Was für ein Tag!
Gut, dachte ich mir. Nein, eigentlich dachte ich das nicht, sondern zückte mein Notebook und wollte einfach sehen, wie ich nun doch noch nach Biel kommen könne. Die Betonung lag in diesem Fall auf “wollte”, denn das Notebook wollte genau das nicht mehr. Mit wirren Mustern auf dem Display verabschiedete es sich ins Nirvana. Zwar ging es noch zweimal an, aber sobald man die rechte untere Ecke des Gehäuses erwischte, fror die Grafik ein, die Festplatte blieb stehen und der Prozessor ging in den Feierabend. Zuletzt passierte nach dem Einschalten einfach nichts mehr – aus und vorbei, Ende im Gelände.
Mittlerweile bin ich wieder zu Hause – um cirka zehn Kilometern in den Beinen reicher (sämtliche Elektronikläden und Händler in Berlins Mitte haben heute meine Bekanntschaft gemacht) und um 1.199,– EUR ärmer. Soviel hat nämlich mein neues Notebook gekostet, denn eine erste Diagnose erbrachte: Mainboard kaputt, Reparatur cirka um 800,– EUR. Für ein zweieinhalb Jahre altes Gerät…
Ach so: Und Geburtstag hatte ich auch am Samstag. Nur wusste das keiner außer der Familie.
Update: War ja klar: Auch die UMTS-Karte passt nicht mehr in das Gerät. Ich werde jetzt mein niegelnagelneues Benq-Siemens EF81 als UMTS-Modem missbrauchen. Dumm nur, dass ich dann via o2 nicht mehr erreichbar bin…
Ich glaub, ich brauch Urlaub.
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