Archive for Januar, 2011

#Unbedingt lesen: Machen wir es wie Sarrazin

Der Tagesspiegel hat es in Gestalt seines Kommentators Lorenz Mangold wunderbar auf den Punkt gebracht, wie die Sarrazins dieses Landes Meinung und Geld machen:

http://www.tagesspiegel.de/meinung/wie-sich-die-sarrazins-als-opfer-inszenieren/3714400.html.

Ganz wichtig dabei: Immer die Worte “Debatte”, “wird man ja mal sagen dürfen” und “Opfer” eng miteinander verknüpfen.

Ich könnte kotzen.

#Virtuelles Leben: …Nö!

Ähm, ob ich Software von Sun und Oracle immer vertrauen möchte? Wie meinen? Zwinkerndes Smiley

Windows-Sicherheit

Drücken wir es mal so aus: Ich habe diesen Dialog mehrfach präsentiert bekommen… Smiley

#Android: Grmpf!

Manchmal möchte man einfach nur Kunde sein, aber es gibt so manches In-OS, dass es mir als Kunden nicht wirklich einfach machen möchte. Ohne entsprechende Vorerfahrungen (und ohne Angst vor einem unbenutzbaren Galaxy Tab) wäre ich heute total aufgeschmissen gewesen.

Jetzt mal in echt, das war eine wahre Odyssee, die mir da heute Mittag blühte, als ich mein Galaxy Tab zum ersten Mal an den Computer anschloss, um Musik zu synchronisieren.

Also, angeschlossen das Teil und dann festgestellt: Nix Treiber, irgendwas fehlt an Software. Entsprechend habe ich die Suchmaschine meines Vertrauens angeworfen und festgestellt, dass ich eine Software namens “Samsung Kies” (sic!) benötige.

Jut, runtergeladen, installiert und von diesem Schmalspur-iTunes-Abklatsch direkt darauf hingewiesen, dass es ein Firmware-Update für mein Galaxy Tab gebe (ich stelle mir zwar die Frage, warum Samsung das auf seiner Support-Seite im Bereich “Firmware-Updates” nicht aufführt, aber hey, ich bin ja nur der Depp Kunde). Heruntergeladen, installiert, mit dem Kopf auf den Tisch geschlagen, denn: Nix installiert, das Ding brach zwischendrin ab und “Kies” redete von einem Notfall-Backup, dass es wiederherstellen wolle. WindowClipping (34)

Also fröhlich auf “Notfallwiederherstellung” geklickt, zwischendurch immer mal wieder das Galaxy Tab neu gestartet (steht in der Anleitung so drinne, Aus und VolUp für lange Zeit drücken) und … nix. Fröhliche Ansage vom Kies:

WindowClipping (35)

Das Spiel haben wir etwa 20x gespielt, dann kapierte ich, dass ich für Kies auf dem Computer einfach zu bescheuert war. Also habe ich das gemacht, was ich schon bei den guten alten WinMo-Geräten gemacht habe: XDA-Developers geöffnet und nach einem ROM-Update gesucht.

Ich fand dann auch eines und habe mich über Stunden hinweg in einen passionierten Galaxy Tab-Flasher verwandelt. Inzwischen weiß ich auch, wie man den Download-Modus (den meinte wahrscheinlich auch Schotter Kies) beim Galaxy Tab einschaltet: Aus und VolDown drücken. Wenn man das hat, kann man mit Odin3 ganz einfach ein ROM drüber bügeln, man muss nur wissen, was PIT, PDA-, Phone- und CSC-Archive sind und wann man dbdata benötigt.

Odin3 v1.70

Das kann man mit ein paar Versuchen herausfinden, kein Ding (Achtung, in den letzten Sätzen versteckte sich irgendwo Sarkasmus). Aber im Ernst: Anschließend lief das Galaxy Tab wieder und hatte sogar eine aktuelle Firmware drauf. Alles fein also.

Alles fein?

Nix da, denn nun schlug die Qualitätssicherung von Samsung zu: Swype, die einzige brauchbare Möglichkeit, Texteingabe auf dem Galaxy Tab zu nutzen (die eingebaute Samsung-Tastatur ist totale Grütze!), skalierte im Querformat nicht mehr und blieb genau so breit und hoch, wie im Hochformat – womit es nahezu nicht mehr nutzbar war.

Grmpf.

Nach einer kurzen Suche fand ich einen Forumsbeitrag, der beschrieb, wie ich das wieder ändern kann. Die Kurzform: Älteres ROM herunterladen, extrahieren, Komponente extrahieren, APK-Datei und Bibliothek extrahieren, Galaxy Tab rooten, existierende Dateien überschreiben, Galaxy Tab neu starten.

Alles keine Baustelle, weitere 400 MB an Downloads, weitere drei Stunden Spaß und noch ein Tool, das ich kennenlernen durfte: SuperOneClick.

SuperOneClick

Aber, und das ist die gute Nachricht: Nach insgesamt sechs Stunden Frickelns und Fummelns läuft alles.

Naja, fast:

WindowClipping (33)

Aber irgendwas ist ja immer… Smiley

#WP7: g.news Review

Der Kollege Erle hat auf der WorldOfPPC ein sehr wohlwollendes Review zu g.news veröffentlicht – und wer ihn kennt, der weiß, dass der Kollege Erle um ein klares und deutliches Wort nie verlegen ist.

Ein paar Worte aus dem Inhalt:

Für Windows Phone 7 existiert mit g.news eine der komfortabelsten Lösungen aller Plattformen…

g.news ist extrem performant, vom Laden über das Aufrufen von Artikeln, das Navigieren in der Web-Ansicht, alles ist so butterweich wie die Windows Phone 7-Oberfläche selbst.

Aber er wünscht sich auch noch mehr für die Zukunft:

Wünschenswert wäre noch – wie bei vielen Applikationen – die Unterstützung von Live-Tiles und damit die Anzeige der Zahl der neuen Beiträge direkt auf dem Startbildschirm von Windows Phone 7

Dazu sei gesagt: Ja, doch, ich arbeite dran. Smiley

Das komplette Review findet man hier, g.news selbst kann man hier herunterladen und installieren.

#Berlin: Das war es, S-Bahn!

Finale. Aus. Vorbei. Ende Gelände. Ultimo. Heute gab es im “Berliner Kurier”, einem anerkannten Wurst- und Käseblatt, die offizielle Todesanzeige für die Berliner S-Bahn.

kurier

Dem ist so gar nichts mehr hinzuzufügen. Danke, Kurier.

#WP7: Mehr Sicherheit für Applikationen

Windows Phone 7-Applikationen werden über den Marketplace vertrieben, alternativ kann man das XAP-Archiv anderen Leuten direkt schicken und diese können es auf ihr Entwickler-Gerät selbst aufspielen. Hat jemand das XAP-Archiv erhalten, lauert eine böse Falle: Der Code im XAP-Archiv kann mit gängigen Dekompilierungstools wieder in eine lesbare Form überführt werden. Dies kann man als Entwickler verhindern, wenn man einen Obfuskator einsetzt.

Obfuskatoren haben die Aufgabe, den Code voll ausführbar zu belassen, ihn aber in seiner Struktur so zu verändern, dass ein Dekompilierungstool scheitert oder zumindest unverständlichen und unlesbaren Quellcode zurück übersetzt. Microsoft hat bereits im November ein Angebot mit der Firma Preemptive aufgelegt, dass es WP7-Entwicklern erlaubt, einen Obfuskator zumindest bis Ende März 2011 kostenlos und anschließend zu einem sehr geringen monatlichen Satz – im Gespräch sind maximal 10,00$ / Monat – zu nutzen.

Um diesen Obfuskator verwenden zu können, muss man sich auf der Preemptive-Webseite unter der Adresse http://www.preemptive.com/windowsphone7.html für den Download des Dotfuscators für Windows Phone 7 registrieren.

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Anschließend bekommt man eine E-Mail mit allen benötigten Informationen für Download und Lizensierung des Produkts zugesandt.

Nach der Installation kann der Dotfuscator entweder über das Tools-Menü im Visual Studio oder als alleinstehende Applikation über Start > PreEmptive Solutions > Dotfuscator Windows Phone Edition > Dotfuscator gestartet werden. Beim ersten Start gilt es, die Lizenzbedingungen anzunehmen.

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Anschließend startet eine sehr aufgeräumte Oberfläche, in der man alle wesentlichen Einstellungen vornehmen kann. Es empfiehlt sich, zunächst im Reiter Settings das Ausgabeverzeichnis für das bearbeitete XAP-Archiv festzulegen.

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Nun kann im Reiter Input das zu verschlüsselnde XAP-Archiv ausgewählt werden.

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Dies geschieht, indem man auf das Öffnen-Symbol im Bereich Input Files klickt und im sich öffnenden Dialog das gewünschte XAP-Archiv auswählt.

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Damit sind alle Einstellungen komplett und die Verschlüsselung kann vorgenommen werden. Zu diesem Zweck muss lediglich auf das kleine grüne Pfeil-Symbol in der oberen Toolbar geklickt werden, der Rest erfolgt komplett automatisch. Sobald der Build-Prozess abgeschlossen ist, befinden sich die obfuskierten Dateien im Ordner, der in den Einstellungen festgelegt worden ist.

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Zuletzt sei noch erwähnt, dass man die Einstellungen für das aktuelle Projekt speichern kann – Dotfuscator ist dann in der Lage, diese beim nächsten Lauf wieder zu verwenden.

Also: Dotfuscator verwenden, Code verschlüsseln, beruhigt schlafen. Smiley