Gerade eben hatte ich f=FCr eine Stunde die M=F6glichkeit, das iPhone mal a=
uszuprobieren. Das Urteil f=E4llt durchwachsen aus, denn das Ger=E4t ist ei=
nerseits grenzgenial, andererseits eine echte M=F6hre: Apple hat den bisher=
besten Browser f=FCr Mobilger=E4te verbaut – und zwingt den Benutzer dann,=
per EDGE zu surfen. Apple baut ein geiles Bedienkonzept ein (die durchg=E4=
ngige Touchscreen-Bedienung rockt) – und zwingt den Benutzer dann, f=FCr di=
e Korrektur von Wortvorschl=E4gen eine minikleine Schaltfl=E4che anzuvisier=
en. Apple baut nen leistungsstarken Prozessor und genug Speicher in das Tei=
l rein – und erlaubt es dann (derzeit) nicht, eigene Software zu installier=
en.=20
Sieht man aber davon ab, ist das iPhone sehr genial – schnell, enorm schick=
, gut zu bedienen, haptisch und optisch eine Klase f=FCr sich. Wer auf schn=
elles Internet verzichten kann, wird mit dem Ger=E4t definitiv gl=FCcklich.
Ich selbst finde EDGE aber zu langsam – die SPIEGEL-Online-Homepage ben=F6t=
igte gute 90 Sekunden, um fertig geladen zu sein, Unterseiten cirka 45 Seku=
nden. Im WLAN rennt es nat=FCrlich – aber mobil macht es so keinen wirklich=
en Spa=DF.
Als mobile Surfmaschine ist es also derzeit eher nicht zu gebrauchen – da l=
autet meine Empfehlung, lieber auf die UMTS-Version zu warten.
In Sachen Bedienung, Optik, Intuitivit=E4t und Sch=F6nheit ist das Ger=E4t =
aber zu 100% eine Klasse f=FCr sich. Wer also auf schnelles Internet unterw=
egs verzichten kann, sollte zuschlagen – es muss ja nicht zwingend die 1400=
-EUR-T-Mobile-Version sein.
Und falls jemand fragt: Ja, ich bin immernoch am =FCberlegen, ob ich es mir=
trotz EDGE zulegen soll. Das Problem ist halt nur, dass der Browser zu gut ist, um nicht genutzt zu werden…