Archive for the 'Aha' Category

Schreibt mir lieber eine Mail!

Ich habe heute früh bei Twitter und bei Facebook folgendes Posting abgesetzt:

Telefonate, Chats und Skype nur dann, wenn ich will. Schreibt mir lieber eine Mail.

Das mag für den einen oder anderen Zeitgenossen etwas harsch klingen, aber ich will es kurz erklären:

  1. Telefonate: Ich habe ein Mobiltelefon. Das hat einen Anrufbeantworter. Da kann man drauf sprechen. Das Telefon selbst ist meist lautlos gestellt, weil es ungemein nervt, wenn Projektvermittler, Telefonaquisitöre oder Kundenbetreuer anrufen. Sie zwingen mir eine Kommunikation auf und reißen mich aus meiner Arbeit. Dafür haben wir einen Kollegen, der solche Telefonate gerne entgegen nimmt – und wenn es Leute aus meinem Adressbuch oder Kunden sind (und ich es sehe), dann gehe ich da auch ans Telefon bzw. rufe zurück, wenn es passt. Letztlich will ich aber meine Arbeit machen können, das hat Vorrang. Außerdem sind Absprachen, die am Telefon getroffen worden sind, im Zweifelsfall auf irgendeiner Seite nie verbindlich, weil es die andere Seite nicht belegen kann.
  2. Chats: Ich chatte, wenn ich Zeit habe oder es ins Leben passt – aber bei der Arbeit möchte ich arbeiten. Eine kurze Anfrage im Sinne von “Hey, bist Du da” ist ok, aber die wird ignoriert, wenn ich zu tun habe. Ich sehe nicht ein, mir von anderen Menschen diktieren zu lassen, wann ich für ihre Chats verfügbar bin. Für Skype-Telefonate gilt das Gleiche, wir für normale Telefonate: Es reißt einfach unheimlich raus. Ich möchte lieber meine Arbeit erledigt bekommen, deshalb findet sowas für mich nur nach Absprache statt.
  3. Mails: Ja, Mails sind sooooooo unzeitgemäß. Weil: Ich kann darauf asynchron antworten. Wenn es mir passt. Niemand kann mir eine Kommunikation aufzwingen, weil es ihm passt. Das ist natürlich uncool. Aber für mich die einzige Art, wie ich meine Arbeit erledigt bekomme – bei mir gibt es keine Mailbenachrichtigungen mehr, keine akustischen Signale, keine Desktop-Anzeige, nix auf dem Lockscreen meiner Smartphones. Ich checke meine Mails, wenn es mir passt und ich mich damit auseinander setzen kann. Dann gibt es auch eine Antwort. Das ist für mich ideal – und ich bin auch gerne bereit, dies meinem Kommunikationspartner zuzugestehen. Dazu kommt, dass ich bei Mails viel leichter Absprachen belegen kann. Nein, für mich führt absolut kein Weg an Mails vorbei.

Also, der Hintergrund ist, dass ich meine Arbeit geschafft bekommen möchte. Und es partout nicht mehr einsehe, 24/7 für Projekte und Kunden erreichbar zu sein – letztere haben ihre Bürozeiten und wollen am Wochenende ihre Ruhe haben, das gleiche Recht nehme ich für mich in Anspruch.

Deshalb: Schreibt mir lieber eine Mail.

Mein Arbeitsplatz ist mein Kampfplatz für den Frieden

Ja, bei einem derart ausgestatteten Arbeitsplatz bleibt auch noch Zeit für die wirklich wichtigen Dinge. :-)

20130130-102745.jpg

Tipp: iPhone 5 und o2 – Visual VoiceMail aktivieren

Wer ein iPhone 5 bei o2 nutzen möchte, wird unter Umständen feststellen müssen, dass die Visual VoiceMail nicht aktiviert ist (und dies auch nicht automatisch geschieht). Meist ist die Ursache dafür einfach die, dass Visual VoiceMail in der MailBox von o2 nicht aktiviert ist. Dem kann aber sehr einfach und schnell abgeholfen werden:

  • Anrufbeantworter per 331 anrufen
  • Mit “9″ in die Einstellungen wechseln
  • Mit “8″ in die Einstellungen der Visual VoiceMail wechseln
  • Mit “2″ die Visual VoiceMail aktivieren

Bei mir reichte das schon komplett aus, die o2-Hotline empfiehlt einen Neustart des Telefons. Sollte es danach nicht funktionieren, empfiehlt sich ein Anruf bei der Kundenhotline unter 55222.

Gern geschehen.

Rassistische Sprache in Kinderbüchern – aus Kindersicht

Ok, ich gebe zu, so habe ich es bisher nicht gesehen – aber es ist schon hilfreich, einmal die Debatte um bestimmte Begriffe in Kinderbüchern aus Sicht von betroffenen Kindern zu betrachten:

http://www.publikative.org/2013/01/23/neunjahrige-schreibt-brief-an-zeit/

Ich stand da argumentativ bisher eher auf der anderen Seite – ich sah es nicht ein, teilweise Jahrzehnte alte Kinderbücher aus Gründen der Political Correctness umzuschreiben. Und ich finde es nach wie vor schwierig, wenn Literatur nur umgeschrieben wird, um sie dem Zeitgeist anzupassen. Einerseits.

Andererseits, wenn ich mir die Argumente der kleinen Ishema anschaue, dann muss ich leider sagen, dass sie wohl die stärkeren Argumente auf ihrer Seite hat. Und “Pipi Langstrumpf” schadet es nix, wenn sie statt eines “Negerkönigs” einen “Südseekönig” kennen lernt, was eh treffender ist.

Matthew Perry macht es wie Angus T. Jones

Ja, da scheint der gute Angus T. Jones eine ganze Welle losgetreten zu haben – auch Matthew Perry bittet die Zuschauer, seine neue Serie “Go on” nicht zu schauen:

Matthew Perry’s Testimony (Pt.2) from Matthew Perry

Köstlich.

Fremdgehen!

Echt, da geht man gemütlich kurz ins Shoppingcenter, und dann das: Glatte und unmissverständliche Aufforderung zum Fremdgehen.

Tja. Und was soll ich sagen? Es macht Spaß. :-)

So lassen sich Radarfallen überlisten!

Jetzt ist es raus, es gibt nämlich einen geheimen Trick, wie man JEDE Radarfalle überlisten kann:

http://bit.ly/R9pPHs

Krasse Sache!

Hmmmm, lecker, gesund!

Ja, so ganz ohne Farb- und Konservierungsstoffe, aus der Region kommend und überhaupt Bio seiend – das macht gesunde Lebensmittel aus.

Oder etwas nicht?

Ach, echt, so kann Journalismus aussehen?

Wow. Unsere Qualitätsjournalisten werden sicher gleich wieder Zeter und Mordio schreien, ob des entspannten Umgangs, den Jens Weinreich – einer der engagiertesten Sportjournalisten, den man für Geld nicht kaufen kann – mit der modernen Technik treibt:

http://www.indiskretionehrensache.de/2012/07/weinreich/

Das ist ja sogar cooler als viele Nerds das machen. Respekt.

Ach, echt, so kann eine Abmahnung aussehen?

Wow, ist ja interessant, dass es tatsächlich auch nette Abmahnungen gibt – die erklären, was sie wollen und warum das so ist. Und die nicht gleich mit der vollen Kelle drohen und bei denen man nicht den Eindruck hat, dass die dahinterstehenden juristischen oder natürlichen Personen damit ihren Lebensunterhalt verdienen wollen:

http://brokenpianoforpresident.com/2012/07/19/jack-daniels-lawsuit-the-full-scoop/

Und das Beste daran: Hinterher hat man sich keine Feinde damit gemacht. Wow.

Das erklärt mal eine Menge!

Laut “Kojote Magazin” wurde der Betriebsstart des Berliner Sommers aufgrund von Brandschutzauflagen verschoben:

http://www.kojote-magazin.de/2012/betriebsstart-des-berliner-sommers-wegen- brandschutzauflagen-erneut-verschoben/6455/

Jetzt wird mir einiges klar!

Heiliges Römisches Reich Europäischer Nation?

Hmmm, ich weiß noch nicht, was ich von diesem Artikel halten soll, aber er zieht zumindest mal interessante Parallelen zur Geschichte:

http://carta.info/46199/willkommen-im-heiligen-romischen-reich-europaischer -nation

Wird erledigt…

…liebes Finanzamt. :-)

App-Olympics Berlin

Ich bin als Berater und Unterstützer bei den App-Olympics Berlin dabei, hier der von Nokia eben verschickte Promotion-Text:

San Francisco, New York, Paris, Dallas, London, Zürich und Berlin – am kommenden Wochenende treffen sich weltweit Entwickler zu den App Olympics.
Wir freuen uns den Event vom 24. bis 26. März in Berlin zu unterstützen. Eingeladen sind alle Entwickler, Designer, Marketingexperten oder mobile Enthusiasten, um ihr App Projekt gemeinsam umzusetzten.

Registriere Dich jetzt, um Dir einen der letzten Plätze für das Windows Phone Team zu sichern. Weitere Infos: http://www.bemyapp.de/

Vorteile im Team Windows Phone
Entgegen dem olympischen Motto “dabei sein ist alles”, erhalten Mitglieder des Windows Phone Teams nicht nur Ruhm und Ehre sondern auch ein Nokia Luma 800 Entwicklergerät sowie einen AppHub Token für die kostenlose Mitgliedschaft im Windows Phone App Hub.

Ja, dann lassen wir es mal rocken! :-)

R2D2 vs. Todesstern: Der Gewinner ist…

…R2D2! Und zwar aus ganz verschiedenen Gründen, die Lt. Col. Dan Ward von der USAF schildert. Jetzt auf Deutsch beim Spiegelfechter:

http://www.spiegelfechter.com/wordpress/6798/warum-man-keinen-todesstern-bauen-sollte

Dringend lesen!

#Unbedingt lesen: Ein Fall für Ramsauer

Das ist ja aktuell arg im Trend: Internationale Namen für althergebrachte Produkte. Mittlerweile können sich diesem Trend auch die vermeintlich Kleinen nicht mehr entziehen, wie der Fall des Friseursalons “Klaudia” eindrücklich beweist:

http://www.kojote-magazin.de/2010/friseursalon-klaudia-will-sich-mit-umbenennung-staerker-positionieren/1316/

Hier sollte Herr Ramsauer besser einmal nach dem Rechten sehen.

#Aha: Er ist da: Der iGolf

Endlich ein Auto für die “Generation SmartPhone” – der iGolf.

#iPhone-Applikation EnergyCheck online

Gestern Abend ging im iPhone-App-Store die Applikation “EnergyCheck” für die Deutsche Energie-Agentur (dena) online. Diese implementiert einen anpassbaren Energie-Vergleich für Lampen, ein paar Energiespartricks und eine Checkliste für das Sparen von Energie.

energycheck_02 energycheck_04 energycheck_05 energycheck_06 energychek_01 energychek_03

Umgesetzt wurde die Applikation für die schnittsteller, eine Berliner Agentur, mit der ich regelmäßig und sehr gerne zusammenarbeite.

Mal abgesehen davon, dass man den Implementierer kennen mag: Mit der Applikation kann man echt Geld sparen.

#Info: Tue Gutes…

…und mache es dauerhaft. Wer nicht nur einmalig, sondern andauernd mit zumindest etwas Geld helfen möchte, falls irgendwo auf der Welt Katastrophen geschehen, der sollte einen Dauerauftrag an die Organisation seines Vertrauens einrichten.

Ich habe einen monatlichen Dauerauftrag für die “Aktion Deutschland hilft” eingerichtet, die einen Zusammenschluss diverser anderer Organisationen, u.a. WorldVision, CARE, AWO, Johanniter oder auch Malteser und paritätischer Wohlfahrtsverband, darstellt.

Auf diese Art ist gewährleistet, dass auch in zukünftigen Notfällen meine Hilfe ihr Ziel schnell und zuverlässig erreichen kann. Selbstverständlich gilt dies auch für andere Hilfsorganisationen, etwa “Ärzte ohne Grenzen” oder “MISEREOR”.

Für die Selbstständigen und Firmen: Alle diese Spenden sind steuerlich absetzbar.

#Bahn: Nachbeobachtungen

Nachdem ich ja gestern das große Vergnügen einer gescheiterten Zugfahrt mit der deutschen Bahn erleben durfte, hier noch ein paar Nachbeobachtungen und Nachgedanken:

  • Anders als früher schafft es die Bahn nicht, Ersatz in Form von ICs bereit zu stellen. Die Züge fallen einfach aus.
  • Das Halbieren von ICEs entwickelt sich zum Dauerzustand – auf den Strecken von Hamburg nach Hannover und München war das sogar offiziell angekündigt worden.
  • Die ICE-Strecke München – Jena – Leipzig – Berlin – Hamburg existiert scheinbar in der Form nicht mehr. ICE-Ts fahren von Berlin nach München, ICEs fahren von Berlin nach Hamburg.
  • Die Verzweiflung muss gewaltig sein, bei der Bahn, denn inzwischen werden selbst die eigentlich eingemotteten Diesel-ICEs (unrentabel, unzuverlässig) wieder als Ersatz eingesetzt.
  • Züge von Konkurrenzunternehmen fahren um Welten zuverlässiger, als entsprechende Angebote der Bahn. Das lässt letztlich auf mangelnde Wartung durch die Bahn schließen.

Alles in allem sieht es momentan so aus, als ob sich die Zustände bei der Bahn in absehbarer Zeit nicht entspannen würden. Tolle Aussichten sind das.

Nächste Seite »