vista gibt es für diverse Buchprojekte (samt der entsprechenden Screenshots) auch noch. Aber nach zehn (neun) Tagen Mac pur bleibt festzuhalten:

Ja, es funktioniert. Ja, das Notebook ist absolute Oberklasse. Ja, ich bleibe erstmal dabei.

APPLE: Ecto statt Windows Live Writer

Auch wenn es sich nicht jedem erschließt, warum man so ein Stück Software haben will: Zumindest gibt es das.

Die Rede ist von einem Blogging-Client für den Mac, analog zum Windows Live Writer, der bei mir in meiner W2K3-VM (ich erklär nochmal später, warum ein Server-OS auf einem Client) nicht richtig läuft bzw. sich nicht in einer aktuellen Version ohne Gefrickel installieren lässt.

Also, dieser Blogging-Client heißt Ecto, ist Kaufware, kostet nach Ablauf der Testperiode 17,99 EUR und macht nach den ersten Tests einen sehr netten Eindruck:

ecto.png

Jetzt wird er erst mal eingesetzt, um dann bei Ablauf der Testphase eventuell käuflich erworben zu werden. Ist ja so eine Spezialität von Apple-Benutzern, dieses Kaufen von Software.

Ach so, Nachtrag: Dieser Beitrag wurde natürlich per Ecto geschrieben. Klar.

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