Archive for Dezember, 2009

#Kino: #WhateverWorks

Wer hat Angst vor Woody Allen? Nach diesem Film sollte man sie in jedem Fall verloren haben, soviel steht fest. “Whatever works” ist für mich die romatische Komödie des Jahres, womit ich nie im Leben gerechnet hätte.

Die Story: Boris Yellnikoff wäre beinahe für den Physik-Nobelpreis nominiert worden, er hätte beinahe eine perfekte Ehe geführt und beinahe einen Selbstmordversuch erfolgreich durchgeführt. Beinahe. Ohne dieses Wort würde er nicht in New York sitzen, Kindern Schach beibringen müssen, die Welt über sich ergehen lassen müssen und immer griesgrämiger werden. Alles in allem hat er sich also in seinem Leben eingerichtet – bis eines Tages die ebenso naive wie liebenswerte Melody auftaucht, beide heiraten und eine Ehe führen. Was auch wieder nur beinahe funktioniert, denn eines Tages tauchen Melodys Eltern auf und werfen wieder alles durcheinander… Am Ende steht die Erkenntnis: Whatever works.

 

Meine Meinung: Was für ein toller, schrulliger, liebenswerter, witziger, romantischer und unbedingt sehenswerter Film. Tiefgründig, komisch, anrührend, überraschend – selten hat mich ein Woody Allen-Film so unterhalten. Der Film hat Kultpotential und ist jede Minute unterhaltsam. Kinobefehl!

Meine Wertung: 95%.

#Kino: #Avatar

Wenige Filme nur setzen auf so gewaltige Bilder und fantastische Farben, wie es James Camerons “Avatar” tut. Der Aufwand lohnt sich, das steht schon mal fest.

In Avatar geht es im Wesentlichen darum, wie Menschen einen Planeten ausbeuten wollen und dabei keinerlei Rücksicht auf die Einheimischen, deren Lebensweise und die Natur nehmen. Einige wenige Menschen nutzen Avatare, Lebensformen, die den Einheimischen gleichen, um von diesen zu lernen und sie zu verstehen – allerdings stehen diese Forscher alleine, denn die Gier gewinnt die Oberhand. Letztlich kommt es, wie es kommen muss: Einheimische gegen Menschen, der Kampf ums Paradies beginnt.

Meine Meinung: Ein toller Film. Die Story ist etwas dünn und vorhersehbar, die Intentionen sind zwar richtig, aber eher platt – nur, darum geht es hier schlicht nicht. Optik, Licht, Effekte, Musik, Sound – alles absolute Spitzenklasse. Wer sich auf den Film einlässt, wird in keinem Fall enttäuscht sein. Ich würde denken, dass Avatar zu den absoluten Oskar-Kandidaten gehören dürfte.

Meine Wertung: 85%.

#Virtuelles Leben: Now in private

Ich habs mir überlegt: Social Networking ja, aber privat. Es muss nicht sein, dass Googles neue Echtzeitsuche in genau dieser Minute den privaten Mist findet, den ich in meiner geistigen Umnachtung gerade bei Twitter absondere.

Aus diesem Grund habe ich das gemacht, was eigentlich Jeder bei Twitter tun sollte: Die Tweets geschützt. Das kann man ganz einfach unter Settings > Account > Protect my tweets erledigen.

Twitter  Settings - Opera 

Danach müssen neue Follower bestätigt werden, für alte Follower ändert sich nix. Aber es findet eben nicht mehr jeder sofort jeden Mist über mich.

#Virtuelles Leben: …und morgen schon wieder vergessen

Die virtuelle Welt ist kurzlebig: Heute haben wir noch unseren Spaß dran, morgen ist es schon wieder vergessen.

Neuester Kandidat für diesen ewigen Zyklus des virtuellen Daseins ist FormSpring.Me – wobei hier auch nicht zwingend ein Geschäftsmodell dahinter stehen muss, denn diese Seite dient wohl mehr als Demonstration für ein webbasierendes Formularframework.

Karsten Samaschke  formspring.me - Opera

Meine Seite findet man unter der Adresse http://formspring.me/0700.