Von Windeln zur Gesellschaftspolitk und zurück
In der privaten MVP-Newsgroup gab es eine Diskussion, in der meine Ansichten über die Sauberkeit von Kindern und die eines Kinderarztes so aufeinanderstießen, dass sich daraus gleich noch ein “Meinungsaustausch” bezüglich der gesellschaftlichen Stellung der Frau und der Sinnhaftigkeit von Kitas entwickelte.
Ohne jetzt in Details versinken zu wollen: Ich finde es erschreckend, was durchaus moderne Leute für Ansichten äußern – wohlbemerkt: Sie äußern sie selbstverständlich nicht direkt, sondern schön indirekt, denn alles andere wäre politisch nicht korrekt und somit natürlich nicht vertretbar.
Die Aussagen, die da allen Ernstes inhaltlich kommen:
- Eltern, die ihre Kinder früh trocken bekommen, setzen Eltern, deren Kinder länger brauchen, nur unnötig unter Druck
- Eltern, deren Kinder früh trocken werden, müssen ihre Kinder sicherlich dazu gezwungen haben
- Eltern sollten ruhig mehrjährige Erziehungs-Jahre nehmen (und ganz zwischen den Zeilen: Natürlich nur die Frauen)
- Kitas sind nicht gut für die Kinder
- Frauen gehören eigentlich auch nur an den Herd oder eben(d) in die Erziehung
Ich kommentiere das jetzt mal nicht weiter – nur soviel: Ich habe in jedem dieser Punkte eine eigene Meinung…