Archive for Juli, 2007

No SPAM or no Mail?

Niemand mag SPAM – weder ich, noch irgendjemand meiner Kunden oder =
meiner gesch=E4ftlichen Kontakte. Einer dieser Kontakte ist ein gro=DFer =
deutscher Finanzdienstleister.

Dieser Finanzdienstleister – nennen wir ihn ABC – hat offensichtlich =
seit einigen Wochen einen neuen SPAM-Filter im Einsatz. Und der ist =
rigoros: Er l=E4sst beispielsweise keine E-Mails von einer meiner =
Domains (okay, kann ich verstehen) oder von Hotmail durch. Ja, Hotmail – =
gro=DFer Mailanbieter, einige Millionen Kunden weltweit.

Mir stellt sich nun die Frage – nachdem ich seit drei Wochen versuche, =
Mails an den ABC zu senden – wie die Herrschaften dort arbeiten =
k=F6nnen, denn jede Mail (von mir) wird mit dem gleichen Spr=FCchlein =
vom Mailserver beantwortet:

Final-Recipient: rfc822;blabla@abc.de
Action: failed
Status: 5.5.0
Diagnostic-Code: smtp;554-Your mail was rejected, because of strong spam =
suspicion.
554 Your IP address 12.34.56.789 is blacklisted using No-more-funn. =
Details: http://www.moensted.dk/spam/no-more-funn/.=20

Super Sache, sowas: Die Hotmail-Server sind Blacklisted. Gut, auf =
Hotmail kann man ja auch verzichten. Die paar Millionen potentiellen =
Kunden, da kann man als ABC schonmal dr=FCber wegsehen.

Geht man dann dennoch mal auf die o.g. URL, kann man dann beispielsweise =
auch die IP-Adresse des eigenen Servers eintragen – gesagt, getan. Siehe =
da, ich erhalte die Info, dass meine IP-Adresse Teil eines Netzblocks =
ist, der gesperrt wurde. Neee, klar, super Sache das.

Liebe Admins vom ABC, es w=E4re toll, wenn ihr euren SPAM-Schutz ein =
wenig hinterfragen w=FCrdet. Es gibt auch andere M=F6glichkeiten, als =
Blacklists einfach zu vertrauen und die Sender kompletter IP-Bereiche am =
St=FCck auszufiltern. Einfach ein [SPAM]-Tag vor den Titel, eine =
serverseitige Regel im Exchange oder dem Mailserver des Vertrauens und =
Mails gehen nicht mehr zur=FCck, sondern wandern in einen speziellen =
Ordner beim ABC-Betreuer, den dieser regelm=E4=DFig =FCberpr=FCft. Aber =
das w=E4re Arbeit, gelle? Stattdessen werden Kunden mal eben unter =
Generalverdacht gestellt. Kommt in der Au=DFenwirkung gar nicht gut an, =
sowas.

Screenshot-Tool für Vista

Braindump: WindowClippings ist ein sehr empfehlenswertes Tool, um auch unter Vista Aero (Stichwort: Transparenz und die unschönen Kanten der Fenster) vernünftige Screenshots hin zu bekommen. Eine einfache Version ist kostenlos, die Vollversion mit einigen schicken Funktionen mehr kostet auch nur 10,– Dollar.

Unten sind zwei verkleinerte Screenshots des gleichen Fensters – einmal ohne WindowsClippings und einmal mit WindowsClippings.


Standard Screenshot

WindowClippings-Screenshot

Selbstmitleid

Warum eigentlich immer ich? Warum muss immer ich die Schmette erwischen, d=
en Montagsrechner, die M=F6hre, die Kr=FCcke? Ich gebs langsam auf nachzuz=
=E4hlen, wie oft mir mein Rechner in dieser Woche abgest=FCrzt ist – es war=
definitiv zweistellig und meist stets dann, wenn man mitten drin in kritis=
chen Dingen war.

Mist, sowas.

Vote for Wolfskin!

Im letzten Jahr habe ich ja mit den lieben Kollegen von den Schnittstellern an der neuen aktuellen Wolfskin-Homepage geschraubt. Die ASP.NET-Professional hat die Site jetzt in ihrer Wahl zum TITLE OF THE MONTH. Also, bitte mitvoten!

Abmeldung

Ich bin dann mal offline.

Danke, Thomas

Du wirst schon wissen, =
wof=FCr. :-)

Hitzefrei

Herrschaften, 36 Grad. 36 Grad! In Berlin, im Schatten! So wie unten sieht es jetzt überall aus – tiefblauer Himmel und Schweiß, wohin man schaut.

Ich geh nach Hause und mache hitzefrei. Geht gar nicht!

Grundgesetz für Schäuble

Da kann man dem Herrn mal was Gutes tun: Beim Bundestag kann das Grundgesetz in der noch gültigen Form kostenlos bestellt werden (die Lieferung ist ebenfalls umsonst). Dabei werden je Besteller maximal drei Exemplare abgegeben. Da fällt mir doch spontan eine schicke Lieferadresse für das zweite oder dritte Exemplar ein:

Herrn
Dr. Wolfgang Schäuble
Bundesministerium des Innern
Alt-Moabit 101

10559 Berlin

Da kann er vielleicht noch was lernen.

via Schnüffelblog

Freitag, der dreizehnte

Ich glaube nicht dran. Aber heute war – unabh=E4ngig vom Datum – ein echter=
Sch… Dreckstag, denn was Papa auch anfasste, wollte sch=
lichtweg gegen den Baum laufen:

Erst zoffte ich mich mit meiner B=FCrogemeinschaft lautstark, unsachlich un=
d vor allem sinnlos. Dann fiel mir auf, dass mein Server mal wieder=
nicht lief – ein kurzer Mailwechsel mit dem Support-Team erbracht=
e dann die Auskunft, dass sich die Kiste komisch anh=F6re und man deshalb l=
ieber die Festplatte erst sichern und dann wechseln w=FCrde. War ja klar.

Nach einer zwei drei vier f=FCnf Stunden lief der Server dann auch wieder. Wobei i=
ch ja durchaus daf=FCr zu gewinnen bin, dass kaputte Hardware ausgetauscht =
wird, aber langsam wird es auff=E4llig: letzte Woche der L=FCfter, diese Wo=
che die Platte. (Reminder an mich selber: Rechnung bezahlen, dann l=E4uft e=
s vielleicht wieder besser…)

Nachdem die Kiste dann also wieder da war, konnte ich mich genau zwanzig Mi=
nuten an der herben Sch=F6nheit meiner Webseiten erfreuen. Anschlie=DFend g=
ing wieder nix mehr. Diesmal m=FCssen jedoch mehrere Festplatten kaputt geg=
angen sein, denn nun war kein Server des Providers mehr erreichbar. Allerdin=
gs nur f=FCr gute neunzig Minuten, dann ging wieder alles. War also gut, da=
ss der Support an meiner Kiste =FCben konnte.

Also, alles in allem ein durchaus grauenvoller Freitag. Ich glaube aber nic=
ht daran, dass es mit dem Datum zusammen h=E4ngt. Wird nur gerne als Ausred=
e genommen, das Datum. Glaube ich.

Schweinezeit

Merken: Um 4.15 Uhr aufstehen zu m=FCssen, um rechtzeitig zu einer Schulung=
zu kommen, ist h=F6chstgradig Sche… suboptimal.=20

VMWare Workstation 6 oder VMWare Server?

Mir stellte sich heute sehr unerwartet die Frage: Soll ich VMWare =
Workstation 6 weiterverwenden oder auf VMWare Server wechseln? Ursache =
dieser Frage war, dass meine Standard-Development-VM die Hufe =
hochgerissen hat. St=F6rt mich eigentlich nicht wirklich, da ich ohnehin =
alle Daten auf einem zweiten Laufwerk halte – W2k3 drauf, Updates =
einspielen, VS2005 hinterherschieben und gut isses. Ist letztlich nur =
Zeit.

Allerdings – und das war dann der Ausl=F6ser f=FCr obiger Frage – war =
ich in den letzten Wochen und Monaten mit der Performance meiner VMWare =
alles andere als zufrieden. Sicher, es lief alles und man konnte =
wirklich damit arbeiten, aber ich hatte stets das Gef=FChl, dass es =
irgendwie schleift. Und in Verdacht hatte ich VMWare 6. Trotz oder =
gerade wegen der Vista-Unterst=FCtzung.=20

Also habe ich es einfach ausprobiert: VMWare 6 deinstalliert, VMWare =
Server 1.0.3 installiert, VM installiert. Mittlerweile ist alles drauf =
und ich arbeite. Und zwar schneller als vorher – und das ist nicht nur =
der Neuinstallation des Systems geschuldet, sondern offensichtlich auch =
der Virtualisierungssoftware, denn Dinge wie Fenster =F6ffnen, =
Reaktionen auf Ereignisse und =E4hnliche Sachen funktionieren =
schlichtweg schneller als vorher. Das einzige was mich st=F6rt ist das =
fehlende Anti-Aliasing im Remote-Desktop. Das geht leider nur mit Vista =
als Gast.

Aber irgendwas ist ja immer.=20

Windows 2008 kommt… 2008!

Überraschung! Windows 2008 wird – wie der Name es bereits ankündigt – erst im Jahr 2008 erscheinen, meldet u.a. Golem. Aus Namenssicht zwar nix besonderes, aber ursprünglich war Ende 2007 avisiert. Ich persönlich finde es nicht wirklich schade, wenn Windows 2008, SQL Server 2008 und Visual Studio 2008 erst Ende nächsten Jahres erscheinen – es sei nur an das Desaster mit dem SQL Server 2005 erinnert, der kurz vor dem Jahresende 2005 auf den Markt gebracht wurde und dessen fehlende Features und Funktionen dann schon Anfang 2006 per ServicePack nachgerüstet wurden. Dann doch lieber gleich mehr Zeit nehmen, das Produkt in Ruhe entwickeln und dann eben ausgereifter auf den Markt werfen. Ich finds besser so.

Zufall. Reiner Zufall.

Klar, es muss Zufall gewesen sein, dass ich heute früh, während des Bahnstreiks, acht Cent mehr pro Liter Sprit bezahlt habe. Genau wie letzte Woche auch schon. Und direkt nach dem Streik ging der Spritpreis wieder runter. Was für ein Zufall.

Verstaatlichen Enteignen Verklagen Auflösen Bewundern sollte man die dafür. Einen wie den anderen.

Vista SP 1 Beta schon bald?

Es laufen momentan Gerüchte um, das Microsoft schon in nächster Zeit die erste Beta für das Vista SP 1 veröffentlichen möchte. So da etwas dran sein sollte, melde ich mich freiwillig und biete mein produktives Vista zum Test an. Das System ist an und für sich nämlich klasse, aber die vielen kleinen Bugs nerven.

Ach, und bitte: Office 2007 SP 2 nicht vergessen!

Held des Alltags

Ja, das bin ich jetzt offiziell laut der freundlichen Barista in meinem Stam=
mcoffeeshop. Geworden bin ich es, weil ich so viel Kaffee trinke und ihn da=
durch nicht in die H=E4nde von armen, unschuldigen Callboys Kindern fallen lasse.

Als Belohnung gab es =FCbrigens einen Kaffee umsonst. Venti, gelle Wilko?

Angst…

…macht mir im Moment Wolfgang Sch=E4uble, unser Innenminister. Dieser =
Paranoiker will die Bundeswehr innerhalb von Deutschland einsetzen, die =
Online-Durchsuchung einf=FChren oder zuk=FCnftig alle digitalen und =
analogen Kommunikationsmedien =FCberwachen. Jeder einzelne dieser Punkte =
widerspricht eklatant allen geltenden Rechtsgrundlagen und dem =
Grundgesetz. Nebenbei bemerkt: Der Mann ist Jurist…

Den Vogel hat er jetzt allerdings abgeschossen, denn er m=F6chte das =
Recht auf T=F6tung von Terroristen einf=FChren. Als Beispiel nennt er =
das Stellen von Osama Bin Laden. Sch=E4uble m=F6chte in einem derartigen =
Fall laut seinem Interview im aktuellen Spiegel den Verd=E4chtigen (und =
das ist Bin Laden erstmal nur) direkt an Ort und Stelle t=F6ten lassen. =
Sowas nennt man auch Staatsterrorismus! Abgesehen von der =
Ungeheuerlichkeit dieser Vorstellung widerspricht dieser “Vorschlag” =
allen im Grundgesetz verankerten Rechten – nach denen ist ein =
Verd=E4chtiger so lange als unschuldig zu betrachten, bis seine Schuld =
von einem Gericht festgestellt worden ist. Nochmal: Der Mann ist =
Jurist…

Noch mehr Angst als diese paranoiden Forderungen machen mir aber die =
Reaktionen in SPD und CDU: Da wird ein wenig abgewiegelt und eine =
vorurteilsfreie Diskussion gefordert (CDU) bzw. es wird als =
kontraproduktiv angesehen, wenn Sch=E4uble st=E4ndig neue Vorschl=E4ge =
mache (SPD). Es wird aber nicht klar und deutlich gesagt, was Sache ist: =
Sch=E4uble ist komplett durchgeknallt. Paranoid.=20

Die Alternative zum Geisteszustand von W.S. (durchgeknallt, paranoid) =
gef=E4llt mir allerdings noch weniger. Denn wenn man mal unterstellt, =
dass der Bundesinnenminister doch noch alle Tassen im Schrank hat und =
die Vorg=E4nge der letzten Monate Revue passieren l=E4sst, dann ergibt =
sich ein ebenso Besorgnis erregendes Bild: Die =D6ffentlichkeit wird =
n=E4mlich aus dem Hause Sch=E4uble seit Monaten mit angeblichen =
terroristischen Gefahren bombardiert. Das erinnert fatal an die USA – =
dort geschieht dies n=E4mlich seit Jahren, und zwar am Besten stets =
dann, wenn Wahlen anstehen oder unpopul=E4re Entscheidungen zu treffen =
sind. Diese lassen sich dann n=E4mlich unter dem Label “Schutz vor dem =
Terrorismus” verkaufen und werden anschlie=DFend durchgewunken. Will ja =
niemand f=FCr einen gelungenen Anschlag verantwortlich sein. Das =
f=FChrte bis heute dazu, das Verd=E4chtige ohne Gerichtsurteil =
weggeschlossen werden k=F6nnen (will Sch=E4uble =FCbrigens auch), das =
Durchsuchungen ohne Anfangsverdacht m=F6glich sind (will Sch=E4uble =
=FCbrigens auch), das Flugpassagierdaten und deren =
Kreditkarteninformationen =FCber Jahrzehnte gespeichert werden k=F6nnen =
(will Sch=E4uble =FCbrigens auch) und das die Bev=F6lkerung einfach =
hinnimmt, das ihre B=FCrgerrechte immer weiter beschnitten werden (will =
Sch=E4uble =FCbrigens auch).=20

Unter diesem Aspekt betrachtet, zeichnet sich ein unangenehmes und =
angsteinfl=F6=DFendes Bild – und es funktioniert immer mehr, was Noam =
Chomsky in seinem sehr lesenswerten Buch “Media Control” schon =
beschrieben hat: Die Diskussion, ob etwas sinnvoll ist, =
wird =FCberhaupt nicht mehr gef=FChrt. Stattdessen wird nur noch =FCber =
die Ausgestaltung bestimmter Ma=DFnahmen diskutiert – die =
zugrundliegenden Annahmen und Aspekte bleiben au=DFen vor und werden =
St=FCck f=FCr St=FCck akzeptiert. Steter Tropfen h=F6hlt den Stein. Der =
Typ ist also – unter der Annahme, dass er nicht paranoid und wahnsinnig =
ist – sehr clever. Ich bin mir nicht sicher, was mir lieber ist.

So oder so: Die aktuelle Diskussion, die von unserem Innenminister =
angezettelt wird und vom Koalitionspartner (man sehe sich nur die =
=C4u=DFerungen von Dieter Wiefelsp=FCtz, dem innenpolitischen Sprecher =
der SPD-Bundestagsfraktion an) zum Teil unterst=FCtzend und wohlwollend =
begleitet wird, dient einem Zweck. Sie ist der Versuch, die =
B=FCrgerrechte einzuschr=E4nken – frei nach dem Motto “Freiheit oder =
Sicherheit”. Welches l=E4ngerfristige Ziel dahinter steht, sei jetzt mal =
dahingestellt (denn die letztlich angestrebten Einschr=E4nkungen und =
Ma=DFnahmen lassen sich auch sp=E4ter gegen mi=DFliebige Journalisten =
oder innerparteiliche Konkurrenten anwenden), aber ganz offensichtlich =
ist, dass es da eine Tendenz gibt. Und das macht mir am meisten Angst.

Hier noch ein paar gute Blogs und Informationsquellen zum Thema:

  • Udo Vetters Lawblog
  • Schn=FCffelblog
  • href=3D"http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=3DUTF8&location=3Dhttp%3=
    A%2F%2Fwww.amazon.de%2FMedia-Control-Von-Macht-Medien%2Fdp%2F3203760150%3=
    Fie%3DUTF8%26qid%3D1183924723%26sr%3D11-1&site-redirect=3Dde&tag=3Daspext=
    ra-21&linkCode=3Dur2&camp=3D1638&creative=3D6742">Media Control
    von =
    Noam Chomsky
  • Ich selber werde mich gegen diesen Wahnsinn engagieren.

    Hassgefühle…

    ….bekomme ich, wenn ich diese Scientology-Typen hier auf dem Berliner Ale=
    xanderplatz beobachten muss, wie sie ihren “Psychotest” an ahnungslosen Pas=
    santen ausprobieren.=20

    Bewundern tue ich allerdings den Sektengr=FCnder L. Ron Hubbard f=FCr seine=
    Idee, mit Hilfe einer verquasten Ideologie auf Kosten seiner J=FCnger stin=
    kreich zu werden.

    Geh=F6rt verboten, dieses Zeug!

    Spamstopper

    Ich war schon sehr genervt, nachdem ich vor einigen Tagen meinen =
    Exchange aufgesetzt habe: Das Teil funktioniert zwar und ich fragte mich =
    kurz, wieso ich das nicht vorher gemacht hatte, bekam aber meine Antwort =
    umgehend in Form hunderter SPAM-Emails. N=F6, da hatte ich keinen Bock =
    drauf, zumal ich das bei meinem alten Mailserver bereits zumindest f=FCr =
    einige Millionen IP-Adressen im Griff hatte.

    Also habe ich den Intelligent Message Filter von Exchange 2003 aktiviert =
    - quasi das serverseitige Gegenst=FCck zum Junk-Filter von Outlook. Der =
    verringerte in der sch=E4rfsten Einstellung die Menge an SPAMs schon =
    gewaltig, aber auf meinen Treos nerven auch dutzende SPAM-Mails. Das war =
    bei 1&1 schon besser.

    Deshalb machte ich mich auf die Suche nach einer geeigneten =
    Anti-SPAM-L=F6sung. Leicht zu installieren sollte sie sein und nach =
    M=F6glichkeit nichts kosten. Die von einigen Kollegen bevorzugten =
    kommerziellen L=F6sungen kamen also nicht in Frage. Nach ein wenig =
    Suchen fand ich jedoch meinen Favoriten: ASSP ( href=3D"http://assp.sourceforge.net">http://assp.sourceforge.net). =
    Kostenlos, best=E4ndig weiterentwickelt und auch problemlos mit Exchange =
    zu betreiben. Ein Wiki gibt es, ebenso einige brauchbare Dokumentationen =
    im Netz. Was man ben=F6tigt sind ActiveState Perl (okay, das hatte ich) =
    und einige grundlegende UCE- / SPAM-Begriffskenntnisse. Nix, was mich =
    schocken k=F6nnte. Die reine Installationsdauer war weniger als eine =
    Stunde, Exchange habe ich – was optional ist – auch noch ein wenig =
    umkonfiguriert und bin nun stolz und gl=FCcklich, denn die Logs von ASSP =
    best=E4tigen, das der Proxy einwandfrei arbeitet, SPAMs erfolgreich =
    herausfindet und gegen einige g=E4ngige Blacklists authentifiziert.

    Ob sich der Aufwand gelohnt hat, wird sich in den n=E4chsten Wochen =
    zeigen. Ich bin da sehr optimistisch.

    Bluetooth mit externem Adapter unter Vista…

    …ist eine absolute und komplette Katastrophe. Nach jedem Entfernen und =
    Neueinstecken waren die Ger=E4teinformationen weg und die Ger=E4te =
    mussten st=E4ndig neu mit dem Computer gepaired werden. Gleiches Bild, =
    wenn der USB-Stick an einen anderen Port gehangen wurde. Grauenvoll!

    Da ich den Stick zum Gl=FCck nur daf=FCr genutzt hatte, um =FCber meine =
    Treos zu surfen, habe ich jetzt die alte (und vom Geh=E4use her extrem =
    defekte) UMTS-Karte eingesteckt. Nun kann ich wieder surfen, ohne nach =
    jedem Reboot bef=FCrchten zu m=FCssen, dass alles futsch ist.

    Aber ernsthaft: Das ging doch unter XP schonmal viel besser – oder =
    t=E4uscht mich da mein alterndes Ged=E4chtnis und breitet den stillen =
    Mantel der Altersmilde =FCber die XP-Bugs?

    Exchange auf eigenen Webserver installieren?

    Eine Frage, die ich mir in den letzten Jahren immer wieder gestellt habe, i=
    st die, ob man einen Exchange-Server auf einem eigenen Miet- oder VServer =
    installieren kann, ohne dabei auf den externen Support des Anbieters (Stich=
    wort: Reboots) zur=FCckgreifen zu m=FCssen.

    Klare Antwort: Ja, es geht. Auch die Installation des Active Directorys, da=
    s Aufsetzen des DNS-Servers und das Konfigurieren des Servers funktionieren=
    problemlos und ohne externe Interaktion.=20

    Was ben=F6tigt man daf=FCr? Ganz klar: Windows- und Exchange-Installationsm=
    edien, die entsprechenden Lizenzen(!), ein passendes SSL-Zertifikat und ein=
    e Menge Geduld.

    Ich empfehle, die Installation erstmal auf einem virtuellen Server durchzus=
    pielen, damit man ein Gef=FChl daf=FCr bekommt. Ganz trivial ist die Angele=
    genheit n=E4mlich nicht.

    Aber grunds=E4tzlich gilt: Ja, man kann den Exchange auf einem Webserver au=
    fsetzen. Und ja: Accounts und Einstellungen bleiben erhalten. Vielleicht m=
    =FCssen noch ein paar Schreibrechte gesetzt werden, aber es funktioniert.

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