Archive for the 'Medien' Category

Google vs. Verlage – Zensur oder nicht?

Das aufgefahrene Geschützt wird immer größer, die Hitzigkeit der Diskussion nimmt zu und damit auch der Abstand der Schläge zur Gürtellinie. Stefan Niggemeier hat sich des Vorgehens der Mafia Medienhäuser angenommen:

http://www.stefan-niggemeier.de/blog/dann-reden-wir-mal-ueber-zensur

Mal durchlesen. Lohnt sich.

Matthew Perry macht es wie Angus T. Jones

Ja, da scheint der gute Angus T. Jones eine ganze Welle losgetreten zu haben – auch Matthew Perry bittet die Zuschauer, seine neue Serie “Go on” nicht zu schauen:

Matthew Perry’s Testimony (Pt.2) from Matthew Perry

Köstlich.

So sieht guter deutscher Journalismus dann in echt aus

Die BILD zeigt uns mal wieder, wie der gelebte Journalismus funktioniert:

http://www.bildblog.de/40705/alles-im-fluss

Business as usual.

So rrrrrrrrrrrischtisch zugelegt!

Ja, die “Zeit” hat es echt drauf, sie haben mal so rrrrrrrrrrrischtisch mit ihrer Auflage zugelegt:

http://www.stefan-niggemeier.de/blog/immerhin-das-auto-muesste-sie-stehen-lassen

Qualtitätsjournalismus at it’s best.

Ikaria nach Österreich?

Glaubt man der Boulevardpresse, dann will sich eine kleine griechische Insel Österreich anschließen. Nur, wer glaubt schon BILD & Co.?

http://www.bildblog.de/40628/kein-anschluss-unter-dieser-nummer-2

Oh, ich vergaß: Der gemeine Journalist.

BILD zeigt mal wieder Flagge…

…und zeigt dabei mal wieder deutlich, welche Geisteshaltung bei Deutschlands größter Boulevardzeitung herrscht, denn man regt sich über eine Rüge durch den deutschen Presserat auf, der BILD vorwirft, die Persönlichkeitsrechte von Menschen mit Füßen zu treten und damit gegen die Grund- und Menschenrechte zu verstoßen:

http://www.bildblog.de/32367/ohne-gesicht-kein-bericht

#Medien: Der Komplettausfall

Über den Berliner Bezirk Marzahn kann man sicherlich ganz viele verschiedene Dinge sagen, aber Wolf-Dieter Poschmann aus Köln, seines Zeichens ZDF-Sportmoderator der unerträglichen Sorte, hat den kompletten Vogel abgeschossen: Wer in Marzahn aufgewachsen sei, sei zu allem fähig, so seine Aussage am Samstag bei der Live-Übertragung von der Leichtathletik-WM.

Um es kurz zu sagen: Diese Art von Entgleisung zeigt deutlichst auf, woher Herr Poschmann kommt, wo er noch nie war, und das er als Sportmoderator schlichtweg inkompetent und untragbar ist.

Ich selbst bin im Berliner Bezirk Marzahn aufgewachsen, habe dort von 1983 bis 1996 gewohnt, die Schule besucht und den rauen Alltag gemeistert. Tatsächlich ist es einer der ärmeren Bezirke Berlins, er ist sicher nicht überall schön und er hat in jedem Fall auch Gegenden, in denen man Nachts besser nicht allein unterwegs ist. Aber er ist garantiert nicht weniger liebens- und lebenswert als andere Bezirke.

Woher Herr Poschmann sein Marzahn-Bild hat, ist mir allerdings – anders als vielen anderen Zeitgenossen – schon klar, und zwar aus eigener Erfahrung, denn bereits kurz nach der Wende haben deutsche Medien (speziell auch das ZDF) Marzahn als einen der Problembezirke Berlins und als besonders gefährliche Gegend dargestellt.

Als Schüler wurde ich (mit anderen Mitschülern zusammen) etwa von einem Team der ZDF-Sendung “Kennzeichen D” einen Tag lang begleitet, es wurden durchaus längere Interviews mit uns über den Bezirk Marzahn und unser Leben dort geführt – es sollte ein differenzierter(er) Bericht werden. Das Ergebnis? Die Reporterinnen rissen einzelne Statements aus dem Zusammenhang und vermittelten so den Eindruck, das der Bezirk nicht lebenswert, gefährlich und unwirtlich sei. Auch andere Medien verfuhren ähnlich.

Also, es ist schon klar, woher Herr Poschmann sein Bild von Marzahn hat. Unklar jedoch ist, woher er seine Blasiertheit nimmt, warum er trotz seines unerträglichen Moderationsstils weiterhin auf Sendung bleibt und wieso das ZDF verzweifelt versucht, den Fauxpas des Herrn Poschmann als Scherz darzustellen.

Andererseits wirft es einen bezeichnenden Blick auf unsere Medienlandschaft. Und auf den Zustand der Mauer in den Köpfen.

#Medien: Klare Antwort: Ja!

Es gab vor einigen Jahren eine Webseite, die konnte man mit Fug und Recht als DIE deutsche Nachrichtenwebseite bezeichnen – die hatte Informationen rund um alle relevanten Themen, Sport, etwas Klatsch und eben einfach Nachrichten, alles durchaus kritisch und kritisierend betrachtet. Diese Nachrichtenwebseite gibt es leider nicht mehr.

An die Stelle der alten Webseite ist ein neues Angebot getreten – frecherweise unter der selben Adresse, mit dem gleichen Layout, aber eben anderen Inhalten. Hier werden C-Promis (wobei das Wort "Promi" für sich schon nicht zutreffend sind, die meisten dieser Menschen sind Öffentlichkeitsprostitutierte) ganz groß heraus gebracht. Hier bestimmen Yellow-Press-Themen den Inhalt. Hier wird nicht mehr recherchiert, sondern abgedruckt. Hier gibt es kilometerlange Klick-Strecken. Hier wird der breiten Masse nach dem Maul und dem Erkenntnissstand geredet. Quasi also eine Bild-Zeitung in etwas anderer Aufmachung, aber mit dem gleichen Habitus: Wir erklären Dir die Welt, wie unsere Anzeigenkunden und unsere Werbepartner sie sich wünschen. Wir sind unkritisch, weil es Geld kosten könnte. Wir machen Politik, wenn es unseren Interessen dient.

Die Rede ist vom ehemaligen Hamburger Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL (dessen Print-Ausgabe schon seit mehreren Jahren kaum mehr lesbar ist) und seinem Online-Ableger: SPIEGEL ONLINE.

Für mich ist hier Feierabend. Ich habe keine Lust mehr auf diese drittklassige Imitation eines Nachrichtenmagazins. Ich mag nichts mehr über Kader Loth, Michael Jackson und von der schicken neuen Brille vom Wirtschaftsminister lesen. Ich will nicht mehr abgestandene und abgeschriebene Pseudo-Informationen als Nachrichten verkauft haben. SPIEGEL ONLINE fliegt hiermit aus meinem RSS-Reader heraus.

Confirmation

Die Antwortet lautet: "Ja". Einfach "Ja".

#Medien: Get a life!

Ja, es ist traurig. Es ist total schade. Es ist wirklich tragisch: Michael Jackson ist tot. Er war doch erst fünfzig Jahre. Und er war doch der King of Pop. Und überhaupt.

Und irgendwie scheint es heute zu sein, als hätten sämtliche Medien kein anderes Thema mehr, als seinen Tod. Da werden Umfragen gestartet (hier), da werden riesige Klickstrecken zusammengezimmert (hier, hier), da wird seine Diskographie von vorne bis hinten gewälzt (hier).

Habt ihr keine anderen Probleme? Get a life!

AU JA: David Faustino is back!

Bud Bundy war seine Rolle, ein klassischer Kinderstar, der danach mehr oder weniger in ein Loch fiel. Heute betreibt er einen Pornoladen, ist chronisch pleite, versucht sich ständig, das Leben zu nehmen … und scheitert grandios.

Zusammen mit Corin Nemec (Parker Lewis, wem das noch was sagt) hat David Faustino für das amerikanische Portal Crackle.com eine ungemein sehenswerte, komplett anarchische, von derben Begrifflichkeiten und nackter Haut nur so strotzende Internet-Show produziert, in der er und Nemec die Hauptrollen spielen.

From Crackle: Star-ving Ep 1 feat Ed O’Neill & David Faustino

Mit dabei sind auch immer wieder die anderen “Married with Children”-Darsteller, sowie andere bekanntere oder unbekanntere Stars.

Ansehen!

MEDIEN: Fringe

Sehr geil, was da im März auf uns zukommt: “Fringe“, die neue Serie von J.J. Abrams, seines Zeichens der Erfinder meiner Lieblingsserie “Lost“.

fringe-logo-ff Ich habe mir gerade auf Hulu.com den Piloten angeschaut – der hat zwar seine Längen, aber insgesamt entwickelt sich die Story genau so, wie ich eine gutgemachte Serie erwarte: Mysteriös, spannend, undurchschaubar. Das Rezept funktioniert bei “Lost” ja bereits seit Jahren – nun eben auch bei “Fringe”.

Die Story ist schnell erzählt: Ein Flug aus Hamburg landet in Boston – alle an Bord sind tot und furchtbar entstellt (sehr komisch: Die Versuche, Deutsch zu sprechen). Die tapfere Agentin Olivia Dunham macht sich dran, den Fall aufzuklären – kommt aber letztlich nicht allzu weit. Stattdessen wird ihr Freund erst entstellt, dann geheilt und stirbt zuletzt in ihren Armen (der Gute ist aber für den weiteren Verlauf der Handlung nicht wirklich wichtig). Aber: Nun ist sie angefixt und setzt sich auf die Spur des Mysteriums.

Die Story ist so lala, aber nimmt zum Ende hin gut Fahrt auf. Es schaut sich spannend, die Geheimnisse werden gut angedeutet, es gibt undurchschaubare Charaktere und es ist schlicht spannend und gut gemacht.

Klingt nach mehr. Auf Hulu.com sind ja bereits die nächsten Episoden online – mit der richtigen Software kann man die bequem in Deutschland schauen (http://www.hotspotshield.com).

Schauen!

WIDERLICH: Unsäglich

+++ UPDATE +++ UPDATE +++ UPDATE +++

Okay, die Wortwahl macht die Musik, da habe ich mich wohl vergriffen, das sehe ich ein. Ich schreibe den Artikel um, gebe trotzdem die Kommentare frei, die bisher eingegangen sind, und gehe auf die Punkte dann noch gesondert ein, die unabhängig von der Wortwahl offen sind. Okay?

Die Rede ist von diesem unsäglichen Marco W.-Typen, jenen Liebling von BILD-”Zeitung” und RTL, der uns jetzt schon seit geraumer Zeit immer wieder heimsucht. Der mit einer definitiv Minderjährigen (nach deutschem Gesetz, nach englischem Gesetz, nach türkischem Gesetz) im Bett gelandet und anschließend von deren Eltern voll und ganz zu Recht angezeigt worden ist. Wobei es für den weiteren Inhalt des Beitrags keine Rolle spielt, ob er mit ihr wirklich geschlafen hat, oder nicht.

Nun hat dieser junge Mann auch noch ein Buch veröffentlicht, nachdem er zuvor schon RTL und der BILD-”Zeitung” Interviews über seine Zeit im türkischen Knast (gegen gutes Geld, versteht sich) gegeben hat. Auch mit dem Buch wird natürlich fett Kohle gemacht, ist auch klar. Darüber kann ich mich endlos aufregen, und zwar aus zweierlei Gründen:

  • Ich finde es komplett daneben, von Anfang an eine eventuell oder tatsächlich vorhandene Unschuld mit Hilfe der Medien belegen zu wollen. Anders ausgedrückt: Natürlich kann man darüber streiten, ob er wirklich mit ihr geschlafen hat und natürlich kann man auch darüber streiten, ob es vertretbar ist, jemanden über Monate hinweg in Untersuchungshaft zu nehmen. Aber man muss genau so anmerken dürfen, dass in der Öffentlichkeit gleich vom ersten Tag an die Rollen ganz deutlich verteilt worden sind (und zwar mit durchaus rassistischem Unterton): Hier der arme deutsche Junge, der beim Urlaub von einer minderjährigen Britin verführt worden ist, dort eben jene minderjährige Britin, die es dem armen deutschen Jungen – warum auch immer – anhängen wollte. Und nicht zu vergessen der ungerechte, böse türkische Staat, der den armen deutschen Jungen einsperrt, obwohl der doch von der minderjährigen Britin verführt worden ist, und nix dafür kann. Man möge mir verzeihen, aber das ist nicht mehr lächerlich, das ist unangenehm, rassistisch und einfach nur schlecht. Wie gesagt: Ich sage hier nichts über Schuld, ich sage was über die Darstellung. Ach, und bitte, das ging sehr wohl von ihm mit aus. Komme mir bitte niemand mit der Aussage, die Medien hätten das alleine inszeniert.
  • Zweitens finde ich es sehr befremdlich (um es vorsichtig auszudrücken), wie dann aus diesem Fall eine Popularität konstruiert wird. Da verkauft sich der arme, deutsche Junge an die BILD-”Zeitung” und an RTL, kassiert dafür Honorare, es werden Spendenkonten eingerichtet, es wird echt Kohle gemacht. Der Prozess läuft noch, dann kommt ein Buch heraus – Titel: “Meine 247 Tage im türkischen Gefängnis”. Welchen Zweck soll das Buch denn haben, wenn nicht, Geld zu machen? Das türkische Gericht wird es wohl eher nicht lesen oder zumindest als nicht angemessen empfinden.

Okay, den nächsten Absatz (da ging es um Looser und Vollpfosten) nehme ich raus. Ich formuliere es wie folgt: Eigentlich kümmere ich mich ja um derartige Menschen nicht, aber ich finde das Verhalten dieses Menschen unerträglich, denn zum Einen verkauft er sich an die Medien, zum Anderen ist er sich noch nicht mal einer Teilschuld bewusst. Und die hat er (wenn auch nicht im juristischen Sinne, bzw. das muss halt erst noch bewiesen werden): Er hat mit einer definitiv Minderjährigen rumgemacht. Dadurch hat er sich angreifbar gemacht. Das war ganz definitiv sein Fehler. Er sieht das aber nicht ein, sondern redet sich damit heraus, dass das Mädchen ja so gut gebaut gewesen wäre. Abgesehen davon, dass der Mann (und das ist er ja) damit schlicht nicht sieht, dass man mit einer Minderjährigen nicht rum macht (egal, ob man es weiß oder nicht – Unwissenheit schützt…), er offenbart daneben noch ein in meinen Augen wirklich unerträgliches Frauenbild.

Und dann tut es mir einfach leid: Ich finde es total arm, wenn solche Menschen auch noch mediale Aufmerksamkeit und Vermarktungsmöglichkeiten bekommen. Und davon am Ende profitieren.

Sorry, da hört es einfach auf.

URSPRÜNGLICHES UPDATE

Thomas fand mein Posting widerlich. Ich habe den Eintrug zwar nicht, möchte aber zwei Dinge klarstellen:

  • Erstens vergreife ich mich absichtlich im Ton bezogen auf diesen Typen, denn ich kann diese mediale Selbstvermarktung schlicht nicht mehr ertragen
  • Zweitens finde ich es absolut richtig, das er vor Gericht gestellt und verurteilt wird, wenn er wirklich mit der Britin geschlafen hat. Hat er nicht mit ihr geschlafen, dann muss sich der türkische Staat entschuldigen. Nur bitte fürs Protokoll: Auch in Deutschland mit einer Deutschen hätte er sich strafbar gemacht – unabhängig davon, ob die Eltern ihn anzeigen, oder nicht.

Inhaltlich nehme ich nix zurück, auch wenn man mein Posting widerlich finden mag.

MEDIEN: Stimmt damals wie heute

Dem muss man eigentlich nix hinzufügen:

via Hauptstadtblog.

MEINUNG: Fabelhafte Amelie

Och, immer wieder schön (und lief gerade im Fernsehen): Die fabelhafte Welt der Amelie. Ich hab den Film jetzt bestimmt schon zwanzig Mal gesehen (3x Kino, zig Mal auf DVD, 2x im Fernsehen) und find ihn immer wieder klasse, lustig, komisch, anrührend, witzig, … schön!

Wer ihn noch nicht kennt, der sollte sich unbedingt einige Infos zu diesem Film reinziehen:

Und wer danach immer noch kein Fan französischen Kinos ist, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

MEDIEN: Mist, eine wirklich gute Serie vergessen

Boston Legal.::::James Spader, K=C3=A4ptn Kirk William Shatner, Candice Bergen. Zum Br=C3=BCllen komisch und zynisch bis zur Schmerzgrenze. Skurril, witzig, nachdenklich. Brilliant.::::Jetzt, wo es f=C3=BCr mindestens 22 Wochen durch das uns=C3=A4gliche “Close to Home” “ersetzt” worden ist, fehlt es noch viel mehr.::

MEDIEN: Nachtrag: Es gibt auch eine brauchbare deutsche Serie…

…naja, eigentlich zwei drei: Pastewka (aber die läuft gerade nicht). Stromberg (aber die läuft gerade nicht) und Herzog mit Niels Ruf.

Letztere ist eine Serie über einen Scheidungsanwalt – großkotzig, besserwisserisch, arrogant, erfolgreich. Also eigentlich einer wie wir, nur eben im anderen Job. Sehenswert – so lange sie im Programm bleibt.

Was ganz sicher nicht lange der Fall sein wird.

MEDIEN: Gibt es eigentlich derzeit eine bessere Serie…

…als “Lost”? Wahnsinn – und es wird von Folge zu Folge besser.

Genau für sowas ist ein Notebook geschaffen worden: Arbeiten und dabei “Lost” schauen.

Und der Gewinner ist…?

Das gestrige Wahlduell zwischen Klaus Wowereit und Friedbert Pflüger hatte einen überraschenden Gewinner: Petra Lidschneider Lidschreiber. Warum erklärt Stefan Niggemeier in einer brillianten Analyse.

GEZ in Zukunft auch für PCs und Mobiltelefone?

Der Abkassierwahn in Deutschland nimmt kein Ende: ARD und ZDF möchten in Zukunft für jeden internetfähigen PC (also jeden PC) und jedes UMTS-Telefon (bald sind das auch alle) 5,52 EUR im Monat sehen. Dafür, dass man ARD und ZDF sehen oder sich mal auf deren Webseiten verirren könnte.

Die Regelung soll zwar nur für diejenigen gelten, die bisher nicht GEZ bezahlen, aber letztlich ist es nun so, dass es eine weitere Zwangsabgabe geben soll. Machen wir uns nix vor: Die Länder, die letztlich darüber befinden sollen, werden diese Regelung durchwinken. Ansonsten werden ARD und ZDF nämlich leider Verwaltungsstellen Arbeitsplätze abbauen müssen.

Übrigens: Nicht nur die öffentlich-rechtlichen Sender wollen Geld. Auch RTL und ProSiebenSAT.1Kabel1N24BlaBlaBla-Media wollen das. Denn ab nächstem Jahr ist der freie Empfang von deren Programmen via Satellit passé, sondern es wird die Grundverschlüsselung samt monatlicher Zahlung eingeführt. Wenigstens ist das optional – verpassen tut man ohnehin nix.

Zum Erbrechen ist das.

Vitamin B muss man haben!

Der SPIEGEL beweist es in seiner neuesten Ausgabe: Ohne Vitamin B geht überhaupt nichts mehr. Anders kann ich mir nämlich nicht erklären, wieso der Stefan Austs persönlicher Zögling Gabor Steingart dreißig (30) Seiten eingeräumt bekommt, um seine Thesen vom Abstieg Deutschlands und vom Weltkrieg um Wohlstand (allein schon die Wortwahl?!) darzustellen.

Naja, einige weitere Erklärungen fallen mir da schon noch ein:

Spannend übrigens: Ich kann mich nicht entsinnen, dass in den letzten Jahren (wenn nicht gar Jahrzehnten) ein einzelner Autor so viel Platz im SPIEGEL eingeräumt bekommen hätte. Und dann noch so weit vorne im Heft platziert.

Nö, Gabor hat sicherlich alles richtig gemacht.

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