Archive for the 'Aha' Category

VIRTUELLES LEBEN: Performance bei VMWare Fusion

Ich bin ja glücklicher Mac-Benutzer (merkt man das eigentlich?), muss und möchte aber auch viel unter Windows entwickeln – allein schon, weil MonoDevelop für den Mac momentan noch eine komplett indiskutable IDE ist und es weit und breit keine Alternative gibt. Ergo: VMWare Fusion oder Parallels 4.0 zur Visualisierung verwenden. Läuft gut, klappt prima und Unity bzw. Coherence sind wirklich geile Features.

Bauchschmerzen bereitete mir allerdings immer wieder die Performance. Meine typische Entwicklungsumgebung sah so aus:

  • Windows Server 2003 32 Bit
  • 2 GByte RAM
  • Zwei IDE-Festplatten: Eine Systemplatte und eine Datenplatte
  • Visual Studio 2008
  • SQL Server 2005 Express Edition
  • Diverse Plugins für VS 2008 (ReSharper 4, DevExpress-Zeuchs, VisualSVN)

Damit konnte man recht brauchbar entwickeln, aber irgendwie war es zäh. Ich bin dann mal über ein Blogpost gestolpert und habe umgestellt:

  • Windows Server 2008 R2 RC 64 Bit
  • 2 GByte RAM
  • 2 SCSI-Festplatten
  • VS 2008, SQL 2008 Express Edition 64 Bit, diverse Plugins

Tja, was soll ich sagen: Die Performance ist um Klassen besser, obwohl ich beim W2K8 sogar die visuellen Effekte eingeschaltet habe (sieht übrigens wie Windows 7 aus, sehr angenehme Optik).

Das Geheimnis war wohl tatsächlich Kombination aus 64 Bit-OS und SCSI-Platten.

VIRTUELLES LEBEN: Newsserver

Wer wie ich häufiger in den Newsgroups unterwegs ist, benötigt einen schnellen, sicheren und zuverlässigen Newsserver, über den er dieses Kommunikationsmedium nutzen kann. Wenn es nur Microsoft-Newsgroups sein sollen, ist der einfachste Weg wohl news.microsoft.com, aber sobald es etwas außerhalb der Microsoft-Hierarchie sein soll, wird es anstrengender.

Die meisten Provider bieten eigene Newsserver-Zugänge an, allerdings schwanken Qualität und Zuverlässigkeit oft enorm. Abhilfe schaffen freie Newsserver oder kostenpflichtige Angebote.

Ich persönlich schwöre seit Jahren auf den Newsserver der TU Berlin, der allerdings nur Studenten offen steht. Allerdings gibt es ein sehr preiswertes, kostenpflichtiges Angebot unter news.individual.de – und dort sieht man dann deutlich mehr, als nur die Microsoft-Hierarchien.

Der Zugang kostet 10,00 EUR pro Jahr und ist definitiv eine Empfehlung wert.


BRAINDUMP: Mehrere Instanzen einer Applikation im Mac OS

Wer kennt das nicht: Manchmal muss es einfach mehr sein. So zum Beispiel im Mac OS, wenn man mehr als eine laufende Instanz einer Applikation (etwa einer Entwicklungsumgebung) benötigt. Nur: So von Haus aus scheint es nicht zu funktionieren, denn die meisten Applikationen sind als Einzelinstanzen designed.

Wer es doch benötigt, kann sich mit dem Terminal behelfen:

open -n /Applications/[Applikationsname].app

Das Geheimnis ist der Schalter -n, der für “new”, also neue Instanz, steht.

open -n /Applications/eclipse/Eclipse.app

Auf diese Art wird beispielsweise eine Eclipse-Instanz geöffnet. Bei den meisten Applikationen funktioniert das dann auch völlig problemlos, nur eben leider nicht von Haus aus.


AUA: Mist, vergessen!

Mist, ich habs vergessen – es ist ja wirklich auch mein Fehler: Bestimmte Leute muss man einfach ins Killfile packen, bevor man Newsgroup-Beiträge abruft.

Damit ich es nicht wieder vergesse:



Ah. Jetzt ist Frieden.


ME TOO: Stöckchenweitwurf

Hmmm, eigentlich war ich ja ganz froh darüber, dass die Tradition des Stöckchenwerfens so ein wenig untraditionell geworden ist. Scheinbar habe ich mich geirrt – und wie es sich für ein gutes, echtes Me-Too-Posting gehört, mache ich natürlich mit!

Also, der Jürgen warf es an mich weiter, der Peter hat es erfunden, ich beantworte mal:

  1. Meine Lieblingszahl ist … *grübel* … 7.
  2. Ich fahre einen BMW 3er Compact, und zwar aus Überzeugung!
  3. Ich spiele eigentlich sehr selten, aber wenn, dann Civilization IV BtS und alle Sid Meyer-Spiele (aktuell noch Railroads!).
  4. Windows Server 2008 kommt mir nicht auf die Kiste, so lange es noch Support für Windows Server 2003 gibt.
  5. Musik höre ich eigentlich nicht – außer ich gehe Tanzen (ich bin Turniertänzer, und da höre ich wundervolle Standard- und Lateinmusik).
  6. Entwicklerische Evolution: C64-Basic –> C64 GEOS-Basic –> Amiga Basic –> Amiga Assembler –> Turbo-Pascal –> Delphi –> Visual Basic –> C –> C++ –> PERL –> PHP 3 / 4 / 5 –> VBScript –> VB.NET –> C# –> Java,

    Technologische Evolution: VB 4 –> VB 6 –> HTML –> ASP –> XML –> XSLT –> ASP.NET –> Windows Forms –> Struts –> JSF –> Seam –> WPF –> ASP.NET MVC

  7. Ich bin zufriedener iPhone / iPhone 3G / MacBook / MacBook Pro-Besitzer. Ich mag Äpfel, momentan fehlt mir allerdings ein Tablet-Apfel.
  8. Neben Programmierung und Spielen interessiere ich mich für Politik (da kommt was, versprochen!), Tanzen, meine Kinder, Geschichte, Medien und Kaffee.

So, damit niemand denkt, er käme davon: Das Stöckchen wird hiermit dem Kollegen Bandt, dem MoB und dem Herrn Ritter an den Kopf geschlagen.

POLITIK: Ich bin schuldig!

Oh! Mein! Gott! Zensursula hat mich durchschaut, ich MUSS schuldig sein:

Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft

Okay. Machen wir aus den anderen 80% auch versierte Internetnutzer. Bitte befolgen Sie folgende Schritte:

Anleitung für gefährliches Wissen

Gehen Sie auf die Webseite www.hotspotshield.com.

Get Behind the Shield! Hotspot Shield by AnchorFree - Opera

Klicken Sie auf den Download-Button und laden Sie die angebotene Datei herunter:

Herunterladen der Datei HSS-1.15-install-anchorfree-76-conduit.zip

Entpacken Sie die Datei durch einen Rechtklick und die anschließende Auswahl von “Entpacken nach hier” aus dem Kontextmenü. Nun befindet sich eine EXE-Datei im Ordner:

InternetProfi

Führen Sie einen Doppelklick auf die EXE-Datei aus und folgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm. Um Ihre Kenntnis des Internets zu bezeugen, entfernen Sie einfach alle Häkchen auf Ihrem Weg durch den Installer.

Hotspot Shield 1.15 Setup

Hotspot Shield 1.15 Setup (2) Hotspot Shield 1.15 Setup (3) Hotspot Shield 1.15 Setup Hotspot Shield 1.15 Setup  (2)

Achtung: Als versierter Internetbenutzer kann es Ihnen geschehen, dass Sie über rote Warnhinweise stolpern. Das geschieht stets dann, wenn Sie potentiell böse Sachen machen wollen – etwa einen VPN-Treiber für Ihr System installieren möchten. Tun Sie dies, verhindern Sie beispielsweise die Nutzung der Internetfilterliste. Überlegen Sie also gründlich, bevor Sie bei der folgenden Meldung die Option “Diese Treibersoftware trotzdem installieren” auswählen:

Windows-Sicherheit

Nach einer Weile ist die Operation abgeschlossen:

Hotspot Shield 1.15 Setup  (3)

Wenn Sie die Option “Launch Hotspot Shield” aktiviert lassen, wird der VPN-Tunnel sofort aufgebaut. Anderenfalls haben Sie in Ihrem Startmenü unter “Alle Programme” > “Hotspotshield” den Eintrag “Hotspot Shield Launch”, den Sie einfach anklicken können. Ggf. müssen Sie das mit Administratorrechten machen (Rechtsklick > “Als Administrator ausführen”). Aber das wird Sie versierten Internetbenutzer nicht vor unüberwindliche Probleme stellen. :-)

So, fassen wir zusammen: Von der 80%-Masse zu den 20% gefährlichen Internetbenutzern sind es etwa zehn Minuten, ein Download und weniger als zwanzig Klicks.

Zensursula hat Sie sicher bald auf dem Kieker. Und das BKA auch. Und der Gröfaz Grimaz auch – denn der kann nun nicht mehr sehen, wo und was Sie ansurfen.

Sie gefährliches, verkommenes Subjekt, Sie!

Sollten Sie Schwierigkeiten mit Hotspot Shield unter Vista X64 (hier übrigens ein Hinweis, wie Sie das Problem mit dem TAP-Treiber lösen können und hier finden Sie eine Anleitung für eine manuelle Konfiguration) oder anderen Systemen haben, dann können Sie u.a. auch auf die kostenpflichtige (aber dafür ohnehin deutlich schnellere) Alternative PersonalVPN ausweichen.

Beiden Ansätzen gemein ist, dass Sie über einen Tunnel nicht mehr direkt über ihren Provider in Deutschland ins Netz gehen, sondern IP- und DNS-technisch als Amerikaner oder Brite handeln und mit entsprechenden Adressen unterwegs sind. Nebenbei ist die Verbindung verschlüsselt, so dass der Kollege Grimaz und die Freunde von BND und BKA hier nicht mitlauschen können. Strafbares Verhalten bleibt aber strafbares Verhalten, soviel sollte auch klar sein.

POLITIK: ProReli gescheitert

Sie haben es nicht geschafft: Die Initiative “ProReli”, die ein Wahlpflichtfach “Religion/Ethik” durchsetzen wollte, ist gescheitert.
 
Ich persönlich habe dagegen gestimmt, weil ich finde, dass Ethik als übergreifendes Fach, das über alle relevanten Religionen und deren Inhalte aufklärt sinnvoller ist. Wer mag, kann ja zusätzlich freiwillig das weiterhin angebotene Fach “Religion” belegen.
 
Was ich aber als enorm unangenehm empfunden habe (das fand ich schon bei der Tempelhof-Abstimmung so grauenvoll), war der Versuch, den Entscheid zu einer Grundsatzentscheidung für oder gegen die Freiheit hochzustilisieren. Besonders die Springer-Presse (BILD, Morgenpost) tat sich dabei immer wieder hervor. Damit erreichen sie jedoch keine vorgebliche Stärkung der Demokratie und der Freiheit, sondern pervertieren diese Gedanken.
 
Und das ist letztlich viel schlimmer und auch wichtiger, als die Frage, ob “Religion” ein Wahlpflichtfach oder ein freiwilliges Fach sein soll.

Politik: Noch bessere Netzsperre

Die EU setzt unserer Filterliste noch die Krönung auf, denn sie plant eine Verordnung, die es erlaubt, das Internet in Paketen anzubieten – und was man nicht gebucht hat, sieht man nicht.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Zukünftig soll es möglich sein, dass Zugangsanbieter (die ja auch schon mal Kundendaten an das BKA weitergeben) das Internet portioniert anbieten können. Das klingt harmlos (wenn auch völlig sinnlos), bedeutet aber, dass man das Internet nur noch in Paketen kaufen kann. In diesen Paketen sind dann bestimmte Abrufkontingente für bestimmte Dienste drin – und wenn ich z.B. Premiere anschaue, dann weiß ich schon, wie das aussehen wird: Es wird ein Standard-Paket geben, ein Family-Paket, ein Sport-Paket, etc. In jedem dieser Pakete sind bestimmte Webseiten aktiviert, andere nicht (wird wahrscheinlich unter dem “Kinderschutz”-Label verkauft werden).

Das kann dann in der Konsequenz dazu führen, dass etwa im Standard-Paket nur noch “Meinungsführer” wie etwa SPIEGEL ONLINE, die BILD-Zeitung oder andere Vertreter vertrauenswürdiger Publikationen drin sind. Andere Webseiten wären nur eingeschränkt oder gar nicht mehr aufrufbar. Um die zu nutzen, müsste man beispielsweise das Premium-Paket buchen oder zu einem anderen Anbieter wechseln. Analoges gilt dann für FileSharing, Tunneling und andere potentiell verdächtige Dinge.

Im besten Fall führt dies zu einer Gewinnmaximierung der Provider (wofür eigentlich?), im schlechtesten Fall dazu, dass sich nur noch Besserverdiener ein wirklich freies Internet leisten können.

Mehr Informationen gibt es u.a. bei http://www.blackouteurope.eu/lang/deutsch/main.html. Fürs Protokoll: Das muss nicht passieren, aber mit der neuen Verordnung kann es geschehen.

Ach, die freie und unabhängige Presse hat darüber nicht berichtet?

Oooopsi. Warum wohl nicht?

Politik: Bananenrepublik

PriceWaterhouseCooper (PWC) hat einen eigenen Mitarbeiter im Wirtschaftsministerium. Der Mitarbeiter ist einerseits als Referent im Ministerium von KTvG, andererseits als Senior Consultant bei der Prüfungsgesellschaft tätig – und kann so Einfluss auf Auftragsvergaben aus dem Ministerium u.a. an seinen Arbeitnehmer nehmen. (via)

Direkt nach Beschluss des Zensurgesetzes Kinderpornographie-Gesetzes geschieht genau das, was jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand gewusst hat: Es sollen nunmehr auch Sperren gegen Urheberrechtsverletzungen und gegen ausländische Glücksspielanbieter eingerichtet werden, fordern Vertreter des Buchhandels und der hessischen Landesregierung. (via)

Das mit der Sperre gegen ausländische Glücksspielanbieter wird aber nix werden, das hat Zensursurla bereits im letzten Jahr erfolgreich verhindert. Warum? Ihr Bruder ist Chef eines ausländischen Glücksspielanbieters… (via)

POLITIK: Eine Strafbarkeit…

“…liege schon in dem Moment vor, wenn nicht nachgewiesen werden könne, dass es sich um ein Versehen oder eine automatische Weiterleitung gehandelt habe.” (Brigitte Zypris, Bundesjustizministerin!)

Das ist schlichtweg die Abschaffung der Unschuldsvermutung.

via

MOBILES LEBEN: T-Mobile bietet SMS als Entschädigung

Der gestrige Netzausfall war auf irgendein Software-Problem zurück zu führen. Würde ich auch sagen, wenn ich T-Mobile wäre und nicht zugeben wollte, dass ich gehackt worden bin…

Wie auch immer: T-Mobile ist großzügig und lässt sich nicht lumpen. Als Entschädigung bietet man Gratis-SMS an. Genauer gesagt: Unbegrenzte Gratis-SMS. Noch genauer gesagt: Unbegrenzte Gratis-SMS in alle Netze am kommenden Sonntag.

Ich überlege gerade, ob mir das helfen würde, wenn Geschäfte geplatzt oder Verstimmungen bei Kunden aufgetreten wären. Vielleicht könnte ich ja die stinkigen Kunden mit einem Dauer-SMS-Bombardement beruhigen?

Grübelnd…

AUA: Zensiert!

So, ab heute haben wir den Salat: Deutschland führt die Internetzensur ein. Merkt euch dieses Datum, ihr werdet später euren Kindern noch dafür Rede und Antwort stehen müssen.

Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat: Es geht vordergründig um den Schutz vor Kinderpornographie. Ich bin selbst Vater und stehe voll und ganz dahinter, dass man Kinderpornographie, deren Herstellung, Verbreitung und Konsumierung verhindern muss. Die Konsumenten und auch die Anbieter gehören vor ein ordentliches Gericht gestellt und wenn sie schuldig sind, gehören sie verurteilt und weggesperrt.

Das vorweggeschickt, wurde heute vom Kabinett ein Gesetzesentwurf von Ursula von der Leyen verabschiedet, der technische Sperrmaßnahmen gegen den Konsum von Kinderpornographie vorsieht. Vordergründig jedenfalls.

Tatsächlich sieht es inhaltlich und auch technisch wie folgt aus:

Die Sperrliste, die genutzt werden soll, wird vom BKA erstellt. Diese Liste wird dann den Providern zugestellt, die ihrerseits dafür sorgen sollen, dass die entsprechenden Webseiten nicht mehr aufrufbar sind. Leider ist es jedoch so, dass mit Hilfe von Proxy-Servern, freien DNS-Servern oder auch VPN-Verbindungen (etwa HotspotShield, auch kommerzielle Lösungen) die entsprechenden Sperren ohne einen Funken technischer Ahnung umgangen werden können, was auch den Herrschaften in den diversen beteiligten Gremien und Ministerien klar sein muss. Und der Zielgruppe ohnehin.

Zweiter Aspekt: Die allermeisten Server, auf denen sich Kinderpornographie befinden soll, stehen in den westlichen Ländern, in denen Kinderpornographie ohnehin strafbar ist. Man benötigt also keine Filterliste, um diesen Kram aus dem Netz zu bekommen.

Drittens: Es wird unterstellt, dass es eine große und funktionierende Industrie rund um Kinderpornographie gibt, sonst würde ja eine Filterliste keinen Sinn machen. Seit der Operation Mikado vor einigen Jahren jedoch muss jedem Anbieter und Konsumenten klar sein, dass es über das Internet kommerziell nichts mehr zu holen gibt, denn die Möglichkeiten der Abgleichung von Personen- und Kreditkartendaten (oder von PayPal-Zahlungen, oder oder oder) sind schon lange gegeben. Und: Ob es so eine Industrie jemals gab, ist ohnehin fraglich.

Viertens: Im Grunde wird jeder Deutsche unter Generalverdacht gestellt, sonst würde ja eine derartige Liste keinen Sinn mehr machen. Wenn es nur einige tausend Menschen wären (was schlimm genug ist!), die über das Internet Kinderpornos konsumieren würden, dann wäre eine derartige Liste bei Millionen und Abermillionen von Internetnutzern komplett sinnlos und völlig überdimensioniert.

Fünftens: Schon der Verweis auf kinderpornographische Seiten und auf Seiten, die Verweise auf diese Seiten bereitstellen, ist strafbar. Klingt harmlos, führt aber dazu, dass man sich bereits strafbar macht, wenn man beispielsweise nur die Liste über Mittelsmänner bekommt und ins Internet stellt (Stichworte: Kontrolle und Mitbestimmung).

Wir halten also bis hierher fest: Die Liste ist technisch leicht zu umgehen und macht auch sonst keinen Sinn. Die Liste von vom BKA bereitgestellt und ist nur den Providern zugänglich, also vom Volk auch nicht kontrollierbar und darf auch nicht veröffentlicht werden.

Dann stellen wir mal die Frage nach dem dahinter liegenden Gedanken. Worum geht es also bei der Einführung dieser Filter?

Es geht um Kontrolle und Zensur

Die Antwort ist erschreckend und liegt doch auf der Hand: Es geht um die Kontrolle des Internets und um Zensur. Es ist wirklich so einfach.

Mit der Liste und den zugehörigen rechtlichen Vorschriften erhalten Politik und Strafverfolgungsbehörden die Möglichkeit, bestimmte Inhalte vor dem gewöhnlichen Deutschen einfach auszublenden. Das geht heute mit (angeblicher) Kinderpornographie los und wird morgen auf bedenkliche politische Inhalte und irgendwann einfach auf kritische und andersdenkende Stimmen übergreifen. Das ist keine Frage, das wird so passieren – allein schon deshalb, weil es außerhalb von BKA (und Regierung) keine Kontrollinstanz geben wird. Da entscheiden ein paar Wenige, was wir sehen und lesen dürfen.

Weiterhin gibt es einen Generalverdacht: Wer versucht, die Filterung und Sperrung zu umgehen, der macht sich verdächtig. Wie schnell das geht, kann man zum Beispiel hier nachlesen:

Kundenanfrage vom 09.04.2009 19:42

Hinweis zur Bearbeitung: Hallo Herr Hxxx, hat er Recht
oder ist er nur ein potenzieller Nutzer der demnächst
gesperrten Seiten, der nun maulig wird? Bitte um Prüfung
oder Weiterleitung. Vielen Dank und frohe Ostertage! Anja
Hxxx, VCS Uelzen

Potentieller Nutzer = Potentieller Straftäter. Plus eine interessante Formulierung: “Hat er Recht oder ist er ein potentieller Nutzer”. Sehr schön.

Daneben gibt es einen weiteren charmanten Nebeneffekt: Man erhält ein wundervolles Totschlagargument: Die Webseite dieser Person / Vereinigung / Gruppierung steht auf der Sperrliste, also müssen die Inhalte dort per se ungesetzlich sein – sonst würden sie ja nicht draufstehen. Mag sein, dass der technisch und / oder politisch gebildetere Zeitgenosse das noch kritisch hinterfragt, aber Otto Normalverbraucher steht ohnehin ja schon auf dem Standpunkt, dass derjenige, der nichts zu verbergen hat, ja auch nichts zu befürchten habe. Das ist ganz einfach ein Argument, gegen das man nicht anstinken kann. Die da oben werden schon wissen, was richtig und was falsch ist.

Der Fall wikileaks.de

Unwahrscheinlich, dass es so kommt? Sicher?! Ich verweise nur mal auf den Fall wikileaks.de, bei dem genau das in abgeschwächter Form angewandt ist: Es gab eine Hausdurchsuchung unter dem Verdacht der Förderung von Kinderpornographie. Grund: Unter wikileaks.de ist die australische Filterliste einsehbar (nebenbei sollte man sich die tatsächlich mal zu Gemüte führen, da sind neben diversen Pornoseiten nämlich auch Abtreibungsgegner und regierungskritische Organisationen drauf). Natürlich wurde nichts gefunden und der Domaininhaber konnte auch keinen Zugang auf einen Server gewähren, der ihm nicht mal gehört – aber er ist jetzt stigmatisiert: Alle Welt denkt, wenn sie wikileaks.de hört, an Kinderpornographie. Zukünftig geht das, wie gesagt, noch um einiges einfacher.

Zusammenfassung bis zu dieser Stelle: Die Liste ist technisch wirkungslos, dient potentiell der Zensur und kann wundervoll als Totschlagargument dienen.

Jetzt setzen wir das Ganze nochmal in den Ausgangskontext: Wir haben ein Gesetz über die Sperrung von Webseiten (und von Webseiten, die auf gesperrte Webseiten verlinken). Wir haben wundervolle Totschlagargumente, die bei Lieschen Müller auf der Straße funktionieren (und sich auch per BILD-Zeitung prima verbreiten lassen). Jetzt kommen noch drei Dinge dazu:

Erstens: Fünf große deutsche Internetprovider haben bereits in der letzten Woche einen Vertrag unterzeichnet, mit dem sie sich dazu verpflichten, die Webseitensperrungen auch unabhängig von gesetzlichen Regelungen und zeitnah umzusetzen. Sowas nennt man vorauseilenden Gehorsam. Damit haben wir Deutschen bereits in der Vergangenheit so unsere Erfahrungen gemacht.

Zweitens sollen die Daten der Personen, die auf gesperrte Seiten zugreifen wollen, dem BKA gemeldet werden können:

Es kann auch jeder Zugriff auf diese Seiten “zeitgleich” protokolliert werden, wie von der Leyen sagte. Dem BKA steht es frei, diese Daten zur Strafverfolgung zu nutzen.

Anders formuliert: Ich komme durch Zufall auf eine dieser Seiten – und schon bin ich potentieller Kinderschänder, Terrorist oder Anarchist.

Drittens: Warum wird gegen die bereits bekannte Kinderpornographie außerhalb des Internets nichts unternommen? Was ist mit den Fällen von Kindesmißbrauch in der Kirche – egal, ob katholisch oder evangelisch? Wieso geschieht da nichts mehr und der Staat gibt sich damit zufrieden, dass die Organisationen dies selbst regeln?

Fazit: Es geht nicht um Kinderpornographie, es geht um Zensur

Es bleibt festzuhalten: Wir haben eine technisch wirkungslose Liste, wir haben die Vorgabe, dass diese Liste geheim zu halten ist, wir haben die Möglichkeit, dass bei Zugriffen auf diese Webseiten das BKA eingreifen kann und wir haben ein wundervolles Totschlagargument.

Für mich klingt das wie potentielle Zensur.

Und wenn ich mir die handelnden Personen anschaue, die sich teilweise das Internet noch ausdrucken lassen, dann ist mir auch klar, dass genau das gewollt ist: Die wollen das kontrollieren. Und jetzt können sie auch.

Es wird Zeit, dass sich hier was ändert.

HARDWARE: Dell Mini 9

Ja, ich konnte dann man auch nicht widerstehen. Ich habe es getan, und mir nach einigem Überlegen ein kleines Netbook bestellt. Und es wurde … ein Dell. Ich und Dell…

Es gibt aber äußerst gute Gründe, sich für den Mini 9 zu entscheiden: Er ist sehr klein, er verfügt über keinen Lüfter, er hat ein brauchbares Display, er ist recht preiswert und dabei qualitativ wohl recht hochwertig und: Wenn man auf ihm Mac OS X installiert, dann funktioniert wohl tatsächlich alles!

mini-notebook-netbook-dell-mini-inspiron-schwarz

Letzteres Argument war fast das entscheidende Argument für den Mini 9 (ansonsten hätten es mir das Samsung oder das Toshiba ebenfalls sehr angetan), obwohl ich mir noch nicht sicher bin, ob ich wirklich OS X darauf installieren will.

Aber das kleine Gerät hat auch so seine Existenzberechtigung, denn ich sitze abends sehr gerne auf der Couch und surfe oder checke meine Mails – und da ist das gute MacBook Pro fast schon wieder zu unhandlich für. Und das iPhone oder die diversen Windows Mobile-Geräte sind dann zu unpraktisch, um darauf größere Webseiten zu betrachten oder längere Mails zu schreiben.

Ja, Liefertermin soll am / um / vorm 17.03. sein. Bis dahin sind auch die 2 GByte RAM und die 64 GByte SSD angekommen. Der Einbau ist kinderleicht, und dann habe ich ein ziemlich brauchbares Netbook.

Schaun mer mal.

BRAINDUMP: Windows Live auf Windows 2003 oder Windows 2008

Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man es denn weiß – es geht nämlich doch, die Windows Live Suite (namentlich den Live Writer) auf offiziell nicht supporteten Microsoft-Systemen zu installieren.

Lädt man den Installer herunter (wlsetup-all.exe oder wlsetup-web.exe) und versucht dann die Installation, kommt eine kleine fiese Fehlermeldung, die besagt, dass die Installation auf einem nicht unterstützten Betriebssystem vorgenommen werden soll. Das ist jedoch reine Politik, technisch spricht überhaupt nix gegen W2K3 oder W2K8 als Systeme für den Live Writer.

Um das Setup davon zu überzeugen, sich auf einem nicht unterstützten System installieren zu lassen, ist nicht mehr als ein kleiner Ressourcen-Editor, etwa Resource Hacker, notwendig. In diesem öffnet man dann den Installer und führt folgende Schritte aus:

  1. Den Bereich CONFIG > CONFIG0 > 0 suchen
  2. Den XML-Bereich mit dem Namen IsValidOs löschen:

  3. Kompilieren des Skripts
  4. Speichern der geänderten Ressourcen

Einer nun folgenden Installation auf einem W2K3- oder W2K8-System steht nichts im Wege.

PS: Dieses Posting ist per Windows Live Writer auf Windows Server 2003 verfasst worden.

Via.

GOOGLE: HTC Dream / T-Mobile G1 eingetroffen

Ätsche, bätsche. Ich habs schon in den Händen. Und jetzt lassen wir mal die Datenschutzprobleme des großen Kraken großen Bruders Anbieters außen vor: Es ist für sich ein ziemlich cooles Stück Telefon, was T-Mobile ab dem 02.02. in Deutschland anbieten wird.

g1 Man kann sich das G1 so ein wenig wie eine wilde Mischung aus iPhone (Browser, Scrolling, etc.), Windows Mobile (Push-E-Mail, freie Installation von Software) und eben neuen Android-Features vorstellen. Gehäusetechnisch ist es minimal länger als das iPhone, etwas dicker (naja, fast doppelt so dick wie ein iPhone 3G) und etwas schmaler. Es besteht nicht aus so edlen Materialien wie das Apple-Telefon, sondern aus Plastik, Plastik, Plastik. Dennoch fasst es sich recht wertig und angenehm an – und es verfügt über eine vollwertige Tastatur. Die allein ist es schon wert, das Gerät zu kaufen, denn diese Tastatur ist schlicht gesagt das Beste, was mir in den letzten zwei, drei Jahren an Mobiltelefontastaturen über den Weg gerannt ist. Für die Kenner: IMHO ist nur die Tastatur vom JasJar (MDA Pro) besser.

Zur Software: Android ist … hmmmm … anders. Irgendwie noch unfertig (keine Bildschirmtastatur, was manchmal nervend wirkt, markieren mehrerer E-Mails zum gleichzeitigen Löschen oder als gelesen markieren geht schlicht nicht), aber irgendwie auch absolut komplett – die Applikationen sind wie aus einem Guss, man kann sofort loslegen, der Browser verwendet die gleiche Rendering-Engine, wie der Safari vom iPhone, Copy & Paste funktionieren überall, die Synchronisation mit den Google-Diensten (Achtung: Datenschutz!) funktioniert schlicht reibungslos. Der Benachrichtigungsbereich am Kopf der Seite ist eine geniale Erfindung.

Bedienungstechnisch gibt es beim Android keine Probleme: Ein langer Druck auf den Bildschirm oder den Trackball (übrigens: normalerweise hasse ich Trackbälle, aber der tut einfach) und ein lokales Kontextmenü geht auf. Ein Druck auf die Menütaste führt zum allgemeinen Kontextmenü (blöd zu erklären – das lokale Kontextmenü bietet beispielsweise das Kopieren oder Einfügen von Texten an, das globale Kontextmenü erlaubt das Beantworten einer E-Mail). Diese Bedienung zieht sich komplett durch, funktioniert also in jedem Programm im ganzen System. Nebenbei: Das System ist komplett fingerbedienbar – anders als etwa Windows Mobile…

Verglichen mit Windows Mobile sind speziell im geschäftlichen Bereich Abstriche zu machen – eine Synchronisation mit dem Exchange-Server etwa gibt es schlicht nicht. Anders als etwa das iPhone ist das G1 im Multimedia-Bereich nicht besonders stark – die iTunes-Welt etwa fehlt, auch wenn sich MP3s im Amazon-MP3-Store kaufen lassen. Wo es aber besonders stark ist: Im Messaging-Bereich, dank GMail-Integration und der netten Tastatur.

Ist das G1 empfehlenswert? Wenn man die Datenschutzprobleme außen vor lässt: Ja. Es ist eine coole Alternative zum iPhone, wenn man nicht den Musik-Aspekt betont. Es ist besonders im privaten Bereich eine Alternative zu den Windows-Mobile-Geräten, da es sich deutlich leichter bedienen lässt. Im Geschäftsumfeld kann es jedoch (noch) nicht mithalten. Will und soll es aber auch nicht – speziell dann nicht, wenn man sich die T-Mobile-Tarife fürs G1 ansieht.

POLITIK: Heuchler

Heute hat für den ehemaligen Postchef Zumwinkel der Prozess wegen Steuerhinterziehung begonnen. Erste Aktion: Er gestand alles und bereute.

Es sei der größte Fehler seines Lebens gewesen, Steuern zu hinterziehen, erklärte er und wirkte dabei wohl ernsthaft zerknirscht. Was Wunder: Er muss die hinterzogenen Steuern samt einer saftigen Strafe zurück zahlen. Wird ihn aber nicht arm machen, denn er verfügt über ein Vermögen von mehr als acht Millionen EUR, sowie ein Jahreseinkommen von mehr als 600.000 EUR.

Ich nehme dem Mann allerdings seine Reue nicht ab. Die wird als strategisches Mittel eingesetzt, um das Gericht positiv zu stimmen. Und die Staatsanwaltschaft hat auch entsprechend schon erkennen lassen, dass sie dies begrüße. Letztlich geht es darum, eine möglichst milde Strafe heraus zu schinden – also eine geringstmögliche Geldstrafe zu erwirken. In den Knast muss der Herr übrigens in keinem Fall, denn es werden nur die Hinterziehungen der nicht verjährten Jahre behandelt. Da die knapp unter einer Millionen liegen, bekommt er lediglich eine Bewährungsstrafe, da er ja – siehe oben – Reue gezeigt hat. Und über die Jahre vor Eintritt der Verjährung spricht niemand.

Manchmal kotzt es einen echt an.

MEDIEN: Fringe

Sehr geil, was da im März auf uns zukommt: “Fringe“, die neue Serie von J.J. Abrams, seines Zeichens der Erfinder meiner Lieblingsserie “Lost“.

fringe-logo-ff Ich habe mir gerade auf Hulu.com den Piloten angeschaut – der hat zwar seine Längen, aber insgesamt entwickelt sich die Story genau so, wie ich eine gutgemachte Serie erwarte: Mysteriös, spannend, undurchschaubar. Das Rezept funktioniert bei “Lost” ja bereits seit Jahren – nun eben auch bei “Fringe”.

Die Story ist schnell erzählt: Ein Flug aus Hamburg landet in Boston – alle an Bord sind tot und furchtbar entstellt (sehr komisch: Die Versuche, Deutsch zu sprechen). Die tapfere Agentin Olivia Dunham macht sich dran, den Fall aufzuklären – kommt aber letztlich nicht allzu weit. Stattdessen wird ihr Freund erst entstellt, dann geheilt und stirbt zuletzt in ihren Armen (der Gute ist aber für den weiteren Verlauf der Handlung nicht wirklich wichtig). Aber: Nun ist sie angefixt und setzt sich auf die Spur des Mysteriums.

Die Story ist so lala, aber nimmt zum Ende hin gut Fahrt auf. Es schaut sich spannend, die Geheimnisse werden gut angedeutet, es gibt undurchschaubare Charaktere und es ist schlicht spannend und gut gemacht.

Klingt nach mehr. Auf Hulu.com sind ja bereits die nächsten Episoden online – mit der richtigen Software kann man die bequem in Deutschland schauen (http://www.hotspotshield.com).

Schauen!

APPLE: Kaum was Neues auf der Messe, sechs Monate MacBook Pro

Naja, doch ein paar Neuerungen gab es schon bei den Kollegen aus Cupertino – iTunes wird bald komplett DRM-frei sein. Dazu ein 17 Zoll MacBook Pro mit ohne glänzendem Display.

Ansonsten gibt es nur Updates von der Apple-Front zu berichten – iWorks und iPhoto werden halt ein wenig aufgefrischt. Keine neuen iMacs, keine neuen Mac Pro, keine neuen Mac Mini. Was ich besonders schade finde: Kein iNetBook. Das wäre mal was Feines gewesen.

Bei mir gibt es mittlerweile fast den sechsten Monat mit dem MacBook Pro zu feiern (ja, das MacBook Pro der letzen “alten” Generation). Auch wenn die Kollegen in der Agentur ihre neuen MacBook Pro lieben (lernen), ich bin mit meinem Gerät mehr als glücklich – Verarbeitung, Haptik, Qualität und Display sind komplett über jeden Zweifel erhaben, OS X 10.5 ist ein äußerst angenehmes Betriebssystem.

Mittlerweile habe ich den Großteil aller noch in der VM laufenden Anwendungen und Spiele neu für Mac OS angeschafft – Civ IV, Office 2008 und Fireworks CS4 waren hier die dicksten Brocken. Auf eine Bootcamp-Partition verzichte ich seit der Anschaffung des MacBook Pro komplett, bei mir läuft alles, was Windows benötigt, in der virtuellen Maschine – zur Zeit ist hier Parallels 4 mein Favorit, da es um Klassen schneller als VMWare Fusion 2 läuft.

Was läuft jetzt noch regelmäßig unter Windows? Das ist schnell aufgezählt: VS 2008 Pro samt VisualSVN und ReSharper 4, Eclipse 3.2 Europa für die Java-Entwicklung und der Windows Live Writer. Für den habe ich als einzige Nicht-Entwicklungs-Software bisher keinen passenden Ersatz gefunden.

Der Rest: Mac OS. Inklusive übrigens Synchronisationssoftware für die Windows Mobile Smartphones (und das iPhone, natürlich). Und bis auf die tägliche Entwicklungsarbeit bleibt für mich festzuhalten:

Switched. Completely.

HOW-TO: SSL v2 im IIS deaktivieren

Windows Server 2003 unterstützt von Haus aus noch das alte und schwache SSL v2. Dies kann eine potentielle Sicherheitslücke darstellen, so das man es besser deaktiviert.

Das funktioniert jedoch nur per regedit-Tool – eine komfortable Oberfläche dafür jibbet nicht. Ist jedoch nicht schwer, folgende Schritte sind ausreichend:

  • Start > Ausführen > regedit
  • HKLM > CurrentControlSet > Control > System > SecurityProviders > SCHANNEL > SSL2
  • Wenn vorhanden, dann den DWORD-Eintrag Enabled auf 0 setzen
  • Wenn nicht vorhanden, dann anlegen. ;-)

Ab diesem Zeitpunkt können Clients mit SSL v2 nicht mehr auf den sicheren Kanal zugreifen. Aktuelle Clients können natürlich weiterhin auf den Server zugreifen.

Wieder was gelernt. ;-)

DOTNET: Weihnachten, schon jetzt

Die Firma DevExpress, vielen sicherlich ein  Begriff aufgrund der Refactor!-PlugIns fürs Visual Studio (VB und ASP.NET), macht allen .NET-Entwicklern ein hübsches, kleines Weihnachtsgeschenk: 60 Controls (WindowsForms und WebForms) für umme.

Was man tun muss? Nix anderes, als sich unter http://www.devexpress.com/60 zu registrieren und anschließend im Download-Center die Komponenten herunter zu laden. Bei der Installation kann man natürlich die Trial-Versionen angewählt lassen, muss es aber nicht. ;-)

Also, frohes Fest!

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