R.I.P. PHP

Ei, das wird dem Christian überhaupt nicht gefallen: 40% aller PHP-Entwickler im kommerziellen Umfeld geben an, zukünftig nicht mehr PHP einsetzen zu wollen, meldet die Computerwoche:

Grund dafür sei die mangelhafte Unterstützung seitens der Entwicklungsumgebungen.

Ich persönlich kann das durchaus verstehen, steigert doch eine gescheite Entwicklungsumgebung meine Produktivität enorm: IntelliSense und AutoCompletion, Debugging und Unit-Tests, Load- und Last-Tests, etc. All das gibt es bei PHP nicht – kein Wunder, ist ja auch primär scriptbasiert.

Ich will damit nicht sagen, dass PHP schlecht sei. Ganz im Gegenteil: Abgesehen von seinen Sicherheitslücken ist PHP sogar besser als (klassisches) ASP. Aber für Sprachen und Frameworks wie Java, J2EE und .NET gibt es mittlerweile einfach deutlich bessere und  vor allem ausgereiftere Unterstützung. Die Zeiten, in denen man per vi oder Notepad coden musste, sind glücklicherweise vorbei (wobei es nicht schadet, es trotzdem immer mal wieder zu versuchen, sonst macht man sich komplett von Tools abhängig).

Also: Bessere Entwicklungswerkzeuge + besserer Entwicklersupport + freundlichere Community = mehr Entwickler. Kein Wunder also, dass Java und .NET marschieren!

1 Comment so far

  1. Christian on September 6th, 2005

    dein Blog-Programm ist Schrott, denn beim Trackback vergleicht es nicht den “autodiscovered” URL mit dem tatsächlichen. Deswegen ist dein Link auf meine Blog-Homepage, aber der Trackback auf den gerade aktuellsten Eintrag. Mei, .NET halt :-D