Archive for März, 2008

GRIMAZ: Zeigt her eure Pfötchen…

Tja, da hatter wohl Pech gehabt: Der Grimaz hat unfreiwillig seinen Fingerabdruck gespendet und der CCC hat ihn vervielfältigt. Samt einer Liste von weiteren potentiellen Fingerabdruckspendern.

Das schicke dabei ist: Hier wird der Spieß nur ein wenig umgedreht – Wölfchen sammelt ja auch unser aller Fingerabdrücke. Ist ja auch alles sicher. Und die Spende der Fingerabdrücke ist schließlich vergleichbar mit der Abgabe eines Passbildes.

Denn hat der Grimaz ja auch nix dagegen.

DOTNET: Hotfix-Pack für VS 2008 und VWD erschienen

Die Kollegen in Redmond haben heute Nacht ein Hotfix-Pack für VS 2008 veröffentlicht. Dabei werden diverse Bugs und Fehler adressiert, die speziell im Visual Web Developer aufgetreten sind.

Download hier. Danke hierher.

MEINUNG: Fabelhafte Amelie

Och, immer wieder schön (und lief gerade im Fernsehen): Die fabelhafte Welt der Amelie. Ich hab den Film jetzt bestimmt schon zwanzig Mal gesehen (3x Kino, zig Mal auf DVD, 2x im Fernsehen) und find ihn immer wieder klasse, lustig, komisch, anrührend, witzig, … schön!

Wer ihn noch nicht kennt, der sollte sich unbedingt einige Infos zu diesem Film reinziehen:

Und wer danach immer noch kein Fan französischen Kinos ist, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

BRAINDUMP: “Desktop anzeigen” für OS X

Das fehlt mir wirklich, wenn ich unter OS X arbeite: Die Möglichkeit, alle laufenden Programme mal eben zu minimieren. Windows kennt das – “Desktop anzeigen” heißt die Funktion in der Schnellstartleiste.

Von Haus aus gibt es sowas nicht für den Mac. Ein kleines Freeware-Tool rüstet es aber nach. Danke dafür.

HOW-TO: VMWare Fusion und mehrere Partitionen

Nachdem man erfolgreich mehrere Windows-Partitionen auf dem Apple-Rechenknecht angelegt hat, bietet es sich an, diese Partitionen (und vor allem das bereits installierte Windows) mit VMWare Fusion zu nutzen. Die standardmäßige Bootcamp-VM erkennt dabei zwar die System-Partitition, bietet aber keine Möglichkeit über die Oberfläche, die andere(n) Partition(en) zu mounten.

Hier hilft es, auf die Kommandozeile (Terminal) herabzusteigen und ein wenig Handarbeit zu leisten. Zuvor sollte man im Finder ein neues Verzeichnis für die zu erzeugenden vmdk-Dateien von VMWare anlegen – etwa /User//Documents/VMDKs. Anschließend geht es ab auf die Tiefen der Kommandozeile. Hier sind folgende Aktionen notwendig:

  • Wechseln ins VMWare-Fusion-Verzeichnis:

    cd “/Library/Application Support/VMWare Fusion”

  • Anlegen einer vmdk-Datei zur Repräsentation einer physischen Partition der Platte – vorher ggf. per Festplatten-Dienstprogramm o.ä. nach der korrekten Partitionsnummer schauen (disk0s3 würde auf die 3. Partition hinweisen…), die vmdk-Datei im vorhin angelegten Ordner als “system.vmdk” speichern (die Dateiendung wird automatisch vergeben), Festplattentyp ist IDE, für jede Partition wiederholen

    sudo ./vmware-rawdiskCreator /dev/disk0 “/User//Documents/VMDKs/system” ide

  • Ins Verzeichnis der vmdk-Dateien wechseln

    cd “/Users//Documents/VMDKs”
  • Per chmod geeignete Rechte geben (der Einfachheit halber 777, andere (geringere) Rechte sollten auch funktionieren dürfen)

    sudo chmod 777 *.vmdk

Nun muss man nur noch eine neue virtuelle Maschine einrichten. Das kann ruhig über den Assistenten geschehen, danach sollte VMWare Fusion beendet werden. Die so eingerichtete VM liegt von Haus aus im Verzeichnis /Users//Documents/Virtuelle Maschinen. Geht man per Finder dort hin, sieht man eine Datei namens .vmwarevm (ggf. zuvor die Anzeige der Dateiendungen einschalten). Einfach mal umbenennen, das Ding – etwa, in dem der Punkt durch einen Unterstrich ersetzt wird. Nun kann man nämlich auch per Finder ins Verzeichnis reinschauen und mit einem Text-Editor seiner Wahl die vmx-Datei bearbeiten.

Hier müssen dann nur noch die vmdk-Dateien richtig eingetragen werden:

  • Eintragen der Partitionen (ide0:0 sollte stets die Boot-Partition sein):
    ide0:0.present = “TRUE”
    ide0:0.fileName = “/Users//Documents/VMDKs/ .vmdk”
    ide1:0.present = “TRUE”
    ide1:0.fileName = “/Users//Documents/VMDKs/ .vmdk”

Anschließend kann VMWare Fusion neu gestartet werden. Schaut man sich dann die Eigenschaften der virtuellen Maschine an, sieht man, dass es nun mehrere Festplatten gibt, deren Informationen nicht editierbar sind und die jeweils scheinbar über die Komplettgröße der echten Festplatte verfügen.

Damit ist man durch. Doof nur, dass man die oben gezeigten Schritte jedes Mal erneut vornehmen muss, wenn die Festplatte umpartitioniert worden ist oder wenn sich der MBR der Windows-Partition geändert hat (letzteres ist vielleicht doch nicht immer nötig, den Fall hatte ich nur schon einmal).

HOW-TO: Bootcamp und mehrere Windows-Partitionen

Großes Problem für alle, die ein MacBook nutzen und parallel gerne ein Windows hätten: Der dämliche Bootcamp-Assistent erlaubt lediglich die Verwendung einer einzeigen Windows-Partition. Das stellt schon mal ein gewisses Problem dar, wenn man halt mehrere Partitionen haben möchte.

Zum Glück benötigt man aber überhaupt keinen Bootcamp-Assistenten. Der macht nämlich nix anderes, als die OS X-Partition zu verkleinern. Das kann man auch übers Festplatten-Dienstprogramm haben. Folgende Vorgehensweise hat sich bewährt:

  • Im Festplatten-Dienstprogramm eine neue Partition mit einer geeigneten Größe (mindestens 20 GByte) anlegen
  • Diese Partition dann markieren und über den Reiter “Löschen” mit dem MS-DOS-Dateisystem formatieren
  • Windows-CD / -DVD rein, neustarten, die C-Taste gedrückt halten, das Setup anlaufen lassen und bei der Zielpartitionsauswahl die zuvor angelegte MS-DOS-Partition auswählen (und per NTFS formatieren!)
  • Windows fertig installieren lassen, alle Treiber raufklatschen (Leopard-DVD verwenden)
  • Ins Mac OS zurück booten
  • Im Festplatten-Dienstprogramm die dritte Partition anlegen (die OS X-Partition wieder entsprechend aufteilen), Dateisystem ist dann wieder MS-DOS
  • Zurück nach Windows, ggf. über die Datenträgerverwaltung die Partition aktivieren und formatieren, ggf. die Laufwerksbuchstaben entsprechend gerade ziehen
  • Zurück zum Kollegen Mac OS
  • Dort den Browser des Vertrauens öffnen und MACFUSE, sowie NTFS-3G (DMG-Package) installieren

Ab diesem Moment hat man drei Partitionen und kann auf die NTFS-Partitionen lesend und schreibend zugreifen. Niedlich, gelle?

DOTNET: VisualSVN

Ich habs gerade gekauft, nachdem ich es die letzten Tage intensiv getestet habe: Das VisualSVN-Plugin für Visual Studio. Damit geht aus dem VS heraus die Quellcode-Verwaltung gegen Subversion ohne Probleme – und anders als AnkhSvn nutzt VisualSVN die Explorer-Erweiterung TortoiseSVN.

Ich kanns nur empfehlen – zumal die Vollversion beim derzeitigen Umrechnungskurs schlappe 35,irgendwas EUR kostet.

POLITIK: Dillettanten

Eigentlich müsste man sie fast wieder beleben: Die USPD, die sich 1918 von der SPD abgespalten hatte. Denn die älteste noch existierende deutsche Partei hat zwar eine rumreiche Geschichte, nur noch komplette Volldeppen an der Spitze:

  • Mal ehrlich, wie bescheuert muss man sein, um kurz vor der Hamburg-Wahl den eigenen Kandidaten komplett um seine Wahlchancen zu bringen, indem man öffentlich darüber spekuliert, dass man mit den Dunkelroten zusammen gehen könnte – obwohl man genau das vorher ausgeschlossen hat?
  • Wie bekloppt muss man sein, sich wie die Y-Frau darauf festzulegen, dass man niemals mit den Dunkelroten in irgendeiner Form zusammenarbeiten wolle, und dann kurz nach der Wahl festzustellen, dass man zwar stark mit sich gerungen habe, es jetzt aber nicht mehr anders ginge?
  • Wie dämlich muss man sein, um vor dieser Bekanntgabe nicht wenigstens alle Fraktionsmitglieder einzubeziehen?
  • Wie deppert muss man sein, um dann als “Seeheimer Kreis” in aller Öffentlichkeit gegen die hessische Landeschefin anzustinken?
  • Wie geistig verkatert muss man sein, wenn man dann als ehemaliger Finanzminister öffentlich den Rausschmiss der einen Dame, die als Einzige wenigstens sowas wie Rückrat bewiesen hat, aus der Fraktion und aus der Partei fordert?
  • Wie geistig abgestorben muss man sein, wenn man als Parteisprecher dann öffentlich verkündet, dass die hessische Kandidatin dann doch nicht Kandidatin sein wird – ohne ihr die Gelegenheit zu geben, ihr Gesicht zu wahren?
  • Wie saublöde muss man sein, um nach dem ganzen Theater den Linksschwenk dann wieder abzusagen?

Über die Ergebnisse der Politik dieser Deppen muss man sich dann auch nicht mehr unterhalten. Die sind schlicht peinlich.

Dillettanten.

MEINUNG: Eigentlich müsste man es…

…wie der Kollege Lannatewitz machen. Zumal ich jetzt ein neues Fahrrad habe und man auf die Art und Weise auch noch was für die Gesundheit tut. Überlegenswert.

BRAINDUMP: Repaint ohne Flackern in Windows Forms

Wer wie ich komplexe Windows Forms Applikationen schreibt, die dann auch noch – auf speziellen Kundenwunsch hin – transparente Controls o.ä. verwenden, der kennt das Problem: Bei jedem Repaint, Resize oder Paint flackert der Bildschirm, dass es unerträglich ist.

Die einfachste Abhilfe schafft

DoubleBuffered = True

bei allen Formularen und Container-Controls. Zusätzlich (weil gerne auch Controls flackern, die über diese Eigenschaft nicht verfügen), sollte folgender Code in den Konstruktor (VB):

SetStyle(ControlStyles.UserPaint Or _
   ControlStyles.DoubleBuffer Or _
   ControlStyles.AllPaintingInWmPaint, True)

In C# siehts so ähnlich aus:

SetStyle(ControlStyles.UserPaint |
   ControlStyles.DoubleBuffer |
   ControlStyles.AllPaintingInWmPaint, true);

Das geht bei allen Controls, ggf. muss man halt eine Ableitung machen. Und dann beschwert sich auch kein Kunde mehr.

MEINUNG: Arsch offen (II)

So, nachdem die Lage eskaliert war, gibt es jetzt zum Glück die Entspannung: Die Herrschaften von der GDL streiken nicht. Morgen geht dann in Berlin zwar trotzdem nix, aber spätestens am Dienstag sollte es hier einigermaßen brauchbar voran gehen. Einigermaßen, denn die Verdi-Typen müssen weiterhin der starken Max markieren – sonst wechseln ja noch mehr BVG-Mitarbeiter zur GDL, die bewiesen hat, wie man Streiks führt, dabei Druck aufbaut und dennoch nicht die komplette Bevölkerung gegen sich aufbringt.

Das muss Verdi noch lernen – Stichwort “39-stündiger Warnstreik“. Ich sag ja, die haben den Hintern nicht geschlossen.

MEINUNG: Arsch offen

Unabhängig davon, ob ich die Forderungen für gerechtfertigt halte oder nicht: Die haben doch echt den Arsch offen, die Typen von der GDL und von Ver.di. Ab Morgen geht in Berlin nämlich BVG-technisch nix mehr – keine Straßenbahn, kein Bus, keine U-Bahn. Und dann ab Montag auch bei der Bahn nicht – keine Regionalbahnen, keine S-Bahn. Ach ja, und ab morgen werden auch Flughäfen bestreikt.

Jetzt mal ernsthaft: Hackt es bei denen? Sind das alles Callboys oder tun die nur so?