Archive for the 'Apple' Category

Swing-Applikation unter Lion?

Neee, das geht von Haus aus nicht – Apple hat unter Lion in seiner Java-Implementierung eine Bibliothek entfernt, die von Swing-Applikationen für gewöhnlich benutzt wird, wenn sie das Standard-Swing-Look & Feel benutzen: JavaRuntimeSupport.jar. Ich persönlich habe es nicht geschafft, eine JDK-Version etwa für Snow Leopard oder Leopard ans Laufen zu bekommen und bekam dann charmante Fehlermeldungen a’la java.lang.Error: Cannot load com.apple.laf.AquaLookAndFeel.

Die Lösung für das Problem besteht gar nicht darin, irgendwelche Bibliotheken nachzuinstallieren, sondern lediglich die entsprechende Applikation (oder den entsprechenden Server) mit dem generischen Metal-Look & Feel zu starten, was man über die Kommandozeilenoption -Dswing.defaultlaf=javax.swing.plaf.metal.MetalLookAndFeel erreichen kann.

Luppt.

Kurze Ansage

Es könnte dann jetzt auch mal die Verheiligung von Steve Jobs aufhören. Das nimmt langsam alberne Züge an – die BRAVO druckt ein Steve Jobs-Poster, er wird als das größte Genie aller Zeiten gefeiert und hat neben dem MP3-Player auch gleich noch das Smartphone, den Computer, die Maus und überhaupt alles Gute erfunden.

Ja, der Mann war visionär, aber jetzt ist es auch wieder gut. Er war ganz sicher kein Heiliger und auch nicht unbedingt der beste Mensch der Welt – man möge sich einmal über seine Tochter und die Art, wie er Mitarbeiter behandelt, informieren.

jobs_vs_gates

(Quelle)

Also, die Verheiligung von Steve Jobs darf dann jetzt aufhören. Danke.

Steve Jobs, 1955-2011

sj2

#Apple: Akku-Skepsis

Mein MacBook Pro ist jetzt etwas mehr als  1,5 Jahre alt. Ich betreibe es mit mehreren Akkus, damit ich auch unterwegs für längere Zeit in den Genuß von Apples Hochtechnologie kommen kann.

Bedenklich finde ich allerdings, dass der Akku, den ich mit dem Gerät erworben habe, inzwischen nur mehr ungefähr 3.700 mAh Leistung hat (die Nennleistung liegt bei 5.600 mAh). Das macht in eineinhalb Jahren einen Leistungsverlust von etwa einem Drittel. Dem kann ich durch einen neuen Akku problemlos begegnen.

Aber es stimmt mich enorm nachdenklich, wenn ich an einen Nachfolger für mein MacBook Pro denke, der sicherlich in diesem oder dem nächsten Jahr zum Kauf ansteht. Ich glaube kein Stück den Werbeversprechen von “bis zu sieben Stunden” Akkulaufzeit – nicht, wenn man Entwickler ist und alle paar Minuten neu kompiliert oder eine VM ausführt. Und ich befürchte ebenfalls, dass ich mit meinem Nutzungsverhalten nicht sonderlich akkuschonend bin. Insofern kann man davon ausgehen, dass auch ein neues MacBook Pro nach etwa eineinhalb Jahren einen Gutteil seiner nominellen Akkukapazität eingebüßt haben wird. Nur kann man dann nicht einfach mal das Gerät herunterfahren und den Akku austauschen. Oder für 100,00 EUR die Laufzeit verdoppeln. Und eine Gesamtlaufzeit von vielleicht drei Stunden ist mir zu wenig, wenn ich an lange ICE-Fahrten oder Flüge denke.

Das alles stimmt mich ziemlich skeptisch, gerade weil mein nächster Rechner eigentlich wieder ein MacBook Pro sein sollte.

Hat da jemand mit den neuen Unibody-MacBooks schon Erfahrungen sammeln können?

#Systemmitteilung: NSXMLParserErrorDomain error 73 / 76

Mist. Das Blog ist eingerichtet, alle können Feeds, Kategorien und andere Informationen abrufen, nur zwei für mich recht wichtige Softwareprodukte schaffen es nicht: Blogo (mein Editor) und das iPhone-Wordpress-Programm. Beide geben jeweils XML-Parser-Fehlermeldungen aus. Und für beide habe ich keinen Workaround gefunden.

Das ist doof.

Update: Ich habe es beheben können, indem ich mir einen eigenen kleinen XML-RPC-Client gebaut habe, und dann nachgesehen habe, was genau das Problem war. Es stellte sich heraus, das am Ende der Rückgabe zwei oder drei Zeichen fehlten – was ich mit einer Korrektur in der Datei class-IXR.php beheben konnte. Ursache für die fehlenden Zeichen war, das am Anfang zusätzliche Zeichen eingefügt worden sind (warum auch immer, das ist mir bis jetzt schleierhaft) und dann die Inhaltslänge (ContentLength) der Rückgabe nicht mehr stimmte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Problem behoben.

Update #2: Aufgrund einiger Nachfragen: Die Änderung(en) habe ich in Zeile 334 der Klasse wp-includes/class-IXR.php durchgeführt. Alles, was zu tun ist: Nach dem schließenden XML-Tag </methodResponse> müssen lediglich einige Leerzeichen eingefügt werden. Anschließend lief es wieder. Doof nur, das bei WordPress-Updates diese Änderung stets erneut vorgenommen werden muss.

VIRTUELLES LEBEN: Performance bei VMWare Fusion

Ich bin ja glücklicher Mac-Benutzer (merkt man das eigentlich?), muss und möchte aber auch viel unter Windows entwickeln – allein schon, weil MonoDevelop für den Mac momentan noch eine komplett indiskutable IDE ist und es weit und breit keine Alternative gibt. Ergo: VMWare Fusion oder Parallels 4.0 zur Visualisierung verwenden. Läuft gut, klappt prima und Unity bzw. Coherence sind wirklich geile Features.

Bauchschmerzen bereitete mir allerdings immer wieder die Performance. Meine typische Entwicklungsumgebung sah so aus:

  • Windows Server 2003 32 Bit
  • 2 GByte RAM
  • Zwei IDE-Festplatten: Eine Systemplatte und eine Datenplatte
  • Visual Studio 2008
  • SQL Server 2005 Express Edition
  • Diverse Plugins für VS 2008 (ReSharper 4, DevExpress-Zeuchs, VisualSVN)

Damit konnte man recht brauchbar entwickeln, aber irgendwie war es zäh. Ich bin dann mal über ein Blogpost gestolpert und habe umgestellt:

  • Windows Server 2008 R2 RC 64 Bit
  • 2 GByte RAM
  • 2 SCSI-Festplatten
  • VS 2008, SQL 2008 Express Edition 64 Bit, diverse Plugins

Tja, was soll ich sagen: Die Performance ist um Klassen besser, obwohl ich beim W2K8 sogar die visuellen Effekte eingeschaltet habe (sieht übrigens wie Windows 7 aus, sehr angenehme Optik).

Das Geheimnis war wohl tatsächlich Kombination aus 64 Bit-OS und SCSI-Platten.

APPLE: Tut mir leid, geht nicht

Es tut mir wirklich leid, aber ich schaffe es einfach nicht mehr, vom Mac OS wegzukommen. Ich war die letzten zwei, drei Wochen sehr in Versuchung, weil ich mir ein schickes, kleines Tablet (ein Thinkpad X61T) zugelegt habe, aber es geht einfach nicht.

Ich habe es sehr genossen, ohne Virtualisierung entwickeln zu können (das tue ich immer noch), aber die Vorteile eines nativen Windows wiegen die Nachteile, bezogen auf den Mac und das Mac OS, schlicht nicht auf: Zuverlässigkeit, Bootzeit, Einfachheit in der Bedienung, iPhone-Entwicklung, NetNewsWire.

So ist es nun so, dass das X61T das ist, als was es auch gedacht war: Der Zweitrechner. Zum Spielen (Civ IV BtS, Railroads!), zum Surfen abends auf der Couch oder auch zum schnellen, nativen .NET-Entwickeln (er hängt schließlich im Office und zu Hause an der Dockingstation und am großen Display).

Aber primäres System werden? Nein, das schafft im Moment kein Windows-System bei mir. Da kann es noch so lecker aussehen oder noch so clevere Ideen haben.

Ich bleib beim Mac.


APPLE: Weblog-Editor

Bisher habe ich ja auf den Ecto-Editor gesetzt, wenn ich vom Mac aus Weblog-Postings schreiben wollte. Der hat aber ein brutales, bisher nicht behobenes Problem mit dasBlog 2.x (und das ist dummerweise die Applikation, mit der ich dieses Blog betreibe). Also habe ich mich – eher ohne Erwartungen – nach einer Alternative umgeschaut…

…und bin ziemlich schnell auf Blogo gestoßen. Dieser Editor kommt problemlos mit meinem dasBlog klar, verfügt über einen WYSIWYG-Editor (ich habe keine Lust, ständig HTML selbst schreiben zu müssen) und tut ansonsten, was ich von ihm erwarte.


Das Layout ist eher rudimentär, aber hey, es tut – und nach einiger Gewöhnung kann man die Oberfläche durchaus schick finden. ;-)

Blogo ist Shareware und kostet als Vollversion nach 30 Tagen 25$. Bis zum 06.05. sogar nur 20$.


BRAINDUMP: Mehrere Instanzen einer Applikation im Mac OS

Wer kennt das nicht: Manchmal muss es einfach mehr sein. So zum Beispiel im Mac OS, wenn man mehr als eine laufende Instanz einer Applikation (etwa einer Entwicklungsumgebung) benötigt. Nur: So von Haus aus scheint es nicht zu funktionieren, denn die meisten Applikationen sind als Einzelinstanzen designed.

Wer es doch benötigt, kann sich mit dem Terminal behelfen:

open -n /Applications/[Applikationsname].app

Das Geheimnis ist der Schalter -n, der für “new”, also neue Instanz, steht.

open -n /Applications/eclipse/Eclipse.app

Auf diese Art wird beispielsweise eine Eclipse-Instanz geöffnet. Bei den meisten Applikationen funktioniert das dann auch völlig problemlos, nur eben leider nicht von Haus aus.


APPLE: Kaum was Neues auf der Messe, sechs Monate MacBook Pro

Naja, doch ein paar Neuerungen gab es schon bei den Kollegen aus Cupertino – iTunes wird bald komplett DRM-frei sein. Dazu ein 17 Zoll MacBook Pro mit ohne glänzendem Display.

Ansonsten gibt es nur Updates von der Apple-Front zu berichten – iWorks und iPhoto werden halt ein wenig aufgefrischt. Keine neuen iMacs, keine neuen Mac Pro, keine neuen Mac Mini. Was ich besonders schade finde: Kein iNetBook. Das wäre mal was Feines gewesen.

Bei mir gibt es mittlerweile fast den sechsten Monat mit dem MacBook Pro zu feiern (ja, das MacBook Pro der letzen “alten” Generation). Auch wenn die Kollegen in der Agentur ihre neuen MacBook Pro lieben (lernen), ich bin mit meinem Gerät mehr als glücklich – Verarbeitung, Haptik, Qualität und Display sind komplett über jeden Zweifel erhaben, OS X 10.5 ist ein äußerst angenehmes Betriebssystem.

Mittlerweile habe ich den Großteil aller noch in der VM laufenden Anwendungen und Spiele neu für Mac OS angeschafft – Civ IV, Office 2008 und Fireworks CS4 waren hier die dicksten Brocken. Auf eine Bootcamp-Partition verzichte ich seit der Anschaffung des MacBook Pro komplett, bei mir läuft alles, was Windows benötigt, in der virtuellen Maschine – zur Zeit ist hier Parallels 4 mein Favorit, da es um Klassen schneller als VMWare Fusion 2 läuft.

Was läuft jetzt noch regelmäßig unter Windows? Das ist schnell aufgezählt: VS 2008 Pro samt VisualSVN und ReSharper 4, Eclipse 3.2 Europa für die Java-Entwicklung und der Windows Live Writer. Für den habe ich als einzige Nicht-Entwicklungs-Software bisher keinen passenden Ersatz gefunden.

Der Rest: Mac OS. Inklusive übrigens Synchronisationssoftware für die Windows Mobile Smartphones (und das iPhone, natürlich). Und bis auf die tägliche Entwicklungsarbeit bleibt für mich festzuhalten:

Switched. Completely.

APPLE: MacBook Pro – Die ersten zehn Tage

Ich weiß, es sind noch keine zehn Tage, sondern erst neun. Na und, “zehn” klingt schlicht besser…

In den letzten Tagen habe ich das MBP sehr intensiv genutzt – was Wunder, es ist ja auch mein primäres Notebook. Als Hauptsystem läuft hier Mac OS X 10.5, alle Patches und Updates sind eingespielt. Auf der Windows-Partition tummelt sich ein Vista, das ich aber – wenn ich ehrlich bin – erst zwei Mal angeworfen habe: Einmal zur Installation und einmal per VMWare, um es als Bootcamp-Partition zu missbrauchen.

Leistungsmäßig fällt mir zum Gerät eigentlich nur eines ein: Es rockt. Man kann es nicht anders bezeichnen – alles läuft flüssig und schnell, dennoch bleiben die Lüfter meistens aus. Vista meldet einen Leistungsindex von 5.2 – und der ist der Grafikkarte “geschuldet”, alle anderen Bewertungen liegen teils deutlich höher. Das Display ist die absolute Krönung – speziell, wenn man es mal mit den meisten anderen Notebook-Displays vergleicht: Eine unglaubliche Farbstabilität, auch wenn man von der Seite schaut, sehr hell, keine Pixel-Fehler, äußerst angenehme Auflösung. Apropos Auflösung: Ich werd wohl meinen stationären Monitor austauschen müssen, ich möchte nie wieder mit weniger als 1400×900 Pixeln arbeiten.

Zur Temperaturentwicklung: Auch im laufenden (Entwicklungs-) Betrieb wird das Gerät an der Oberfläche nicht zu heiß. Wenn man es auf dem Tisch betreibt, gibt es keinerlei Probleme. An der Unterseite ist es ziemlich warm, aber mit Hose oder einem Kissen dazwischen o.ä. kann man es auch auf den Oberschenkeln abstellen.

Die Akkulaufzeit ist ebenfalls sehr positiv: Schon bei einem nicht trainierten Akku habe ich beim Entwickeln knapp dreieinhalb Stunden erreicht. Das ist allemal besser, als alles, was mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Ein Zweitakku ist für cirka 90 bis 120 EUR erhältlich, das ist durchaus im Rahmen.

Zur Haptik: Das Notebook ist edel. Punkt. Das Aluminium macht enorm was her, ist widerstandsfähig und sehr leicht zu reinigen. Das Tastaturlayout passt auch, die Tastatur liegt definitiv im vorderen Mittelfeld aller von mir bisher benutzten Tastaturen. Das Schreibgefühl ist sehr angenehm. Einziger Kritikpunkt hier: Die Tasten hätten ruhig noch ein wenig größer ausfallen können.

Installation von Software ist Apple-typisch unproblemtisch. Nativ laufen hier Office 2008 Standard, Photoshop Elements 6, VMWare Fusion 1.3 (ich hatte auch mal die 2.0er Beta 2 drauf, die ist aber noch recht instabil), iWorks 08, das iLife-Paket (iTunes, iPhoto, …) und diverse andere Programme (und zum größten Teil laufen die parallel). Entwickelt wird in der VM, das funktioniert aufgrund der schon im Prozessor eingebauten Virtualisierung beeindruckend gut. Einziges Manko: Aero Glass lässt sich in einer Vista VM leider nicht aktivieren, das liegt aber an der von VMWare bereitgestellten virtuellen Grafikkarte, die einfach keine Pixel Shader beherrscht (nein, auch bei Fusion 2 nicht).

Online geht es per WLAN (klar) und HSDPA-Stick (T-Mobile) bzw. HSDPA-Express-Karte (Vodafone). Um nicht ständig die proprietären Treiber und Software-Lösungen der Netzbetreiber nutzen zu müssen, habe ich ein wenig Geld in die Software launch2net investiert, die für alle Netze und die meisten aktuellen Sticks und Karten entsprechende Treiber und Einstellungen mitbringt. Ebenfalls sehr angenehm in der Nutzung.

Was noch? Ach ja: Windows… Nö, beim jetzigen Stand will ich nicht zurück. Das ist die kurze, klare und knappe Ansage. Alles, was nicht mit .NET-Entwicklung zu tun hat, läuft nativ auf dem Mac (inklusive XCode und dem iPhone-SDK), Visual Studio 2008 in einer 2003er VM, Vista gibt es für diverse Buchprojekte (samt der entsprechenden Screenshots) auch noch. Aber nach zehn (neun) Tagen Mac pur bleibt festzuhalten:

Ja, es funktioniert. Ja, das Notebook ist absolute Oberklasse. Ja, ich bleibe erstmal dabei.

APPLE: Gekauft

Jajaja, ich weiß: Im September kommen die neuen. Oder im Oktober. Aber, was soll ich sagen? Die technischen Daten haben gepasst, das aktuelle Design gefällt mir sehr gut, Mac House hat einen sehr günstigen Preis, heute war besch***es Wetter, und überhaupt: Ich wollte es so.

Ach so, was ich gekauft habe?

Das hier:

macbookpro.jpg

Lecker, gelle?

Besonders lecker sind die technischen Daten:

  • Core 2 Duo 2,4 GHz
  • 4 GByte RAM
  • 320 GByte Festplatte
  • DVD-Brenner
  • 1400×900 Display, matt, 15 Zoll
  • DVI-Ausgang
  • Alu-Gehäuse

Und was die Hitze anbelangt (manch Kollege hat sein MacBook Pro deshalb zurück gehen lassen): Ich find sie erträglich, auch auf dem Schoß. Und ein wenig Wärme an den … hmmm… Weichteilen schadet ja speziell im Winter auch nicht.

APPLE: Ecto statt Windows Live Writer

Auch wenn es sich nicht jedem erschließt, warum man so ein Stück Software haben will: Zumindest gibt es das.

Die Rede ist von einem Blogging-Client für den Mac, analog zum Windows Live Writer, der bei mir in meiner W2K3-VM (ich erklär nochmal später, warum ein Server-OS auf einem Client) nicht richtig läuft bzw. sich nicht in einer aktuellen Version ohne Gefrickel installieren lässt.

Also, dieser Blogging-Client heißt Ecto, ist Kaufware, kostet nach Ablauf der Testperiode 17,99 EUR und macht nach den ersten Tests einen sehr netten Eindruck:

ecto.png

Jetzt wird er erst mal eingesetzt, um dann bei Ablauf der Testphase eventuell käuflich erworben zu werden. Ist ja so eine Spezialität von Apple-Benutzern, dieses Kaufen von Software.

Ach so, Nachtrag: Dieser Beitrag wurde natürlich per Ecto geschrieben. Klar.

APPLE: Full switch

Dieser Blogbeitrag kann die Gefühle von Apple-Hassern verletzten.

So, Schnauze voll. Nachdem die Herrschaften in Redmond es auch nach gut eineinhalb Jahren nicht geschafft haben, Vista nur mal annähernd so schnell wie ein gutes XP zu bekommen, ich aber keine Lust mehr auf das Vista-Warterädchen hatte, habe ich komplett geswitcht:

xp_vista

Dank Thomas, der vor einigen Tagen gefragt hatte, wie sich die ASP.NET-Entwicklung unter OS X so macht, hab ich es mir selbst nochmal angeschaut: Hmm, naja, etwas langsamer ist es schon. Aber eigentlich nur, wenn man im OS X zwei virtuelle Maschinen parallel betreibt (was unter Vista schon mal fast gar nicht geht) und dazu noch dutzende Mac-Programme am Laufen hat. Eine reine Entwickler-VM mit Windows XP oder Windows 2003 läuft subjektiv nur minimal langsamer, als ein natives Vista.

Jedenfalls läuft es so gut, als dass ich das OS X jetzt als primäres System nehme. Und wenn irgendwann Windows 7 rauskommt und so läuft, wie ich es mir in Bezug auf Performance und Stabilität vorstelle, dann kann ich die VMs ja auch wieder unter Windows nutzen. Wenn…

Weitere Erfahrungsberichte folgen!

BRAINDUMP: “Desktop anzeigen” für OS X

Das fehlt mir wirklich, wenn ich unter OS X arbeite: Die Möglichkeit, alle laufenden Programme mal eben zu minimieren. Windows kennt das – “Desktop anzeigen” heißt die Funktion in der Schnellstartleiste.

Von Haus aus gibt es sowas nicht für den Mac. Ein kleines Freeware-Tool rüstet es aber nach. Danke dafür.

HOW-TO: VMWare Fusion und mehrere Partitionen

Nachdem man erfolgreich mehrere Windows-Partitionen auf dem Apple-Rechenknecht angelegt hat, bietet es sich an, diese Partitionen (und vor allem das bereits installierte Windows) mit VMWare Fusion zu nutzen. Die standardmäßige Bootcamp-VM erkennt dabei zwar die System-Partitition, bietet aber keine Möglichkeit über die Oberfläche, die andere(n) Partition(en) zu mounten.

Hier hilft es, auf die Kommandozeile (Terminal) herabzusteigen und ein wenig Handarbeit zu leisten. Zuvor sollte man im Finder ein neues Verzeichnis für die zu erzeugenden vmdk-Dateien von VMWare anlegen – etwa /User//Documents/VMDKs. Anschließend geht es ab auf die Tiefen der Kommandozeile. Hier sind folgende Aktionen notwendig:

  • Wechseln ins VMWare-Fusion-Verzeichnis:

    cd “/Library/Application Support/VMWare Fusion”

  • Anlegen einer vmdk-Datei zur Repräsentation einer physischen Partition der Platte – vorher ggf. per Festplatten-Dienstprogramm o.ä. nach der korrekten Partitionsnummer schauen (disk0s3 würde auf die 3. Partition hinweisen…), die vmdk-Datei im vorhin angelegten Ordner als “system.vmdk” speichern (die Dateiendung wird automatisch vergeben), Festplattentyp ist IDE, für jede Partition wiederholen

    sudo ./vmware-rawdiskCreator /dev/disk0 “/User//Documents/VMDKs/system” ide

  • Ins Verzeichnis der vmdk-Dateien wechseln

    cd “/Users//Documents/VMDKs”
  • Per chmod geeignete Rechte geben (der Einfachheit halber 777, andere (geringere) Rechte sollten auch funktionieren dürfen)

    sudo chmod 777 *.vmdk

Nun muss man nur noch eine neue virtuelle Maschine einrichten. Das kann ruhig über den Assistenten geschehen, danach sollte VMWare Fusion beendet werden. Die so eingerichtete VM liegt von Haus aus im Verzeichnis /Users//Documents/Virtuelle Maschinen. Geht man per Finder dort hin, sieht man eine Datei namens .vmwarevm (ggf. zuvor die Anzeige der Dateiendungen einschalten). Einfach mal umbenennen, das Ding – etwa, in dem der Punkt durch einen Unterstrich ersetzt wird. Nun kann man nämlich auch per Finder ins Verzeichnis reinschauen und mit einem Text-Editor seiner Wahl die vmx-Datei bearbeiten.

Hier müssen dann nur noch die vmdk-Dateien richtig eingetragen werden:

  • Eintragen der Partitionen (ide0:0 sollte stets die Boot-Partition sein):
    ide0:0.present = “TRUE”
    ide0:0.fileName = “/Users//Documents/VMDKs/ .vmdk”
    ide1:0.present = “TRUE”
    ide1:0.fileName = “/Users//Documents/VMDKs/ .vmdk”

Anschließend kann VMWare Fusion neu gestartet werden. Schaut man sich dann die Eigenschaften der virtuellen Maschine an, sieht man, dass es nun mehrere Festplatten gibt, deren Informationen nicht editierbar sind und die jeweils scheinbar über die Komplettgröße der echten Festplatte verfügen.

Damit ist man durch. Doof nur, dass man die oben gezeigten Schritte jedes Mal erneut vornehmen muss, wenn die Festplatte umpartitioniert worden ist oder wenn sich der MBR der Windows-Partition geändert hat (letzteres ist vielleicht doch nicht immer nötig, den Fall hatte ich nur schon einmal).

HOW-TO: Bootcamp und mehrere Windows-Partitionen

Großes Problem für alle, die ein MacBook nutzen und parallel gerne ein Windows hätten: Der dämliche Bootcamp-Assistent erlaubt lediglich die Verwendung einer einzeigen Windows-Partition. Das stellt schon mal ein gewisses Problem dar, wenn man halt mehrere Partitionen haben möchte.

Zum Glück benötigt man aber überhaupt keinen Bootcamp-Assistenten. Der macht nämlich nix anderes, als die OS X-Partition zu verkleinern. Das kann man auch übers Festplatten-Dienstprogramm haben. Folgende Vorgehensweise hat sich bewährt:

  • Im Festplatten-Dienstprogramm eine neue Partition mit einer geeigneten Größe (mindestens 20 GByte) anlegen
  • Diese Partition dann markieren und über den Reiter “Löschen” mit dem MS-DOS-Dateisystem formatieren
  • Windows-CD / -DVD rein, neustarten, die C-Taste gedrückt halten, das Setup anlaufen lassen und bei der Zielpartitionsauswahl die zuvor angelegte MS-DOS-Partition auswählen (und per NTFS formatieren!)
  • Windows fertig installieren lassen, alle Treiber raufklatschen (Leopard-DVD verwenden)
  • Ins Mac OS zurück booten
  • Im Festplatten-Dienstprogramm die dritte Partition anlegen (die OS X-Partition wieder entsprechend aufteilen), Dateisystem ist dann wieder MS-DOS
  • Zurück nach Windows, ggf. über die Datenträgerverwaltung die Partition aktivieren und formatieren, ggf. die Laufwerksbuchstaben entsprechend gerade ziehen
  • Zurück zum Kollegen Mac OS
  • Dort den Browser des Vertrauens öffnen und MACFUSE, sowie NTFS-3G (DMG-Package) installieren

Ab diesem Moment hat man drei Partitionen und kann auf die NTFS-Partitionen lesend und schreibend zugreifen. Niedlich, gelle?

APPLE: MacBook Air Werbung

Typische Apple-Werbung, die echt Lust auf das Gerätchen macht:

Was mich aber umtreibt: Wer ist für den Ohrwurm verantwortlich?

Update: Okay, habs gefunden:

Die Dame nennt sich Yael Naim, der Titel heißt New Soul. Sehr schön.

APPLE: Aktuelle Apple-Ads auf www.nytimes.com

Endlich mal ein Grund, den Werbeblocker abzuschalten: Auf der Homepage der NY Times befindet sich eine enorm witzige und auch technisch gut gemachte Apple-Anzeige. Sehenswert!

APPLE: MacBook Air kommt

Tja, es kündigte sich ja an: Es wird ein neues Notebook von den Kollegen aus Cupertino geben: Das MacBook Air.

Laut Aussage von Apple das dünnste Notebook der Welt. Laut Aussage von Thomas der Sargnagel für sein olles Thinkpad.

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