Archive for the 'Geschieht ihnen recht!' Category

#Witzig: Pauli? Hilton?

Man kann die beiden ja auch schon mal verwechseln, die strohdoofe nicht wirklich schöne überschätzte unsägliche Gabriele Pauli und die strohdoofe nicht wirklich schöne überschätzte unsägliche Paris Hilton. So geschehen in der heutigen TAZ


Wie gesagt, kann ja schon mal passieren… :-)

AUA: Mist, vergessen!

Mist, ich habs vergessen – es ist ja wirklich auch mein Fehler: Bestimmte Leute muss man einfach ins Killfile packen, bevor man Newsgroup-Beiträge abruft.

Damit ich es nicht wieder vergesse:



Ah. Jetzt ist Frieden.


GESCHIEHT IHNEN RECHT: eBay-Auktion des Jahres

Da hat jemand einen Ferrari-Schlüssel abzugeben. Ist ja für sich nicht tragisch, wenn nicht die Hintergrundgeschichte wäre:

Ich biete hier meinen alten original Ferrari Schlüssel eines von meiner bescheuerten Ex-Frau geschrotteten Ferrari 360 Modena samt Schlüsselanhänger zum Kauf an.

Meine Olle hatte 2005 meinen hart erarbeiteten Ferrari in Stuttgart in einer 30er Zone quer gestellt und vor eine Hauswand gesetzt. Respekt! Der Wagen war damit ein wirschaftlicher Totalschaden (Zeitwert 120.000€). Spätestens hier hatte ich mir klar werden sollen, dass die Frau selber auch Schrott war!

Der Wagen war zwar Vollkasko versichert, aber meine Frau hatte 0,7 Promille (um 14 Uhr!) und die Versicherung weigerte sich den Schaden zu ersetzen. Mein Anwalt hatte mir vor einem Gerichtsprozess gegen die Versicherung abgeraten. Später sollte er mir zur Scheidung raten…

Zurück nach Stuttgart. Wir wohnten in NRW und ich wollte von ihr wissen, was sie denn in Stuttgart zu tun hatte. “Eine Überraschung für mich,” hatte sie damals geantwortet. Und was für eine Überraschung. Sie hatte natürlich einen Liebhaber in Stuttgart und wohl fleissig Sekt und Champagner mit ihm getrunken.

Meine Ex-Frau hat mich in unseren vier Ehejahren damit neben dem Ferrari gut 800.000€ gekostet, die Scheidung nicht mit eingerechnet.

Hier eine unvollständige und teilweise geschätze Auflistung:

Schuhe: 50.000€

Anziehsachen: 200.000€

Ferrari: 185.000€ (Neupreis)

Versicherung: 12.000€

Sprit: 30.000€

Schmuck: 200.000€

Möbel, etc.: 250.000€

Friseur, Wellness und der ganze Scheiss: 30.000€

Schönheits-Operationen: 70.000€ (es waren viele nötig!)

Naja, vielen Dank, Barbara, ich hab´s doch gerne gemacht! Nun wurde letzten Monat das Scheidungsurteil gesprochen und ich dürfte noch einmal kräfig blechen. Sie sagte, ich hätte in unsere Ehe-Zeit ja auch kräftig von ihr profitiert, andere Steuerklasse und so. Natürlich, Barbara.

Nun verkaufe ich den original Ferrari-Schlüssel, welchen ich eigentlich als Andenken aufbewahren wollte. Aber warum sollte ich mich an eine derart dämliche Frau erinnern wollen? Also jetzt kommt nach meiner Frau auch das zweite Scheiss-Ding weg aus meinem Leben.

Also, wer Lust hat an seinem Schlüsselbund einen echten Ferrari-Schlüssel baumeln zu lassen, dann fleissig bieten. Vielleicht gründe ich von dem Geld einen Verein zur Bekämpfung dämlicher Ehefrauen oder so… Für alle Emanzen: Ich bin auch nicht der Meinung, dass Frauen generell schlecht sind. Also nicht alle. Aber meine definitiv.

Der Schlüssel macht, wenn man es denn möchte, in der Öffentlichkeit schnell Eindruck und man wird häufig von netten Damen angesprochen. Man sollte nur nicht auch den Smart-Schlüssel mit am Schlüsselbund haben oder in Fahradklamotten in die Disco gehen.

Eigentlich ist es bei diesem Text auch schon wurscht, ob es sich um ein Fake handelt, oder ein echtes Schicksal dahinter steht, wobei ich zu ersterem tendiere. Aber wie gesagt: Schick mit einer netten Story hinterlegt. Ich würd denken, der Schlüssel bringt so glatt den doppelten Preis.

(via LawBlog)

APPLE: Full switch

Dieser Blogbeitrag kann die Gefühle von Apple-Hassern verletzten.

So, Schnauze voll. Nachdem die Herrschaften in Redmond es auch nach gut eineinhalb Jahren nicht geschafft haben, Vista nur mal annähernd so schnell wie ein gutes XP zu bekommen, ich aber keine Lust mehr auf das Vista-Warterädchen hatte, habe ich komplett geswitcht:

xp_vista

Dank Thomas, der vor einigen Tagen gefragt hatte, wie sich die ASP.NET-Entwicklung unter OS X so macht, hab ich es mir selbst nochmal angeschaut: Hmm, naja, etwas langsamer ist es schon. Aber eigentlich nur, wenn man im OS X zwei virtuelle Maschinen parallel betreibt (was unter Vista schon mal fast gar nicht geht) und dazu noch dutzende Mac-Programme am Laufen hat. Eine reine Entwickler-VM mit Windows XP oder Windows 2003 läuft subjektiv nur minimal langsamer, als ein natives Vista.

Jedenfalls läuft es so gut, als dass ich das OS X jetzt als primäres System nehme. Und wenn irgendwann Windows 7 rauskommt und so läuft, wie ich es mir in Bezug auf Performance und Stabilität vorstelle, dann kann ich die VMs ja auch wieder unter Windows nutzen. Wenn…

Weitere Erfahrungsberichte folgen!

ASP.NET: Handarbeit statt DataSource!

Achtung: Polemik, Zuspitzung, Gemeinheit!

Das ASP.NET-Framework bietet diverse datengebundene Controls an, die der Visualisierung von Listen dienen. Die bekanntesten sind Repeater, DataGrid und GridView, gefolgt von einigen Exoten, etwa der DataList. Dazu gibt es wundervolle DataSource-Steuerelemente, die es erlauben, komplett ohne eine einzige Zeile an .NET-Code, Datenbanken an diese Steuerelemente zu binden.

Wenn man sich nun den Spaß macht, mal durch die Foren zu hirschen, dann bekommt man das kalte Grausen, denn die Kombination DataSource-Steuerelement + GridView-Steuerelement beherrscht seit .NET 2.0 quasi die Programmierung im ASP.NET-Umfeld. Was auch letztlich kein Wunder ist, denn sie sind idiotensicher einzusetzen und bringen Ergebnisse in wenigen Sekunden. Mit dabei sind dann gleich Features, wie etwa Paging und Sorting. Geil.

Nur leider ist es totaler Mumpitz und absoluter Schwachsinn, diese Controls extensiv und in Kombination miteinander einzusetzen. Denn sie räumen gründlich auf mit allem, was gemeinhin als Schichtentrennung, Wartbarkeit, Skalierbarkeit oder Qualität bekannt ist.

Die Gründe liegen auf der Hand:

Schichtentrennung ist nicht mehr gegeben, da der Code zum Abrufen von Daten – samt SQL-Statements! – speziell bei Verwendung vom SqlDataSource-Steuerelement in der WebForm selbst liegt. Statt also eine dedizierte Geschäftslogik damit zu beauftragen, Daten zu laden (zu cachen, aufzubereiten, zu analysieren, …), wird hier direkt auf die Datenquelle zugegriffen. Die komplette Verarbeitungslogik wandert dann in irgendwelche Ereignisbehandlungsmethoden im Code-Bereich der WebForm, statt in einer eigenen Verarbeitungsschicht zu liegen, wo sie ggf. auch gegen andere Implementierungen, Weiterentwicklungen oder sonstwas ausgetauscht werden könnte. Einzige akzeptierbare Ausnahme hier: Das ObjectDataSource-Steuerelement, das es erlaubt, gegen statische Methoden von Geschäftsobjekten zu arbeiten. Doof nur, dass mir dann dabei quasi vorgegeben wird, dass ich eben eine statische Methode brauche. Was ist mit meiner Factory (Provider, Builder, Broker, …), die ich ggf. habe?

Wartbarkeit? Gibts nicht mehr. Wie auch? Ein Beispiel: Es gibt zwanzig WebForms in einer Applikation, die auf diese Art arbeiten – also GridView + DataSource-Steuerelement. Jetzt wird das Datenmodell geändert, was im Rahmen von Weiterentwicklungen durchaus vorkommen soll. Das Ergebnis? Ich darf an mindestens zwanzig WebForms Änderungen vornehmen, statt es an nur einer Stelle in meiner Geschäfts- oder Datenlogik zu haben. Klasse. Nicht zu reden von der quasi nicht mehr vorhandenen Lesbarkeit des Codes. Neee, Wartbarkeit gibt es damit nicht.

Die Skalierbarkeit verschwindet ebenfalls hinter dem Horizont, denn ich habe schlicht keine brauchbare Möglichkeit mehr, in Datenhaltungs- und Caching-Prozesse einzugreifen. Geht nicht, ist ja alles inline. Klar, die SqlDataSource kann auch cachen – aber das kann ich im Code über das Application Data Caching viel zielgerichteter und genauer umsetzen. Wie also soll es skalieren? Zumal ich ja nicht mal in der Lage bin, einfach per Konfiguration etwa auf eine Web-Service-basierende Lösung umzustellen – ich müsste es halt überall ändern, wo ich auf die Daten zugreife. Oder eben eine andere Implementierung der Geschäfts- oder Datenhaltungslogik zu verwenden. Klar, es gibt die ObjectDataSource, aber… siehe oben. Dazu kommt: DataGrid und GridView sind zwar mächtig, aber eben auch langsam, denn die ganzen Funktionalitäten müssen ja irgendwo eingebunden werden. Auch, wenn man sie unter Umständen nicht benötigt. Und Tschüss, Skalierbarkeit!

Qualität? ROTFL! Wie denn, wo denn? Wie soll denn mit solch einem Gewurschtel, mit nicht mehr vorhandenen anerkannten Entwurfs- und Design-Patterns noch sowas wie Qualität erzeugt werden? Wenn man auch nur einen kurzen Moment mal nicht nur an die persönliche Bequemlichkeit denkt, dann muss man eigentlich zwangsläufig erkennen, dass man so ganz sicher alles baut, aber keine qualitativ hochwertige Software.

Die Lösung?

Back to the roots! Wenn datengebundene Listensteuerelemente, dann einen Repeater, keine komplett überdimensionierten GridViews und DataGrids. Und aus dem Code heraus die Daten binden. Kontrolle zurück gewinnen! Weiß denn eigentlich überhaupt noch jemand, wie man händisch die Daten binden lässt? Nein? Na, dann hier ein wenig Beispielcode:

protected override void OnPreRender(EventArgs e)
{
   // Factory für den Business-Layer
   BusinessLayer bl = BusinessLayer.GetInstance();

   // Personen laden
   IList persons = bl.GetPersons();

   // Personen binden
   rptPersons.DataSource = persons;

   // Datenbindung
   DataBind();
}

Oh je, sieben Zeilen Code! Wie schrecklich!

Leute, seid mir nicht böse, aber von nix kommt auch nix. Sicher, ich spitze hier zu, aber Webseiten entwickeln hat eben tatsächlich was mit Entwicklung, mit Code, mit Abläufen, mit Architektur, mit Denken zu tun. Ihr müsst das nicht machen, keine Frage – aber genau so werden dann eure Ergebnisse aussehen: Zusammengestückelt, unprofessionell, langsam, nicht pflegbar. You get, what you pay for – kein Einsatz, kein Ergebnis.

Zu den Themen Paging, Sorting und Caching dann ein anderes Mal. Google hilft sicher bis dahin weiter – Stichworte: PagedDataSource, IComparer und Cache.

Update: Ihr wollt, dass man mal was über bestimmte Themen schreibt? Dann sagt es mir.

BERLIN: Strikääääääää!

Tja, da hat der Kollege Pflüger wohl ordentlich ins Klo gegriffen. Und die versammelte Springer-Presse gleich mit, denn: Der Volksentscheid zum Weiterbetrieb des Flughafens Tempelhof ist gescheitert. Komplett. Ein für alle mal.

Irgendwie ist das insgesamt ein nettes Wochenende: Tolles Wetter und Springer eins in die Fresse gegeben.

Schön.

BERLIN: Pro Provinz!

Also, wenn ich mir dieses Bild ansehe, dann bin ich für die Provinz.

Zur Erklärung: In Berlin läuft momentan ein Volksbegehren für den Erhält von Tempelhof (der Luftbrückenflugplatz) als Flugplatz. Initiiert wurde das Begehren von in Tempelhof ansässigen Firmen und der Berliner CDU – der CDU, die es in den neunziger Jahren in Person vom damaligen Verkehrsminister Wissmann zur Bedingung für den neuen Großflughafen BBI gemacht hat, dass Tegel und Tempelhof geschlossen werden sollen.

Argumentiert wird u.a. damit, dass Berlin einen City-Flughafen benötige. Dummes Argument, denn BBI ist keine zehn Kilometer weg. Ebenfalls heißt es, dass Tempelhof ein großer Verkehrsträger sei – 600.000 Geschäftsleute im Jahr seien ja eine wichtige Größe. Doof nur, wenn man sich das auf den Tag runterrechnet – da bleiben weniger als 2.000 meist sehr zahlungskräftige Kunden übrig. Die dann für mehr als 20 Millionen Verlust pro Jahr sorgen. Nicht zu reden vom Lärm, von der Unsicherheit und von der Fläche, die schlichtweg viel sinnvoller genutzt werden könnte.

Nö, für Tempelhof spricht bis auf Clientelwirtschaft überhaupt nix. Es ist ja nicht so, dass das denkmalgeschützte Flughafengebäude abgerissen, oder die Geschichte nicht mehr erzählt werden soll. Oder das etwa ab morgen wieder eine Luftbrücke benötigt werden sollte. Es sollen lediglich nicht mehr Millionen von EUR für Superreiche verschwendet werden.

Wenn man sich darüber hinaus mal anschaut, wer da alles beim Bürgerbegehren(?) mit macht, dann wird die Zielrichtung schon klarer: CDU, FDP, Springer-Presse. Na, klingelts? Genau! Die, die den Flughafen dicht machen wollen, sind die Roten. Und die Schwarz-Braunen Gelben brauchen dringend mal wieder ein Erfolgserlebnis. Deshalb holen die jetzt die Volks- (“Alle Macht geht vom Volke aus” – nur weiß niemand, was das nun genau mit Tempelhof zu tun haben soll) und die Provinzkeule raus.

Macht sich ja sonst so doof, so auf Jahrzehnte in der Opposition, weil man nur den Diepgen Steffel Pflüger hat.

Übrigens, die 100 Gründe, die laut der B.Z. (einer Springer-Zeitung) für Tempelhof sprechen, werden hier sehr lesenswert zerpflückt.

GRIMAZ: Zeigt her eure Pfötchen…

Tja, da hatter wohl Pech gehabt: Der Grimaz hat unfreiwillig seinen Fingerabdruck gespendet und der CCC hat ihn vervielfältigt. Samt einer Liste von weiteren potentiellen Fingerabdruckspendern.

Das schicke dabei ist: Hier wird der Spieß nur ein wenig umgedreht – Wölfchen sammelt ja auch unser aller Fingerabdrücke. Ist ja auch alles sicher. Und die Spende der Fingerabdrücke ist schließlich vergleichbar mit der Abgabe eines Passbildes.

Denn hat der Grimaz ja auch nix dagegen.

MEINUNG: Eigentlich müsste man es…

…wie der Kollege Lannatewitz machen. Zumal ich jetzt ein neues Fahrrad habe und man auf die Art und Weise auch noch was für die Gesundheit tut. Überlegenswert.

BOOK: ASP.NET 3.5 mit VB 2008 erschienen

So, gestern ist es rausgekommen, das erste deutsche Buch zu ASP.NET 3.5 – und ich hab daran mitgewirkt. :-)

Erschienen ist das Buch bei Addison-Wesley, Autoren sind Karsten Samaschke (Me), Jürgen Kotz, Andreas Kordwig, Christian Trennhaus, Tobias Hauser und Christian Wenz. Umfang ca. 1184 Seiten.

Der Verlag sagt dazu:

ASP.NET 3.5 baut auf dem erfolgreichen ASP.NET 2.0 auf und integriert das mächtige Ajax-Framework ASP.NET AJAX. Ein-, Umsteiger und fortgeschrittene ASP.NET-Programmierer erfahren hier alles Wesentliche über das .NET Framework und Visual Basic 9. Sie erhalten alle Tricks und Kniffe, die Sie für den erfolgreichen und professionellen Einsatz von ASP.NET benötigen: unterhaltsam, kompetent und ohne Umschweife.

Und der Klappentext liest sich so:

Mit ASP.NET 3.5 ist Microsofts Technologie zur Programmierung dynamischer Webseiten noch leistungsfähiger geworden. Gegenüber ASP.NET 2.0 gibt es zahlreiche Verbesserungen, unter anderem die die integrierte Ajax-Unterstützung und verbesserte Datenbankfunktionalität mit LINQ.

Die Autoren gehen auf alle wesentlichen Bestandteile von ASP.NET 3.5 ein und bieten ausführliche Beschreibungen zur Verarbeitung von Formulareingaben, zum Umgang mit Cookies und Dateien bis hin zum Zugriff auf Datenbanken und XML-Datenquellen sowie Web Services. Außerdem erfahren Sie alles zu den wichtigen Neuerungen wie ASP.NET Ajax, LINQ und der Entwicklungsumgebung Visual Studio 2008. Im Vordergrund stehen die konkreten Anforderungen des Webentwickler-Alltags. Unterhaltsam und anschaulich aufbereitet führt Sie dieses Buch auch zu fortgeschrittenen
Themen wie der dynamischen Generierung von Grafiken, den Web Parts und der Performancesteigerung durch Caching. Ein eigenes Kapitel widmet sich der Erstellung von Rich Internet Applications (RIA) mit Silverlight.


Aus dem Inhalt
  • .NET: Grundlagen, Architektur und Installation
  • HTML Controls, Web Controls und Web Parts
  • Masterseiten, Themes und Skins
  • Security: Benutzer- und Rollenverwaltung
  • ASP.NET AJAX und Silverlight
  • LINQ und Datenbankzugriff mit ADO.NET
  • XML und Web Services
  • Lokalisierung und Inhalte für mobile Endgeräte
  • Debugging
  • Caching
  • Web-Hacking (und Gegenmittel)
  • Spracheinführung in Visual Basic 2008

Auf DVD:
Alle Listings und Beispiele aus dem Buch, .NET Framework 3.5 plus Editor Visual Web Developer 2005 Express Edition.


Zu kaufen ist das Buch u.a. bei den Kollegen von Amazon.

HOAX: Ericsson verschenkt Mobiltelefone

Ja, nee, ist klar. Das kam heute per Mail rein:

Hallo zusammen,

die Firma Ericsson verteilt Handys…. und das gratis übers Internet, um der Marke Nokia entgegen zu wirken, welche dasselbe macht. Ericsson will sich damit bekannter machen. Deshalb verteilt das Unternehmen jetzt gratis das neue WAP-Handy. Alles was zu tun ist, ist diese Mail an acht Leute zu schicken.

In etwa zwei Wochen erhält man dann ein Ericsson T 18. Wenn die Nachricht an 20 oder mehr Personen verschickt wird, erhält man sogar ein Ericsson R320 WAP-Phone.

Kleine Anmerkung am Rande: Die Mobiltelefonsparte von Ericsson ist bereits 2001 mit der von Sony verschmolzen worden. Das Unternehmen nennt sich seit fast sieben Jahren SonyEricsson. Aber egal, wollen wir uns die guten Stücke mal anschauen:

Ericsson T18

  • Vorgestellt 1999
  • GSM 900 / GSM 1800 Dualband
  • 105x49x24mm
  • 146g
  • Uhr mit Alarm
  • Rechner
  • Bis zu 4 Stunden Gesprächszeit
  • Bis zu 200 Stunden Stand-By
  • Monochrom-Display mit 3 Zeilen

Ericsson R320

  • Vorgestellt 2000
  • GSM 900 / GSM 1800 Dualband
  • 130x51x15mm
  • 99g
  • WAP
  • Infrarot
  • Bis zu 4:30 Stunden Gesprächszeit
  • Bis zu 100 Stunden Stand-By
  • Monochrom-Display mit 5 Zeilen

Die Dinger sind beide so alt, dass es sich fast schon wieder lohnen würde, die Mails weiter zu senden… :-)

WINDOWS: Switch!

Weil man auf einem Bein nicht stehen kann und Vista zwar sehr hübsch, aber durchaus lahm ist, was speziell das Entwickeln von Software anbelangt und weil ich irgendwie schon immer lieber auf dem Server gearbeitet habe und weil doch unten drunter der Vista-Core ist und weil auch die MacBook-Bootcamp-Treiber (weitestgehend) funktionieren und weil überhaupt: Ich hab mal wieder geswitched.

Man schaue und staune:

Vista ist aber nach wie vor drauf, weil hübscher und schnell genug, wenn man gerade nicht entwickeln muss und weil ich irgendwie auch schon immer Vista wollte und weil doch unten drunter der selbe Core wie beim Windows Server 2008 ist und weil hier die MacBook-Bootcamp-Treiber komplett funktioniert haben und weil überhaupt: Ich es will.

Fällt eigentlich sehr auf, dass ich mein Wochenende brauche?

NERVEND: Als ob es nix wichtigeres gäbe

Boah, wie bin ich genervt: Diese Steuersache mit dem (mittlerweile ehemaligen) Postchef Zumwinkel geht mir nur noch auf den Keks. Nein, nicht, dass er Steuern hinterzogen haben könnte (fast jeder versucht, den Staat zu bescheißen – doof nur, wer sich so dämlich anstellt und sich dann erwischen lässt), sondern das die Medien über nichts anderes mehr berichten.

Ich bin Donnerstag abend von München nach Berlin gefahren – und auf jedem Radiosender war das das Top-Thema. Echt, als ob es nichts wichtigeres gäbe. Jede Nachrichtensendung begann mit dieser Thematik, es wurden Sondersendungen noch und nöcher gebracht. Und dabei ist dieses Thema einfach nur vergleichsweise unwichtig – oder hat irgendjemand dadurch seine Meinung über Manager geändert?

Was ich viel spannender fände, wurde nicht beleuchtet: Könnte es sein, dass es einen Zusammenhang mit dem Fall Z. und den von Liechtensteiner Banken entwendeten Kunden- und Kontendaten geben? Könnte es sein, dass Z. das auch schon wusste und deshalb seinen Rücktritt zum Jahresende angekündigt hatte? Ging es hier u.U. um Erpressung? DAS wären mal interessante Fragen.

Aber eigentlich sind selbst die nicht wirklich interessant. Über Hunger, Klimawandel, Bankenaffären (Bayern -> Huber?!) u.ä. wurde – wenn überhaupt – nur am Rande berichtet. Muss man ja auch nicht – der Fall Z. verfügt über Aufregungs- und Boulevardpotential, die anderen Themen nicht. Find ich traurig.

AUA: SMTP-Server als SPAM-Relay trotz brauchbarer Konfiguration

Der Operator und ich sitzen hier über dem SMTP-Server eines Kunden (MailEnable Standard 1.9.3), der trotz scheinbar sicherer Konfiguration als SPAM-Relay missbraucht wird. Auch nach dem Vier-Augen-Prinzip haben wir nix sehen können, was dem Server – laut seinen Einstellungen – gestatten würde, Mails von irgendwelchen taiwanesischen Accounts an irgendwelche anderen Hong-Konger-Accounts weiter zu leiten.

Irgendwie rätselhaft. Wir spielen jetzt alle passenden und unpassenden Updates ein (auch wenn die scheinbar nicht passen), löschen die Queue und hoffen das Beste.

Schweineserver.

WELTHERRSCHAFT: Microsoft will Yahoo! kaufen

Wenn das durchgeht, dann ist es ein echter Mega-Deal – und ein Affront gegen Google: Microsoft will Yahoo! kaufen. Für knapp 45 Mrd. US-Dollar. Quasi ein Schnäppchen.

Respekt.

AUA: Wenn Gier blöd macht…

…dann sind die Opfer, die bei eBay mehr als 400 EUR für ein Samsung F700 QBowl ausgeben, echte Callboys wirklich komplett verblödet, verdummt und bescheuert. Kann man nicht anders nennen.

Der Grund? Das Gerät gibt es bei Vodafone für 399,– EUR. Mit Vertrag. Und auch ohne, da Vodafone hier eine neue Strategie erprobt, denn es werden schlicht keine Provisionen für das Gerät bezahlt. Also, merke: Mit Vertrag == Ohne Vertrag, was den Preis anbelangt.

Klarer Beweis: Lesen bildet.

AUA: Windows 98 live und online

Oh je! Der Micha hatte ein ganz schreckliches Erlebnis: Ein Windows 98 SE-Rechner (ich habs mal auf Wikipedia verlinkt, für alle diejenigen, die sowas nur noch vom Hörensagen her kennen), ohne Patches, mit einem “Virenscanner”, dessen Definitionsdatei auch schon getrost als unbrauchbar bezeichnet werden kann. Am Internet, also online.

Das ist so wahnsinnig, dass es fast schon wieder funktionieren könnte. Denn wer schreibt für eine solche Kiste heute noch Viren?

Disclaimer: Nein, liebe Kinder, bitte nicht zu Hause probieren.

Mach nix draus!

Da hats mal wieder jemand nicht gelernt: Wenn schon Geld verbrennen Werbung schalten, dann doch so, dass man versteht, worum es geht. Hier versteht es niemand – und ich persönlich kann über soviel Kundenignoranz nur den Kopf schütteln. Und nachschauen, was die Typen da machen, will ich auch nicht.

Schade, dabei hätte es doch speziell mein Leben echt bereichert…

Update: Nö, hätte es wohl doch nicht. Denn unter www.yourcha.com befindet sich nix anderes als der x-te Aufguss eines Online-Bewerbungs- und Rekrutierungsportals. Weil es ja noch kein Monster, StepStone, JobPilot und wie sie alle sonst noch heißen, gibt. Boah, verschenkte Lebenszeit. Wie die Werbung.

Update 2: Spannend, was man alles im Web findet, wenn man mal den Suchbegriff “Yourcha” eingibt. Gleich der zweite Link sollte einem schon zu denken geben. “Datensammel-Portal” und “zwielichtige Jobvermittler” sind einige Begriffe, die da fallen.

Verletzt im Alexa

Heute nacht hat in Berlin das neue Einkaufszentrum Alexa aufgemacht – eines der größten seiner Art in einer schon von derartigen Zentren strotzenden Stadt. Mehr als 180 Geschäfte sollen Kauflustigen das Geld aus der Tasche ziehen ein Paradies zum Einkaufen bieten.

Welche Klientel dabei angezogen wird, bewies der “weltgrößte M***a-Markt aller Zeiten” (Eigenwerbung), als er eröffnete: Bis zu 5.000 Callboys Schnäppchenjäger drängten sich vor dem Laden und bewiesen kollektiv, wie wenig blöd sie sind. So wenig blöd, dass sie vor lauter Unblödheit für Verletzte sorgten, als der Laden vor Blödheit Überfüllung geschlossen werden musste. Sauerei.