#Apple: Akku-Skepsis
Mein MacBook Pro ist jetzt etwas mehr als 1,5 Jahre alt. Ich betreibe es mit mehreren Akkus, damit ich auch unterwegs für längere Zeit in den Genuß von Apples Hochtechnologie kommen kann.
Bedenklich finde ich allerdings, dass der Akku, den ich mit dem Gerät erworben habe, inzwischen nur mehr ungefähr 3.700 mAh Leistung hat (die Nennleistung liegt bei 5.600 mAh). Das macht in eineinhalb Jahren einen Leistungsverlust von etwa einem Drittel. Dem kann ich durch einen neuen Akku problemlos begegnen.
Aber es stimmt mich enorm nachdenklich, wenn ich an einen Nachfolger für mein MacBook Pro denke, der sicherlich in diesem oder dem nächsten Jahr zum Kauf ansteht. Ich glaube kein Stück den Werbeversprechen von “bis zu sieben Stunden” Akkulaufzeit – nicht, wenn man Entwickler ist und alle paar Minuten neu kompiliert oder eine VM ausführt. Und ich befürchte ebenfalls, dass ich mit meinem Nutzungsverhalten nicht sonderlich akkuschonend bin. Insofern kann man davon ausgehen, dass auch ein neues MacBook Pro nach etwa eineinhalb Jahren einen Gutteil seiner nominellen Akkukapazität eingebüßt haben wird. Nur kann man dann nicht einfach mal das Gerät herunterfahren und den Akku austauschen. Oder für 100,00 EUR die Laufzeit verdoppeln. Und eine Gesamtlaufzeit von vielleicht drei Stunden ist mir zu wenig, wenn ich an lange ICE-Fahrten oder Flüge denke.
Das alles stimmt mich ziemlich skeptisch, gerade weil mein nächster Rechner eigentlich wieder ein MacBook Pro sein sollte.
Hat da jemand mit den neuen Unibody-MacBooks schon Erfahrungen sammeln können?
Comments(2)
Und weil ich nix besseres zu tun habe: Ich habe zwar kein MacBook der aktuellen Generation, dafür aber ein 13″ Unibody 2008. Nennleistung hier: 4200 mAh. Laut OSX aktuell: “Volle Ladekapazität (in mAh):4068″
dafür dass es jetzt 15 Monate und 103 Ladezyklen auf dem Buckel hat ein guter Wert. Auch subjektiv übrigens, 4-5h gehen durchaus. Gefühlt zumindest.
Hmmm, scheint also besser zu sein als mein Early-2008-MacBook Pro. Naja, ich habe ja noch ein wenig Zeit, um mir da final einen Kopf zu machen.