#Respekt: Die wichtigen Dinge
Lassen wir mal den ganzen Quatsch beiseite: Es gibt im Leben viel wichtigere Dinge als Politik, Sport, Geld. Liebe, Familie und Freunde sind es, die ein Leben wirklich lebenswert machen.
Um so schlimmer ist es, wenn selbst diese Dinge nicht mehr genug sind, und Menschen die einsame Entscheidung treffen, sich selbst das Leben zu nehmen. Schlimm für sie, noch viel schlimmer jedoch für die Hinterbliebenen und die eventuell anderweitig Beteiligten.
Es ist für mich deshalb äußerst schockierend und auch unfassbar, wenn sich ein Mensch das Leben nimmt. So, wie gestern im Falle von Robert Enke, dem Torwart von Hannover 96 geschehen. Er ließ sich von einem Zug überfahren – und stürzte damit Lokführer, Rettungskräfte, seine Frau, seine adoptierte Tochter und viele, viele andere Menschen in Verzweiflung und tiefe Trauer.
Was muss einen Menschen treiben, der so alles hinter sich lässt? Wie viele seelische Qualen muss dieser Mensch gelitten haben, wenn er sich dafür entscheidet, seine geliebten Menschen zurück zu lassen? Nein, mich interessiert nicht, dass es sich um eine Berühmtheit handelt, sondern die Frage ist bei jedem Selbstmord zu stellen. Und auch die Erschütterung sollte bei jedem Selbstmord die gleiche sein.
Ich bin tief getroffen. Und ich fühle mit der Familie und den unschuldig Beteiligten.
Vielleicht sollten wir uns doch manchmal mehr auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren.
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