Spamstopper
Ich war schon sehr genervt, nachdem ich vor einigen Tagen meinen =
Exchange aufgesetzt habe: Das Teil funktioniert zwar und ich fragte mich =
kurz, wieso ich das nicht vorher gemacht hatte, bekam aber meine Antwort =
umgehend in Form hunderter SPAM-Emails. N=F6, da hatte ich keinen Bock =
drauf, zumal ich das bei meinem alten Mailserver bereits zumindest f=FCr =
einige Millionen IP-Adressen im Griff hatte.
Also habe ich den Intelligent Message Filter von Exchange 2003 aktiviert =
- quasi das serverseitige Gegenst=FCck zum Junk-Filter von Outlook. Der =
verringerte in der sch=E4rfsten Einstellung die Menge an SPAMs schon =
gewaltig, aber auf meinen Treos nerven auch dutzende SPAM-Mails. Das war =
bei 1&1 schon besser.
Deshalb machte ich mich auf die Suche nach einer geeigneten =
Anti-SPAM-L=F6sung. Leicht zu installieren sollte sie sein und nach =
M=F6glichkeit nichts kosten. Die von einigen Kollegen bevorzugten =
kommerziellen L=F6sungen kamen also nicht in Frage. Nach ein wenig =
Suchen fand ich jedoch meinen Favoriten: ASSP (
href=3D"http://assp.sourceforge.net">http://assp.sourceforge.net). =
Kostenlos, best=E4ndig weiterentwickelt und auch problemlos mit Exchange =
zu betreiben. Ein Wiki gibt es, ebenso einige brauchbare Dokumentationen =
im Netz. Was man ben=F6tigt sind ActiveState Perl (okay, das hatte ich) =
und einige grundlegende UCE- / SPAM-Begriffskenntnisse. Nix, was mich =
schocken k=F6nnte. Die reine Installationsdauer war weniger als eine =
Stunde, Exchange habe ich – was optional ist – auch noch ein wenig =
umkonfiguriert und bin nun stolz und gl=FCcklich, denn die Logs von ASSP =
best=E4tigen, das der Proxy einwandfrei arbeitet, SPAMs erfolgreich =
herausfindet und gegen einige g=E4ngige Blacklists authentifiziert.
Ob sich der Aufwand gelohnt hat, wird sich in den n=E4chsten Wochen =
zeigen. Ich bin da sehr optimistisch.