Kundenservice a’la Telekom, Teil II (Update)

Rumms!

Das sitzt. Da hat sich der Telekom-Kundenservice in Sachen Kundenansprache selbst übertroffen und sämtliche Theorie-Seminare zu genau diesem Thema auf den Punkt verdichtet. Dies ist die offizielle Antwort auf meine Anfrage vom gestrigen Sonntag:

Vielen Dank für Ihre Nachricht, die wir leider nicht nachvollziehen können.

Nun, liebe Telekom, da lasse ich mich doch nicht lumpen und antworte euch auf meine bekannt charmante, zurückhaltende und konstruktive Art in der Hoffnung, euch vielleicht das Problem nahebringen zu können:


Liebe Telekom,

Ich nehme an, Sie haben ihre Antwort vorzeitig abgesandt und betrachten dies nicht als endgültig. Anderenfalls werde ich meine Verträge endgültig kündigen, da dies weder Ihr Ernst sein noch von mir als Reaktion auf meine Anfrage oder wenigstens als Beschwichtigungsversuch betrachtet werden kann.

Vielleicht formuliere ich meine initiale Anfrage einfach mal um: Ich fühle mich von Ihnen verarscht, denn ich bestelle ein Gerät zu einem Preis X, der zwei Tage später um 100,– Euro erhöht wird, und bekomme quasi zeitgleich die Information, dass die Bestellung storniert wird, wenn das Gerät binnen vierzehn Tagen nicht lieferbar ist, weiß aber vom Hersteller, dass der die Auslieferung des Gerätes erst nach Ablauf dieser von Ihnen gesetzten Frist liefern wird.

Wie fühlt man sich da? Richtig, verarscht. Und dann kommt ihre Nicht-Antwort – und ganz ehrlich: Jetzt werde ich pissig.

Mit nicht mehr ganz so freundlichen Grüßen,

Hmm, schaun mer mal, ob das was bringt. Amüsant ist deren Antwort eigentlich schon, aber so geht man einfach mal nicht mit Kunden um.

Update

Die Telekom hat diversen Redaktionen versichert, dass die Leute, die das Gerät für 399,00 EUR bestellt haben, es auch zu diesem Preis bekommen werden. Ich bin gespannt…

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