POLITIK: Lüge, große Lüge, Netzsperre

Sag keiner, er hätte von nicht gewusst. Mittlerweile ist man soweit, das sich nach Wiefelsp(f)ützen dieser Republik schon die Hinterbänkler rauswagen (oder kennt jemand Thomas Strobl?):

In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.

Diese Aussage ist hier nachlesbar.

Jetzt kann man überlegen, warum so ein Subalterner diese Meinung veröffentlichen kann. Ich möchte aber auf einen anderen Punkt hinweisen: Mittlerweile diskutiert die öffentliche Meinung nicht mehr darüber, ob Netzsperren und die lächerlichen Stoppschilder eingeführt werden sollen, sondern nur noch, auf welche Bereiche sich das erstrecken soll. So kann man die breite Masse nämlich elegant an den grundsätzlichen Gedanken gewöhnen und gleichzeitig eine (scheinbare) Debatte führen, die vom Kern des Problems ablenken soll. Erfolgreich, wie ich anmerken möchte.

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