POLITIK: Dillettanten
Eigentlich müsste man sie fast wieder beleben: Die USPD, die sich 1918 von der SPD abgespalten hatte. Denn die älteste noch existierende deutsche Partei hat zwar eine rumreiche Geschichte, nur noch komplette Volldeppen an der Spitze:
- Mal ehrlich, wie bescheuert muss man sein, um kurz vor der Hamburg-Wahl den eigenen Kandidaten komplett um seine Wahlchancen zu bringen, indem man öffentlich darüber spekuliert, dass man mit den Dunkelroten zusammen gehen könnte – obwohl man genau das vorher ausgeschlossen hat?
- Wie bekloppt muss man sein, sich wie die Y-Frau darauf festzulegen, dass man niemals mit den Dunkelroten in irgendeiner Form zusammenarbeiten wolle, und dann kurz nach der Wahl festzustellen, dass man zwar stark mit sich gerungen habe, es jetzt aber nicht mehr anders ginge?
- Wie dämlich muss man sein, um vor dieser Bekanntgabe nicht wenigstens alle Fraktionsmitglieder einzubeziehen?
- Wie deppert muss man sein, um dann als “Seeheimer Kreis” in aller Öffentlichkeit gegen die hessische Landeschefin anzustinken?
- Wie geistig verkatert muss man sein, wenn man dann als ehemaliger Finanzminister öffentlich den Rausschmiss der einen Dame, die als Einzige wenigstens sowas wie Rückrat bewiesen hat, aus der Fraktion und aus der Partei fordert?
- Wie geistig abgestorben muss man sein, wenn man als Parteisprecher dann öffentlich verkündet, dass die hessische Kandidatin dann doch nicht Kandidatin sein wird – ohne ihr die Gelegenheit zu geben, ihr Gesicht zu wahren?
- Wie saublöde muss man sein, um nach dem ganzen Theater den Linksschwenk dann wieder abzusagen?
Über die Ergebnisse der Politik dieser Deppen muss man sich dann auch nicht mehr unterhalten. Die sind schlicht peinlich.
Dillettanten.
Comments(2)
nicht umsonst wird der Mensch ROT, wenn er lügt…
…und SCHWARZ, wenn er sich ärgert.