Archive for Januar, 2010

#Info: Tue Gutes…

…und mache es dauerhaft. Wer nicht nur einmalig, sondern andauernd mit zumindest etwas Geld helfen möchte, falls irgendwo auf der Welt Katastrophen geschehen, der sollte einen Dauerauftrag an die Organisation seines Vertrauens einrichten.

Ich habe einen monatlichen Dauerauftrag für die “Aktion Deutschland hilft” eingerichtet, die einen Zusammenschluss diverser anderer Organisationen, u.a. WorldVision, CARE, AWO, Johanniter oder auch Malteser und paritätischer Wohlfahrtsverband, darstellt.

Auf diese Art ist gewährleistet, dass auch in zukünftigen Notfällen meine Hilfe ihr Ziel schnell und zuverlässig erreichen kann. Selbstverständlich gilt dies auch für andere Hilfsorganisationen, etwa “Ärzte ohne Grenzen” oder “MISEREOR”.

Für die Selbstständigen und Firmen: Alle diese Spenden sind steuerlich absetzbar.

#Bahn: Nachbeobachtungen

Nachdem ich ja gestern das große Vergnügen einer gescheiterten Zugfahrt mit der deutschen Bahn erleben durfte, hier noch ein paar Nachbeobachtungen und Nachgedanken:

  • Anders als früher schafft es die Bahn nicht, Ersatz in Form von ICs bereit zu stellen. Die Züge fallen einfach aus.
  • Das Halbieren von ICEs entwickelt sich zum Dauerzustand – auf den Strecken von Hamburg nach Hannover und München war das sogar offiziell angekündigt worden.
  • Die ICE-Strecke München – Jena – Leipzig – Berlin – Hamburg existiert scheinbar in der Form nicht mehr. ICE-Ts fahren von Berlin nach München, ICEs fahren von Berlin nach Hamburg.
  • Die Verzweiflung muss gewaltig sein, bei der Bahn, denn inzwischen werden selbst die eigentlich eingemotteten Diesel-ICEs (unrentabel, unzuverlässig) wieder als Ersatz eingesetzt.
  • Züge von Konkurrenzunternehmen fahren um Welten zuverlässiger, als entsprechende Angebote der Bahn. Das lässt letztlich auf mangelnde Wartung durch die Bahn schließen.

Alles in allem sieht es momentan so aus, als ob sich die Zustände bei der Bahn in absehbarer Zeit nicht entspannen würden. Tolle Aussichten sind das.

#How-To: Spaß auf dem #Bahnhof haben

Manchmal denke ich mir, dass irgendwo auf dem Bahnhof jemand sitzt und seinen ganzen Menschenhass einfach mal raus lässt. Das, was ich heute in Hamburg auf dem Hauptbahnhof erleben durfte, deckt sich jedenfalls perfekt mit dieser Vorstellung.

Wenn ich Menschenhasser wäre und die Möglichkeit hätte, das auszuleben und Bahnmitarbeiter wäre, ich würde es wahrscheinlich nicht besser machen können. Hier wäre mein Rezept, für den ultimativen Bahn-Kick:

1. Die Verspätungsansage

Man nehme einen ziemlich vollen, lauten und zugigen Bahnsteig, auf dem die Fahrgäste des ICEs nach Berlin zusammen mit den Fahrgästen des eigentlich bereits 30 Minuten verspäteten ICEs nach Dresden über Berlin warten. Man mache eine kurze Durchsage, dass der ICE nach Berlin eine geringfügige Verspätung habe. Man teile den Wartenden auf den ICE nach Dresden mit, dass ihr Zug eine deutlich größere Verspätung habe.

2. Die umgekehrte Wagenreihung

In die so entstehende freudige Stimmung platziere man die Ansage, dass der ICE nach Berlin (ein ICE1, gute 400m lang) jetzt Einfahrt habe, warte kurz, bis der ICE in Sichtweite ist und teile dann den Fahrgästen mit, dass der ICE in umgekehrter Wagenreihung verkehren würde.

3. Der fehlende Zugteil

Man lasse den Zug nun einfahren, verzichte aber auf die Ansage, dass es sich beim einfahrenden Zug nicht um einen ICE1, gute 400m lang, sondern einen ICE2, gute 200m lang handele, der nicht wie gewöhnlich als Doppelzug, gute 400m lang, sondern nur als ein Zugteil, gute 200m lang, verkehrt. Man sorge ebenfalls dafür, dass der einzige verkehrende Zugteil schon ordentlich mit Fahrgästen gefüllt ist.

4. Das Einsteige- und Drängelchaos

Nun lasse man die Passagiere selbst entscheiden: Möchten sie sich in einen halben Zug drängen oder warten sie auf den im Anschluss folgenden und bereits angekündigten ICE nach Dresden über Berlin. Man unterstütze die Entscheidungsfindung durch Ansagen, die zum zügigen Einsteigen des mehr als überfüllten Zuges auffordern. Nach etwa 15 Minuten lasse man den ICE die Türen schließen – wer nicht mitkommt, kommt halt nicht mit.

5. Der Bahnsteigspaß

In das Schließen der Türen platziere man nun die Meldung, dass der ICE nach Dresden kurzfristig leider, leider von einem anderen Bahnsteig fahren würde und erfreue sich – dank der gleichzeitigen Ansage, dass dieser Zug nun Einfahrt haben würde – am ausbrechenden Wettkampf um das schnellste Erreichen des angesagten Bahnsteigs.

6. Der kurze ICE

Der ICE nach Dresden über Berlin ist ein ICE-T. Der ist etwas kürzer als ein ICE2 und viel kürzer als ein ICE1 und auch schon mehr als gut durch die eigentlichen Fahrgäste gefüllt. Einige zusätzliche Fahrgäste können noch einsteigen, die anderen bleiben leider zurück.

Ich habe mich ab Punkt #4 aus der Angelegenheit ausgeklinkt und es nur noch beobachtet. Anschließend bin ich zu SIXT gegangen, habe mir ein Auto gemietet und bin vergleichsweise entspannt zu Hause angekommen. Wesentlich teurer als Zugfahren ist es auch nicht gewesen und seine Ruhe hatte man auch.

Ich bin noch nicht mal verärgert über das Chaos, das die Bahn anrichtet. Ich nehme das alles hin, als Bahnkunde kennt man das – die Bahn ist absolut zuverlässig, was Verspätungen und Zugausfälle anbelangt, denn diese passieren ständig. Es ist die absolute Ausnahme, dass im Fernverkehr einmal ein Zug pünktlich, in der richtigen Wagenreihung und vollständig fährt. Vom pünktlichen Ankommen will man ja gar nicht mehr reden.

Nein, verärgert bin ich nicht. Ich bin fassungslos, einfach nur fassungslos, über das, was die Bahn im Fern- und Regionalverkehr (Stichwort: “S-Bahn-Berlin”) abliefert. Gnade uns allen Gott, wenn die Bahn wirklich irgendwann an die Börse geht – dann gibt es noch mehr davon, denn dann geht es nur noch ums Geld.

Fassungslos.

#Meinung: Wer hat Angst vor #Daisy

Jetzt mal ehrlich: Das, was uns da als größter Schneesturm-Blizzard-Wintereinbruch mindestens der letzten 20 Jahre angekündigt worden ist, entpuppt sich…

…als stinknormaler Schnee mit ein paar Windböen. Jedenfalls hier in Berlin. Das ist einerseits lächerlich und zeigt andererseits wieder deutlich auf, wie moderne Qualitätsjournalismus funktioniert: Größer die Schlagzeilen nie werden…

Und am Ende gibt es noch nicht mal einen – mit Verlaub – deftigen Furz, sondern nur etwas kalte Luft.

#Windows: GodMode – alle Einstellungen auf einen Blick

Schöner Trick, den @norberteder da auf Twitter und Facebook gepostet hat:

Nice: Win7 + Desktop + Neuer Ordner "GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}" -> Alle Settings auf einen Blick. #win7 #godmode

Also, man lege einen Ordner im dem Desktop an und benenne ihn “GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}” – das Icon verändert sich und nach dem Öffnen sieht man alle Einstellungen fein säuberlich untereinander aufgelistet:

GodMode

Das Beste daran ist, dass die Einstellung auch gleich manipuliert werden können, denn ein Doppelklick führt zum entsprechenden Einstellungsdialog.