Archive for the 'Coffeeshop' Category
WELTHERRSCHAFT: #1 bei Google!
Ja, geschafft! Wie Dirk mir gerade zeigte, bin ich – zumindest beim deutschen Google – die absolute #1, wenn man nach einem Venti Caffe Latte sucht.
COFFEESHOP: Sonntag nachmittag
Tja, da hatte die Familie einen tollen Plan: Wir geben eines der Kinder ab und setzen uns mit dem anderen Kind in den Balzac. Dort kann der Alte arbeiten und die Mama kann mit dem kleinen Kinde U-Bahn und Straßenbahn schauen.
Toller Plan. Nur leider knapp an der Realität vorbei: Der Coffeeshop war total überfüllt. Keine Chance, dort in absehbarer Zeit einen Platz zu ergattern.
Die Lösung? Mama geht mit dem kleinen Kind spazieren. Papa sitzt im Auto, trinkt seinen Kaffee und arbeitet dabei am Notebook.
Ist eigentlich auch viel ruhiger so.
COFFEESHOP: …vs. Coffee Fellows
Nachtrag zum Coffeeshop-Vergleich.
Coffee Fellows
Der Kaffee schmeckt bei Coffee Fellows durchaus lecker. Irgendwo bei Starbucks in der Nähe, mit einem leichten eigenen Akzent. Weich und angenehm. Die Preise sind teilweise fast auf Starbucks-Level: Der große Latte (XL Caffe Latte) kostet gepflegte 3,70 EUR, ein Extra-Shot steht mit nem glatten Euro in der Aufpreisliste. Zu Essen gibt es auch – das übliche halt: Bagels und süßen Kram. Einzige Ausnahme: Regelmäßig bekommt man frische Äpfel. Das Publikum ist eher jugendlich, wobei sich das seit einigen Tagen ein wenig ändert, denn seit dem 01.01.2008 darf man auch im Coffee Fellows nicht mehr rauchen. Das tut dem Laden insgesamt sehr gut. Die Einrichtung als solche ist durchschnittlich – halt Coffeeshop-Stil mit mittelbraunen Tönen und ein wenig Stahl. Man kann sich durchaus eine Weile hier aufhalten. An Extras gibt es nicht so viel: WLAN (das hab ich aber noch nie ausprobiert) und niedliche Poster, die den Wahlspruch “Feel at home” witzig illustrieren.
Lieblings-Fellow: München, Hauptbahnhof, neben Burger King
Lieblingsgetränk: XL Caffe Latte für 3,70 EUR
Lieblingsessen: Frischer Apfel für 1,00 EUR
In der Wertung sortiert sich Coffee Fellows hinter dem Balzac ein.
COFFEESHOP: McCafe vs. Balzac vs. Starbucks
Nee, was habe ich mich über diese Vorlage vom Kollegen von der Administrationsfront gefreut: Der fragt sich doch tatsächlich, ob er mich irgendwann im McCafe erwischen würde.
Kurze Antwort: Sicher doch. Wenn die Hölle zufriert.
Lange Antwort: McCafe ist der jüngste Spross des Kronjuwels amerikanischer Gastfreundlichkeit, McDoof McDonalds. Die richten nämlich in ihren “Restaurants” behagliche Ecken ein, in denen besser gekleidetes Personal Kaffeespezialitäten verkauft. Der Begriff “Kaffeespezialitäten” ist dabei aus dem Sprachgebrauch von McDonalds entlehnt – mir würde er nicht ernsthaft in den Sinn kommen. Zwar ist es so, dass die Qualität des Kaffees deutlich besser geworden ist, aber verglichen mit echten Coffeeshops – etwa Balzac oder Starbucks – ist man doch sehr viel näher an der Bäcker-Brühe, denn am richtigen Geschmack dran.
Ein kurzer Vergleich aus dem Kopf heraus soll dies verdeutlichen:
McCafe
Der Kaffee (Caffe Latte) schmeckt industriell. Er ist weder besonders aromatisch, noch in irgendeiner Form speziell. Das Beste ist noch der Preis: Irgendwas um drei Euro legt man für eine große Portition (grande, cirka 450-500ml) hin. Dazu kommt: Es ist bei aller Umdekorierung nach wie vor ein McDonalds. Mit dem entsprechenden Publikum, dem entsprechenden Geruch und der entsprechenden Lautstärke. Nö, das muss nur sein, wenn nix anderes in der Gegend offen hat.
Lieblings-McCafe: Keiner.
Lieblings-Kaffee: Keiner.
Lieblings-Essen: *ROTFL*
Balzac
Der Kaffee (Caffe Latte) schmeckt kräftig. Er hat einen dunklen Geschmack und ist empfehlenswert. Ein Grande Latte kostet um 3,20 EUR, im Becher sind dann zwischen 450-500ml. Die Coffeeshops sind in dunklen Tönen gehalten, es gibt angenehme Hintergrundmusik, das Publikum ist in aller Regel intellektueller angehaucht, als dies bei den Konkurrenten der Fall ist, da die Coffeeshops eben nicht McDoof oder Starbucks heißen. Leckere Spezialitäten und seit April 2007 gibt es ein generelles Rauchverbot. Leider mangelt es etwas am Service (nicht an der Freundlichkeit oder dem Personal!): Es gibt keine Sleeves für die Kaffeebecher (man verbrennt sich also stets die Pfoten) und WLAN ist leider nicht standardmäßig verfügbar. Aber: Die Zuckerportionen sind groß und das Personal sehr freundlich.
Lieblings-Balzac: Schönhauser Allee, Berlin.
Lieblings-Kaffee: Grande Latte Extra Shot (3,80 EUR).
Lieblings-Essen: Tomate-Mozzarella-Bagel (3,50 EUR).
Starbucks
Das Original! Abgesehen vom Markennamen gibt es gute Gründe, hier mal vorbei zu schauen. Der Kaffee (Caffe Latte) schmeckt eher fein. Er hat einen hellen Geschmack und ist definitiv sehr lecker. Ein Venti Latte (irgendwas um 620ml) kostet 3,80 EUR. Die Läden sind weltweit identisch eingerichtet – Brauntöne und Stoffsessel dominieren die Szene. Die Musik ist angenehm, wiederholt sich allerdings häufiger. Im Starbucks gab es schon immer ein Rauchverbot. Das Publikum ist quer durch den Gemüsegarten gemischt – Jung und Alt lassen sich halt von der Werbung einlullen. Der Service stimmt: WLAN und Sleeves gibt es fast immer, im Zweifelsfall muss mal nachgefragt werden. Negativ: Die Zuckerportionen werden immer kleiner.
Lieblings-Starbucks in Berlin: Hackescher Markt
Lieblings-Starbucks am Alex: Starbucks unterm Fernsehturm
Lieblings-Starbucks International: Original-Starbucks in Seattle am Pikes Market
Lieblings-Kaffee: Venti Creme Brulee Latte ohne Sahne (nur Weihnachtszeit, 4,90 EUR), sonst Venti Triple-Shot Latte (4,30 EUR)
Lieblings-Essen: Ham & Cheese-Baguette.
Reihenfolge
Müsste ich wählen, wäre meine Reihenfolge: Starbucks sehr knapp vor Balzac (hauptsächlich wegen des fehlenden WLANs) und dann lange nix. Dann lange nix, eine Weile garnichts und dann wieder nix. Dann die Bäcker-Kaffees und dann lange nichts. Dann wieder nichts und nochmal nichts. Dann irgendwann McCafe sehr knapp vor den Tankstellen-Kaffees.
Über andere Coffeeshops berichte ich mal bei Gelegenheit. Liebe Grüße aus dem Starbucks.
In der Not frisst der Teufel Fliegen
Was macht man nicht alles, wenn es wirklich keinen echten Coffeeshop in der Nähe gibt…
Held des Alltags
Ja, das bin ich jetzt offiziell laut der freundlichen Barista in meinem Stam=
mcoffeeshop. Geworden bin ich es, weil ich so viel Kaffee trinke und ihn da=
durch nicht in die H=E4nde von armen, unschuldigen Callboys Kindern fallen lasse.
Als Belohnung gab es =FCbrigens einen Kaffee umsonst. Venti, gelle Wilko?
Woran merkt man, dass man zuviel Kaffee trinkt? (II)
Nachtrag aus gegebenem Anlass: Vielleicht merkt man es auch daran, das man im Coffeeshop seines Vertrauens jetzt schon den größten Kaffee kostenlos bekommt? Und den für den Kollegen gleich mit? Mit der Begründung, das man ja sowieso fünf Mal am Tag da sei.
Wilko findet das nicht komisch. Kakaotrinker.
Woran merkt man, dass man zuviel Kaffee trinkt?
Nein, nicht am Zittern. Daran merkt man eigentlich nur, dass die Dr=F6hnung=
nachgelassen hat.
Nein, man merkt es daran, dass man bei der Bestellung nur noch nicken muss=
, besorgt gefragt wird, ob man krank war, wenn man mal ein Tage nicht da wa=
r und dass sich der Namensvetter nach dem Befinden der Kinder erkundigt.
Ja, wir sind halt eine gro=DFe Familie!
Familienpackung
Ohne Worte…
Sonntagsfrühstück
Es geht doch nichts über ein anregendes und wohlschmeckendes Frühstück am zeitigen Sonntag. Am Alex in Berlin.
Das Leben kann so einfach sein.
Typisch!
Gestern im Krankenhaus gesehen: Drei Leute (er: Al-Bundy-Jacke, sie I: Al-Bundy-Jacke und geblümter Rock, sie II: Grauer Schlabbertrainingsanzug und 120 Kilo Lebendgewicht, seit zehn Jahren nicht mehr gelacht) setzen sich an den Tisch in der Nähe der Terrassentür und maulen jeden an weisen jeden, der durchtritt, darauf hin, dass er sich doch bitte beeilen solle, weil es so ziehe.
Die anderen zehn leeren Tische, an denen es nicht zieht, werden ignoriert.
Geschichten aus dem Coffeeshop
Wie üblich sitze ich hier in meinem Coffeeshop, und schräg vor mir sitzen zwei korpulentere Damen, die sich mit schwäbischem Dialekt unterhalten. Gerade eben regt sich die eine über die unfreundlichen Berliner Taxi-Fahrer auf:
- “…unfreundlich…”
- “…verstockt…”
- “…unhöflich…”
- “…fällt ganz besonders auf, wenn man von woanders her kommt…”
- “…war jetzt sechs Wochen nicht hier, und da merkt man es doppelt…”
- “…als ob die uns nicht hier wollten…”
Tja, was soll man sagen? Vielleicht… hmmm… WILLKOMMEN IM WILDEN OSTEN!!!
Ach so: Wir sind hier alle so!
Dummschwätzer
Boah, ist das anstrengend: Ich sitze hier im Starbucks am Hackeschen Markt, trinke meinen Kaffee und arbeite friedlich. Da sitzen drei Tische weiter ein paar Anzugträger, die die Luft aus sämtlichen Körperöffnungen mit ihrer Gedanken-Gülle verpesten. Natürlich die üblichen Buzzwords, mit denen man seine Untergebenen erfolgreich beeindrucken kann:
- “…treffe ich die Senatorin…” (wichtig!)
- “…möchte ich die ganze Stadt mit Plakaten vollpflastern…” (entschlossen!)
- “…sind 43.000,– EUR kein Problem…” (vermögend!)
- “…sowas lasse ich mir von denen doch nicht verkaufen…” (selbstbewusst!)
- “…Einzelhändler sind touchy und lassen sich animieren…” (was besseres!)
- “…komme ich mit meinem Avantgarde-Modell…” (kann sich einen Mercedes leisten!)
Ich krieg Migräne, und die gleich ihre offizielle Merkbefreiung!

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