War ja klar
Und nun sind auch noch die Batterien meiner Funkmaus alle. Also die Akkus. Ladegerät liegt irgendwo im Umzugskram.
Und nun sind auch noch die Batterien meiner Funkmaus alle. Also die Akkus. Ladegerät liegt irgendwo im Umzugskram.
Kaum noch zu steigern, aber ich habe es tatsächlich geschafft: Ich habe den Beginn meines Urlaubs verpasst und führe stattdessen die kommende Woche eine Schulung durch. Über die Stimmung zu Hause muss ich mich wohl nicht auslassen.
Falls jemand kurzfristig übernehmen möchte: J2EE / EJB mit Java. In Berlin. Montag bis Freitag.
Wow, ich bin echt überrascht: Während im Host der Bluetooth-Stack gerade neu installiert wird, kann ich aus der VMWare heraus eine Bluetooth-Verbindung zu meinem JASJAR herstellen und bin darüber online. Klasse, damit wird das Synchronisieren natürlich leichter denn je.
Wir fassen die letzten drei Tage dieses Glücksmonats mal kurz zusammen:
Mir reichts.
Hat IBM / Lenovo ein Hitzeproblem? Nach meinem R50p hat sich in der letzten Woche urplötzlich auch das R50p eines Kollegen ins Nirvana verabschiedet – geht nicht mehr an, zuckt nicht mehr, rührt sich nicht mehr.
Kommt mir bekannt vor.
Verkehrssituationen wie vor dreißig Jahren (Frankfurter Allee um 12:00 Uhr so leer wie sonst nachts um drei, Parkplätze am Kudamm ohne Ende zu haben, in dreißig Minuten von Pankow nach Waldesruh) – was ist los hier? Ferien? Hitzekoller? Beides?
Ich persönlich glaube einfach, dass wir die Stadt total geschafft haben: Erst der Karneval der Kulturen, dann die Fussball-WM, dann die Loveparade und gestern noch der CSD. Das war Action ohne Pause, ohne Ende.
Und nun braucht die beste Stadt der Welt einfach mal einen friedlichen Sonntag. So mit Kaffee, Kuchen und Nichtstun.
Wie doof kann es eigentlich noch kommen? Ein mir namentlich bekannter Zeitgenosse verfügt über eine Umweltkarte für den Personennahverkehr. Diese läuft heute ab. Also kauft er sich eine Zeitkarte, die ab morgen gültig ist, damit er nicht schwarz fahren muss. Anschließend setzt er sich in die U-Bahn und wird kontrolliert. Er zückt seine heute ablaufende Umweltkarte und erfährt…
…das heute bereits der 21.07. sei. Die alte Umweltkarte war nur bis zum 20.07. gültig – und das war gestern, und nicht heute.
Ist das noch Pech oder schon Dummheit?
…Projekt- und Schulungsanfragen sind allein heute bei mir aufgeschlagen. Wahnsinn.
…machte sich heute bei mir breit, als ich sehen musste, wie sich schnell, einfach und ohne Kommandozeile ein SuSE Linux 10.1 aufsetzen und konfigurieren ließ. Inklusive Mailserver, SpamAssassin, ClamAV und AMaViS. Und per Webmin lässt sich der Krempel wirklich klasse konfigurieren.
Wird Zeit, dass Vista und Longhorn-Server kommen. Lunix ist auch nicht mehr das, was es mal war.
Microsoft hat SysInternals – die Entwickler der verschiedenen Monitoring-Tools (FileMon, RegMon, etc.) – gekauft. Kein dummer Schachzug, denn das KnowHow der Macher wird jetzt im eigenen Haus genutzt.
Schnell noch den Kram runterladen, bevor da eine WGA-Prüfung vorgeschaltet wird.
Apropos KnowHow: Will Microsoft vielleicht eine kleine (aber total innovative, freche, vor Wissen strotzende) IT-Beratung kaufen, bevor ich wieder Java-Schulungen geben muss? Ich verspreche auch, ich gehe dann erst mal einige Jahre in Urlaub!
Wie bereits gestern erwähnt, hatte ich die Schn***e gestrichen voll, weil mein Amilo nach dem Einbau von 2 GByte RAM nicht mehr in den Ruhezustand wollte. Oder anders formuliert: Irgendwas wollte das Notebook nach einiger Zeit im Standby in den Ruhezustand schicken. Das ging nicht – und schon hatten wir den Salat: Heißer Prozessor, leerer Akku.
Nicht mit Papi: Windows Server 2003 sollte rauf. War allerdings nach mehreren Bluescreens irgendwie desillusionierend. Nachdem ich mir aber klar gemacht habe, dass die SATA-Platte möglicherweise am Problem schuld sein konnte, bin ich kurz in die Tiefen des BIOS eingetaucht und habe den SATA-Modus von Enhanced auf Compatible gesetzt. Et voila – Windows Server 2003 installierte.
Gut, klar, hätte ich wissen müssen: Keine Standardkomponenten verbaut, somit keine erfolgreiche Hardware-Erkennung. Also zurück ins Windows XP, die Siemens-Support-Seite aufgemacht und fleißig alles an Treibern geladen, was für das Notebook (und Windows XP) zu bekommen war. Im Windows Server 2003 konnte dann bis auf das komische Conexant-Geraffel (Audio, Modem) und bis auf Bluetooth alles installiert werden.
Nun aber mal ehrlich: Auf Audio kann man ja gegebenenfalls verzichten, aber auf Bluetooth? Nix da! Wie gut, wenn man weiß, dass es einen kostenlosen Bluetooth-Stack von Toshiba gibt. Und der installiert sogar unter Windows Server 2003… Nachdem Bluetooth dann war, wurden übrigens auch die Treiber für Audio und Modem akzeptiert, was vorher nicht der Fall war. Ich will da eigentlich nicht weiter drüber nachdenken…
So, und dann: VMWare Server drauf, VMs eingespielt, fertig! Firefox noch installiert, und seitdem bin ich arbeitsfähig.
Ach ja, Thema Ruhezustand: Aus dem Standby geht das Notebook jetzt nicht mehr in den Ruhezustand. Und wenn ich in den wechseln möchte, dann funktioniert das auch. Schön, wenn mal was funktioniert.
Danke, Microsoft. Nun geht das wieder los: Direkt nach dem Einbau der 2 GByte Speicher in mein Amilo funktioniert der Ruhezustand nicht mehr. Stattdessen gibt es die Fehlermeldung, dass nicht genug Ressourcen verfügbar seien, um die API abzuschließen.
Fürs Protokoll: Die Kiste hat 2 GByte Speicher, eine 100 GByte Platte (40 GByte sind noch frei, ich habe sie auch defragmentiert) und alle aktuellen Updates und Patches drauf. Von Microsoft gibt es einen Hotfix, der funktioniert jedoch nur für Prä-Windows XP SP2-Systeme. Bei XP SP2 sollte alles gefixt sein. Haha.
Ich werde mir jetzt wieder Windows Server 2003 installieren. Da ist mir das Problem nämlich bisher nicht untergekommen.
Ich hatte das Vergnügen am Live.com ShowCase mitzuarbeiten. Konkret habe ich ein Gadget entwickelt und ein Tutorial geschrieben. Ganz ehrlich: Hat wirklich Spaß gemacht, ich würds gerne wieder tun.
BTW: Jetzt ein Gadget entwickeln und dann gewinnen. So schwer ist es nicht!
Wer wie ich so gut wie alles in virtuellen Maschinen betreibt (Office läuft in einer eigenen VM, .NET 2.0, .NET 1.1 und spezielle Kundenkonfigurationen ebenfalls), muss schon ordentlich Power auf der Maschine haben.
Aus Anlass meines neuen Notebooks habe ich nun eine Woche überprüfen können, wie sich ein modernes Core Duo-Notebook mit 1 GByte RAM schlägt, wenn es zwei VMs (2×384 MB RAM) parallel laufen lassen muss. Kurz gesagt und positiv ausgedrückt: Besch***en!
Ständig Wartezeiten, kaum effektives Arbeiten möglich. Akkulaufzeiten, die weh taten – man konnte bei jedem Festplattenzugriff sehen, wie die Energie abfloss.
Seit heute vormittag ist es besser: Auf dem Weg zum Kunden kam ich zufällig am besten Fanausrüster vorbei und habe 2x 1 GByte RAM-SODIMMs gekauft.
Und…?
Ja. Jaa! Jaaaaa! Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
Also, mindestens 2 GByte RAM sollten es sein. Eine gute und schnelle Festplatte hilft auch ungemein. Der Prozessor scheint nicht so wichtig zu sein, denn da kann ich keinen großen Unterschied zu meinem alten Notebook feststellen. Läuft eh alles meist im Stromsparmodus.
Merken: Viel hilft viel, zumindest was den Arbeitsspeicher angeht.
Gut, dachte ich mir. Nein, eigentlich dachte ich das nicht, sondern zückte mein Notebook und wollte einfach sehen, wie ich nun doch noch nach Biel kommen könne. Die Betonung lag in diesem Fall auf “wollte”, denn das Notebook wollte genau das nicht mehr. Mit wirren Mustern auf dem Display verabschiedete es sich ins Nirvana. Zwar ging es noch zweimal an, aber sobald man die rechte untere Ecke des Gehäuses erwischte, fror die Grafik ein, die Festplatte blieb stehen und der Prozessor ging in den Feierabend. Zuletzt passierte nach dem Einschalten einfach nichts mehr – aus und vorbei, Ende im Gelände.
Mittlerweile bin ich wieder zu Hause – um cirka zehn Kilometern in den Beinen reicher (sämtliche Elektronikläden und Händler in Berlins Mitte haben heute meine Bekanntschaft gemacht) und um 1.199,– EUR ärmer. Soviel hat nämlich mein neues Notebook gekostet, denn eine erste Diagnose erbrachte: Mainboard kaputt, Reparatur cirka um 800,– EUR. Für ein zweieinhalb Jahre altes Gerät…
Ach so: Und Geburtstag hatte ich auch am Samstag. Nur wusste das keiner außer der Familie.
Update: War ja klar: Auch die UMTS-Karte passt nicht mehr in das Gerät. Ich werde jetzt mein niegelnagelneues Benq-Siemens EF81 als UMTS-Modem missbrauchen. Dumm nur, dass ich dann via o2 nicht mehr erreichbar bin…
Ich glaub, ich brauch Urlaub.
So, jetzt ist es endlich vorbei. Ab mit den Fahnen, zurück in die Realität. Wurde auch Zeit.
Da hat es jemand geschafft, dessen Blog ich sehr gerne lese. Glückwunsch!